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Aachener Dom Decke des Oktogon, © © Tourismus NRW e.V.

Vir­tu­el­le Ent­de­ckungs­rei­se


Welt­er­be­stät­ten, re­gio­na­le Köst­lich­kei­ten, Mu­se­en und Wohn­zim­mer­kon­zer­te

Von der Couch aus durch fünf der sechs UNESCO-Welterbestätten spazieren, regionale Köstlichkeiten nachkochen, Museen besuchen ohne vor die Tür zu gehen oder das Wohnzimmer zum Konzertsaal machen - auch von zuhause aus lässt sich NRW erleben.

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Seitlicher Blick auf das Schloss in Brühl , © Johannes Höhn

Welt­er­be­stät­ten ganz nah


Klei­ne De­tails im Zoom

In NRW gibt es sechs ganz besondere Schätze: Die Unesco-Welterbestätten Aachener Dom, Kölner Dom, Schlösser Augustusburg und Falkenlust, Zeche Zollverein, Schloss Corvey und den Niedergermanischen Limes. Und das Beste daran ist, fünf der sechs Welterbestätten sind ganz bequem von zu Hause aus erlebbar. Keine Warteschlange. Kein Drängen durch überfüllte Räume. Mit Hilfe von 360° Aufnahmen geht es per Mausklick ganz nah an die spektakulären Bauwerke heran und dann auch hinein – dabei gibt es spannende Details zu entdecken.

 

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Armer Ritter, © Tourismus NRW Miss Gliss

Re­gio­na­le Köst­lich­kei­ten


Re­zep­te mit Vi­deo­an­lei­tung

Hier kommen Reisende auf den Geschmack! Westfälischer Pfefferpotthast, Himmel & Ääd oder Rheinische Muzen – das sind typische Speisen aus NRW, die  ganz einfach nachgekocht werden können. Rezepte mit Videoanleitung geben Inspiration und helfen dabei, die köstlichen Leckereien zu Hause auf den Teller zu bringen.

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Wallraf-Richartz-Museum, Barockabteilung, © Wallraf-Richartz-Museum

Ge­schich­te, Kunst und Ma­le­rei


Rem­brandt, Beet­ho­ven und In­dus­trie­kul­tur

Museen bleiben geschlossen und große Ausstellungen werden verschoben - und dennoch sind Kunst, Kultur und Geschichte erlebbar, nur einen Mausklick entfernt: Ganz bequem vom Sofa geht es auf virtuelle Rundgänge und digitale Führungen durch Museen in NRW. 

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Diersfordter Waldsee Uferblick, © Tourismus NRW e.V.

Na­tur zum Träu­men


Bil­der wir­ken mehr als 1000 Wor­te

Wir haben unsere schönsten Bilder gesammelt und laden ein zu einer Gedankenreise in die einzigartige Natur unseres Landes. Mit dabei: Flamingos, Wildpferde und atemberaubende Ausblicke.
 

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Live Music Hall Köln , © Tourismus NRW

Aus­zeit mit Mu­sik


Kon­zer­te fürs Wohn­zim­mer

Der schnellste Weg aus dem Alltag führt über die Ohren: Wenn Musik erklingt, ist der Kopf ganz schnell woanders! Verschiedene  musikalische Streifzüge durch NRW laden ein zu einer Reise in die Pop-Geschichte: Der digitale Guide „Sound of urbanana“ bietet Interviews, O-Töne und Konzert-Mitschnitte - und damit die Möglichkeit, besondere Musik-Momente (immer wieder) zu erleben. Dazu gehört zum Beispiel der Auftritt von The Beatles in der Essener Grugahalle, der im Ruhrgebiet Geschichte geschrieben hat, BAP mit "Verdamp lang her" ist im Kölner Gedächtnis fest verankert und in Düsseldorf  gehört Kraftwerk natürlich zur Musikgeschichte.

Selbst auf Konzerte und Clubbesuche muss kein Zu-Hause-Bleiber verzichten: Livemusik in Bild und Ton kommen direkt ins Wohnzimmer. Der YouTube-Kanal Stadtklang streamt Livekonzerte, die in und um Düsseldorf stattfinden. Aus Köln senden der Cologne Culture Stream unter dem Motto „Dringeblieben“ regelmäßig ein vielfältiges Programm an Bands, DJ-Sets, Literatur und Shows direkt nach Hause. 

www.stadtklang.org | https://dringeblieben.de 

 

 

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Treppenhaus Ruhr Museum, © Frank Vinken/ Stiftung Zollverein

All­tag im Berg­bau


Hö­ren, se­hen, füh­len wie ein Kum­pel

Die Zeit der Steinkohleförderung hat NRW ein großes Erbe hinterlassen, das auch nach Schließung der letzten Förderstätte sehr präsent ist: Kein anderes Bundesland verfügt über eine solche Fülle und Vielfalt an Zechen, Gasometern, Kokereien, Hochöfen oder Hebewerken, die zum Teil auch virtuell besucht werden können. 

