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#urbanana-Award, © Tourismus NRW e.V.

Preisträger #urbanana-Award 2017

Sechs herausragende Projekte im kreativen Städtetourismus

In der Jury wurde enthusiastisch diskutiert, aber nicht gestritten: Claudia Jericho (CREATIVE.NRW), Edwin Jacobs (Dortmunder U), Sabine Pracht (fvw), Ljiljana Radlovic (DC Open), Dr. Ulrich Soénius (IHK Köln) und Dr. Heike Döll-König (Tourismus NRW e.V.) konnten sich unter zahlreichen preiswürdiger Ideen ohne Kampfabstimmung just im Austausch der Argumente auf diese sechs Preisträger einigen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die wunderbaren Projekte, die uns in #urbanana erwarten!

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    urbanana - ich bin ein kosmoplitischer heimatfreund, © Tourismus NRW e.V.
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    urbanana this shit, © Tourismus NRW e.V.
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    urbanana ideas worth travelling, © Tourismus NRW e.V.
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    urbanana The next small thing urbanana, © Tourismus NRW e.V.
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Alle Preisträger #urbanana-Award 17.11.2017, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Das war der #urbanana-Award 2017

Behind the Scene

Gesucht: Kreative Ego-Trips.

Eine Diskussion auf der Jurysitzung zeigte es ganz deutlich: So sehr Düsseldorf beim Blick auf Umsätze und in seinem Selbstverständnis als Modemetropole gelten kann. – Ihre durchaus vorhandene Aura strahlt derzeit kaum über das Rheinland hinaus. Die #urbanana-Award-Jury zeichnet Marion Strehlow mit dem Projekt „Behind the Scenes“ auch deswegen aus für eine lange überfällige Auseinandersetzung mit der Modestadt Düsseldorf abseits des Big Business. Die eingereichte Bewerbung besticht durch eine große konzeptionelle Reife, die Verbindung von überbordendem Enthusiasmus für echtes Handwerk und die sachliche Potentialanalyse und Planung. Wir freuen uns auf einen kreativen Ego-Trip im besten Sinne – und einen Rundgang, der mit Sicherheit hält, was sein Titel verspricht: Wir bitten um einen modenschauwürdigen Applaus für Marion Strehlow und Michael Dimitrov und ihr Projekt „Behind the Scene“!

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Marion Strehlow in ihrem Atelier in Düsseldorf Oberbilk, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Die Idee hinter "Behind the Scene".

Krefelder Perspektivwechsel

The next small thing.

Selten freut Frau sich über eine Laufmasche, im Fall des Krefelder Perspektivwechsels allerdings freut sich die Jury geschlechtsübergreifend besonders auf ein Modefestival im nächsten Sommer unter genau diesem Namen. Das Ganze ist dabei deutlich mehr als eine billige Masche: Der Krefelder Perspektivwechsel mit seinen zahlreichen Projektsträngen deutet die Stadt nicht nur für ihre und mit ihren Bewohnern um, sondern trägt auch ein Staunen in die Gesichter derer, die Krefeld bisher nicht wirklich wahrgenommen haben. Ob bei hochkarätigen „Fabrikgesprächen“ über die Stadt als Labor für Baukultur und Digitalisierung oder bei ungewöhnlicher Rheinromantik an der Rhine Side Gallery: Bei zig small things wird aus Bauschutt Beach, aus Baucontainern werden Showrooms und aus Brache ein Neubeginn. Verbunden mit dem #urbanana-Award spricht die Jury ein großes Kompliment aus für den unerschöpflichen Ideenreichtum und die inhaltliche Tiefe der Aktionen des Krefelder Stadtmarketings. Wir bitten um einen samtseidig-glänzenden Applaus für Ulrich Cloos, Claire Neidhardt und ihr Team vom Stadtmarketing Krefeld!

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Krefelder Perspektivwechsel urbanana, © Stadtmarketing Krefeld, iloveimg compressed

Krefelder Perspektivwechsel

hello designer tour 2018

Ideas worth travelling

Wenn einer von „Tief im Westen“ spricht, meint er entweder Bochum oder, wie in diesem Fall, die altehrwürdige Kaiserstadt Aachen. Dass dort im paneuropäischen Grenzland gen Liège und Maastricht auch Einiges in Sachen NEUehrwürdigem Design passiert, hat sich auch bis nach Düsseldorf herumgesprochen. Die Hello Designer-Tour bietet nun endlich den lang erwarteten Anlass, das auch vor Ort zu erfahren. Mit einem holistischen Designbegriff, der vom Kommunikationsdesign über Fashion bis hin zum Tattoo reicht und mit der wunderbar unprätentiösen Haltung das Ganze „für Kollegen und normale Menschen“ anzubieten, trommeln die Macher den ganzen Oktober lang für die schönen und guten Dinge und bilden einen kräftigen Impuls für grenzüberschreitende Kooperation. 2018 gekrönt durch den geplanten Peer-to-Peer-Guide mit grenzüberschreitenden Porträts. Im Sinne der Aufforderung des Projektes: „Schlechtes Englisch ist besser als nix machen“ setzen auch wir den Hashtag #hellodesignertour. Das sind „Ideas worth travelling“! We ask you for a big international applause for Fabian Seibert, Chantal Rexhausen and Jan Kassel and their network from Belgium, Germany and the Netherlands. We will join you next year!