Wie der Alltag im Bergbau einst aussah, zeigt der WDR sehr anschaulich in seinem Virtual Reality Projekt „Glückauf“, das die Zeche Prosper Haniel in Bottrop virtuell weiterleben lässt. Dort können Nutzer sich zum Beispiel auf eine Seilfahrt 1200 Meter unter die Erde begeben, einen Rundgang mit Steiger Andy unternehmen oder in die Kluft eines Bergmanns vor hundert Jahren schlüpfen und hautnah erleben, welchen Strapazen die Kumpel in dieser Zeit ausgesetzt waren.


Rundgang durch ehemalige Kohlenwäsche

Weitere Hintergründe zum „Zeitalter der Kohle“ lernen Besucher bei einem virtuellen Abstecher ins Ruhr Museum kennen. Beim Rundgang durch die ehemalige Mischanlage der Zeche Zollverein werden geschichtliche, technische und kulturelle Dimensionen der Kohle thematisiert.

Ergänzend dazu geht's auf einer neuen Zollverein-Führung durch die denkmalgeschützten Gebäude der schönsten Zeche der Welt inklusive authentisch erhaltener Anlagen  und Augenzeugenberichte. Begleitet vom ehemaligen Zollverein-Bergmann Peter, der in Videoclips aus seinem Alltag auf der Zeche erzählt und Funktionsweisen der Maschinen  erklärt, folgen virtuelle Besucher dem Weg der Kohle. Tickets für diese virtuelle Führung kosten 3,80 Euro und können über den Dienst PayPal bezahlt werden.

In Moers stehen das weithin sichtbare Doppelstrebengerüst und viele weitere Gebäude von Schacht IV der Zeche Rheinpreußen noch genauso da wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf einer virtuellen Tour durch das  Fördermaschinenhaus bekommen Besucher einen Einblick in die Anlage und ihre Technik.

Glückauf!
Ruhr Museum
Zeche Zollverein
Fördermaschinenhaus Moers

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Schloss Drachenburg innen, © Tourismus NRW

Schloss und Burg, her­ein­spa­ziert!


Prunk­voll und rät­sel­haft

Historische Gemäuer und geschichtsträchtige Prunkbauten stecken voller Rätsel! Warum etwa der Bauherr das herrschaftliche Gründerzeit-Gebäude von Schloss Drachenburg im Jahr 1882 errichten ließ – und dann nie in den prachtvollen Zimmern und Sälen gewohnt hat, weiß niemand. Fest steht: Das märchenhafte Schloss, das hoch oben über dem Rhein bei Bonn thront, ist eine echte Sehenswürdigkeit, die auch einen virtuellen Besuch lohnt.

Auf der digitalen Tour durch das Schloss lassen sich vom Musiksaal bis zum Schlafzimmer verschiedene Räume auf insgesamt vier Etagen betreten. Dabei gibt es wie bei einer richtigen Führung gesprochene Hintergrundinformationen und Hinweise zu besonderen Details. Auch im Schlosspark ist ein virtueller Rundgang möglich. Er zeigt, dass das Gebäude auch von außen ein echter Hingucker ist.

Rundgang regt zum Träumen an

Das bedeutsamste architektonische Gesamtkunstwerk Düsseldorfs - Schloss Benrath - kann zwar digital nur von innen angesehen werden, jedoch regt der Rundgang zum Träumen an. Das Gebäude, das im Jahr 1755 bei Architekt Nicolas de Pigage von Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz in Auftrag gegeben wurde, glänzt heute noch voller Prunk und Pracht. Gäste schauen entweder aus der Besucher- oder Puppenhausansicht auf die kostbare Einrichtung, die herrlichen gestalteten Böden oder die eindrucksvolle Wand- und Deckenkunst. Sie entdecken barocken Luxus, wo das Auge hinsieht.

Schloss Drachenburg

Schloss Benrath

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Die Ruhr bei Mühlheim im Ruhrgebiet mit Nebelschwaden, © Tourismus NRW e.V.