Hello Designer-Tours 2018

Recover, Discover - Urban Art Köln

New York. Rio. Ehrenfeld.

Street Art-Festivals gibt es inzwischen in jeder mittelgroßen Stadt – und manchmal sogar im gemeinen Einkaufszentrum. Unabhängig von der Ökonomie des Hypes und seichter Vereinnahmungstendenzen arbeitet das City Leaks-Festival dagegen mit ernsthafter Kontinuität an der Schnittstelle zwischen Kunst und Stadtraum und trägt so entscheidend dazu bei, dass Köln inzwischen eine auch touristisch relevante internationale Anziehungskraft in diesem Feld entwickelt hat. Das über Jahre Entstandene sichtbar macht bisher „nur“ eine Karte aus Papier. Nun soll eine mobile Website zukünftig die Gäste auf ihren Weg zu ihren Meistern wie Blu und Maya Hajuk führen, zu lokalen Helden und global agierenden Szenestars leiten. Hier erliegt man nicht dem APP-Wahnsinn, sondern programmiert mobil, responsiv und datenvolumensparend. Auch dafür geht der #urbanana-Award an artrmx e.V. und ihr digitales Projekt „Recover, Discover“. Einen hochhausmuralgroßen Applaus für Margrit Miebach, Sascha Klein, Matthias Hohmann, Iren Tonoian und ihr Team und die Aussicht auf ein Angebot, das den ein oder anderen Besucher auch mal raus aus der Hipster-Tourist Bubble Ehrenfeld nach Kalk, Delbrück oder Mülheim führt…

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RECOVER, DISCOVER - URBAN ART KÖLN urbanana, © artrmx e.V.

Recover, Discover - Urban Art Köln

ConcordiART

Alle Menschen sind Touristen. Fast überall.

Das ist ein bisschen wie ein nachhaltig-nachbarschaftsfreundliches AirBNB von unten: Die Vision von ConcordiART ist ein dezentral angelegtes Gästehaus mitten in der Dortmunder Nordstadt bestehend aus künstlerisch gestalteten Wohnungen mit einer zentralen Rezeption im gründerzeitschönen Concordia-Haus. Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen – oder ins Ruhrgebiet fahren, wo deren serielle Wahrmachung am Borsigplatz inzwischen jahrelange Tradition hat. Nach der Einführung einer lokalen Kreativwährung, nach mähenden Schafsherden im urbanen Raum und vor allem nach Jahren eventunabhängigem Pflegen und Hegen eines „Multiversums“ von Problemen und Chancen, soll jetzt auch der Austausch mit auswärtigen Urbanisten und FC Bayern-Fans, gleichsam mit Träumern und Handelsreisenden Einzug in die Nordstadt halten. Die Jury kürt das Projekt ConcordiArt mit dem #urbanana-Award für seinen vielversprechenden Weg die große Gastfreundlichkeit des Stadtteils in ein zielgruppenpassendes Angebot zu überführen. Einen südtribunenhaftigen Applaus für das Kreativ.Quartiers Echt Nordstadt und vielleicht die etwas wahrere Phoenix-Geschichte Dortmunds!

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ConcordiaART, © Tourismus NRW e.V.

ConcordiART

Musity

Ich arbeite an Trends, die noch gar keinen Namen haben.

Uneitel kam diese #urbanana-Idee daher: Auf nur zwei Seiten in 11pt, Times New Roman konzentrierte sich die nüchterne Schilderung einer außergewöhnlichen Idee. Was wäre, wenn man Kunstwerke in den heiligen Hallen der Museen mit ihren Geschichten im Stadtraum verknüpft und damit gleichzeitig auch die unsichtbaren Mauern zwischen Kunsttempel und profaner Umgebung etwas abträgt? Aus dem Wallraf-Richartz-Museum führen Touren der in Planung befindlichen App Musity auf die Spuren der heiligen Ursula – und zu einem Absacker im urigen King Georg oder zu den Kölner Meistern in die mittelalterliche „rue de peintres“ – und zu Peek & Cloppenburg. Diese unprätentiöse aber dennoch würdigende Haltung kombiniert mit der (tatsächlich) dissertationshaftigen Tiefe ihres Wissens um den Dreiklang aus Vermittlung, Stadt und Kunst haben die Jury bewogen, dem Projekt mit dem #urbanana-Award die Chance auf Verwirklichung zu geben. Einen sonderausstellungseröffnungsgleichen Applaus bitte für Anna Döbbelin!

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Musity, © Tourismus NRW e.V.

Musity

preisgekrönte Projektideen


#urbanana-Award 2017

Krefelder Perspektivwechsel - urban curating, © Stadtmarketing Krefeld.jpg
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Krefelder Perspektivwechsel - urban curating

Marion Strehlow in ihrem Atelier, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.
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Projektidee: Behind the Scene.

hello, © Designmetropole Aachen
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hello designer tour 2018

Musity, © Anna Döbbelin
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Musity

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Test!, © Tourismus NRW e.V.

GOING #urbanana!