Akus­ti­sche Spa­zier­gän­ge durch NRW


Zu­hö­ren und ent­de­cken

Städte-Wandern, Bahntrassenradeln und Naturgenuss - Jochen Schliemann und Michael Dietz vom Erfolgs-Podcast Reisen Reisen haben sich auf Entdeckungsreise durch Dein NRW begeben - und aus den Erlebnissen zwei Folgen gemacht: Eine zu Kunst & Kultur auf dem Land, in der sie zum Beispiel weltbekannte Stars wie Udo Lindenberg, die Beatles und Madonna, weltweit einmalige Reliquien-Schätze, aber auch Klöster, moderne Kunst und ganz viel leckeren Kuchen ansprechen. In der anderen Folge staunen sie über Outdoor-Entdeckungen in Düsseldorf, dem Ruhrgebiet und im Bergischen Städtedreieck.

Die Podcastreihe “Mission weißer Flamingo” stellt überraschende Kultur-Orte im Münsterland vor, von denen selbst Einheimische noch nicht viel gehört oder gesehen haben. Dazu gehören etwa das Kulturgut Haus Nottbeck  und das DA Kloster Gravenhorst. Die Podcast-Reihe “Geschichten aus dem Teutoburger Wald” besucht besondere Menschen an besonderen Orten und lässt sich über historische Ereignisse und Anekdoten sprechen. Mehr zu diesen und weitere Tipps für NRW auf die Ohren haben wir in unseren Kurztipps für akustische Kurztripps gesammelt.   

Dass auch bildende Kunst über das Gehör erschlossen werden kann, beweist das Max Ernst Museum in Brühl: Zwei kurze Hörspiele stellen Highlights des Museums, den in Brühl geborenen Künstler und seine Zeit vor. Gesprochen werden die Hörstücke unter anderen von der Schauspielerin Anna Schudt, bekannt als Kommissarin im Dortmunder "Tatort". Und auch Max Ernst selbst ist im O-Ton auch dabei.

www.maxernstmuseum.lvr.de

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Elefant Tuffi im Wuppertaler Zoo, © Der Grüne Zoo Wuppertal

Im Schwe­be­flug über den Zoo


Ti­ger, Ele­fan­ten und Kat­zen­hai

Zoobesucher können ihren Lieblingstieren jetzt auch digital einen Besuch abstatten. Drohnenaufnahmen aus dem Wuppertaler Zoo etwa zeigen die Tiere ganz nah – so laufen die Tiger etwa interessiert hinter dem fliegenden Objekt her und die Elefantenfamilie mit dem kleinen Elefantenbullen Tsavo beäugt neugierig, was da über ihrem Gehege schwebt. Das steigert die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit den Zoobewohnern.  

Wasser ist das bestimmende Element im Düsseldorfer Aquazoo. Beim virtuellen Rundgang durch verschiedene Themenräume bekommen Besucher interessante Einblicke in die Entstehung des Lebens im Meer, die Eroberung von Süßgewässer und die Besiedelung des Lands. Wer mag, kann an manche Aquarien näher herantreten und  Katzenhaie oder Buntbarsche aus der Nähe betrachten.  

www.wuppertal.de/zoo | www.aquazoo.duesseldorf.de

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Früher Gebläsehalle heute ein Theatersaal für Konzerte im  Landschaftspark Duisburg-Nord, © Johannes Höhn

Von der Büh­ne ins Wohn­zim­mer


Le­sun­gen, Lunch­kon­zer­te und ein di­gi­ta­les Fes­ti­val

Ob Kabale und Liebe oder Der Zauberer von Oz – für all diejenigen, die Theater, Ballett und Konzerte von Zuhause aus erleben möchten, bieten zahlreiche Bühnen Online-Spielpläne und Mitschnitte von Aufführungen an. 

Hausmusik vom Philharmonischen Orchester, Ballett-Training zwischen Stuhllehne und Küchentisch und Aufzeichnungen von Theaterstücken für Kinder und Erwachsene – das Theater Hagen zum Beispiel bietet zahlreiche virtuelle Erlebnisse für Kulturinteressierte. Auch Gesprächsrunden und Blicke hinter die Kulissen sind Teil des Couch-Theater-Programms. 

Natürlich können Aufzeichnungen das Live-Erlebnis von Opernaufführungen nicht ersetzen, aber sie geben die Möglichkeit die Zeit trotzdem mit ein bisschen Opern-Genuss zu überbrücken. Die Deutsche Oper am Rhein stellt "Der Kaiser von Atlantis" und der Ring am Rhein" als Stream bereit und lädt mit Opern-Feeling zum träumen ein. Das digitale Klavier-Festival Ruhr bringt ausgewählte Klaviermusik in die Wohnzimmer. Wer einmal im Archiv stöbert, findet spannende Mitschnitte von Konzerten aus den vergangenen Jahren.

Amazon Prime schon durchgeschaut? Dann geht's weiter mit Dramazon Prime. Das Schauspielhaus Köln präsentiert unter diesem Motto Inszenierungen im Online-Stream, Backstage-Videos, Hörspiele und einen Podcast namens "Lockdown". Da kommt garantiert keine Langeweile auf.

Sich vorlesen zu lassen, ist ein Klassiker des schönen Zeitvertreibs: Das Kulturgut Haus Nottbeck, in dem das Museum für Westfälische Literatur untergebracht ist, macht literarische Hausbesuche möglich. Auf dem stetig wachsenden Video-Portal „Stop’n’Read“ lesen regionale Autoren Auszüge aus ihren Werken, darunter etwa Jörg Albrecht und Hans-Ulrich Treichel.

Auch das Tanztheater Wuppertal ist bis zur Fertigstellung des neuen Pina-Bausch-Zentrums nicht untätig: Obwohl die Umbauarbeiten in der ehemaligen Hauptspielstätte – dem Wuppertaler Schauspielhaus – noch voraussichtlich bis 2027 andauern, stimmt das Ensemble das Publikum bereits jetzt auf große Aufführungen in ihrem künftigen Domizil ein. Das Team richtet im November 2020 das digitale Festival „under construction“ mit 30 Einzelveranstaltungen aus, die größtenteils im virtuellen Raum stattfinden. Die Beiträge reichen von aufwändigen Reproduktionen und Aufführungen über Workshops- und Yogakurse bis hin zu Gesprächsrunden. Liebhaber von Tanz und Schauspiel können die Live-Mitschnitte jederzeit abrufen, die dauerhaft auf der Eventseite in der Mediathek zu finden sind.


Theater Hagen
Digitales Klavier-Festival Ruhr
Deutsche Oper am Rhein
Schauspielhaus Köln
Stop’n’Read
Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

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Oberkasseler Brücke, Tonhalle und Kunstakademie Düsseldorf, © Joachim Fromm

Stadt-Tou­ren zu Fuß oder im Ca­brio-Bus


Vir­tu­ell in Düs­sel­dorf, Es­sen, Köln und Sie­gen

Ob mit Guide, im Cabrio-Bus oder auf eigene Faust: An komplett virtuellen Stadttouren können Besucher bequem vom heimischen Sofa aus teilnehmen. So ermöglicht eine neue Live-Altstadt-Führung durch Düsseldorf sogar Interaktion und Gemeinschaftserlebnis für Gruppen: Ein Guide führt die Teilnehmer live vor Ort durch die Altstadtgassen oder in den Medienhafen, beantwortet Fragen und hält überall dort, wo es etwas zu entdecken und erzählen gibt.

Bei strahlendem Sonnenschein lädt Siegen zu einer 360°-Panorama-Tour von zuhause aus sein. Von der Nikolaikirche im Zentrum der Stadt geht es zu sehenswerten Orten, an denen Fotos, Videos und Texte weitere Infos bereit halten. Mitunter öffnen sich Türen und gewähren weitere Einblicke, etwa ins Siegerlandmuseum, in dem Werke vom berühmten Sohn der Stadt zu sehen sind, dem Maler Peter Paul Rubens.

Beste Aussichten auf Essen bietet eine Fahrt mit dem Cabrio-Bus, der sein Panorama-Deck für die virtuelle Tour geöffnet hat. Zwei verschiedene Filme stehen als Streaming-Angebot für drei bzw. fünf Euro zur Auswahl. 

Und auch Bonn kann digital erlebt werden: Ein virtueller Stadtplan zeigt die Highlights der Stadt - wie etwa das Beethovenhaus. Filme, Bilder und spannende Hintergrundinfos zu den Orten machen neugierig.

Einen Mix aus analogem Vor-Ort-Erlebnis und virtuellen Eindrücken bietet ein Angebot in Köln, das nicht nur den Wechsel zwischen echtem und virtuellem Erleben möglich, sondern Besucher der Domstadt mit in ganz verschiedene Epochen nimmt. Auf Deutschlands erster Virtual-Reality-gestützten Stadtführungen können Gäste mithilfe von VR-Brillen vor Ort das heutige Stadtbild mit Szenen aus der Vergangenheit vergleichen. Die rund 90-minütige Tour führt mehrmals am Wochenende an sechs Stationen in der Altstadt und lädt dort zum Früher-Heute-Abgleich. 

www.timeride.de
www.duesseldorf-tourismus.de
www.stadtsiegen.takeatour.de
www.ruhrgebiet-stadtrundfahrten.de
www.bonn.pageflow.io