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Wandern durch die Dörenther Klippen im Natur- und Geopark Terra Vita., © Natur- und Geopark TERRA.Vita

Na­tur­park TER­RA.vi­ta


300 Mil­lio­nen Jah­re Erd­ge­schich­te

Im Na­tur­park TER­RA.vi­ta, zwi­schen Teu­to­bur­ger Wald, Wie­hen­ge­bir­ge und An­ku­mer Hö­hen, folgst Du dem „Le­bens­lauf der Er­de“.

Der Naturpark TERRA.vita, also „Lebenslauf der Erde“, trägt seinen Namen aus gegebenem Anlass: 300 Millionen Jahre Erdgeschichte haben hier, zwischen Teutoburger Wald, Wiehengebirge und den Ankumer Höhen, noch heute sichtbare Spuren hinterlassen. Diese gilt es zu entdecken - bei einer Wanderung auf den Höhenlagen rund um das berühmten Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Porta Westfalica, bei einer KlettertourBergisches Land auf den Dörenther Klippen, beim Geocaching oder bei einer geführten Erlebnistour durch die unterirdischen Gewölbe des Silbersee-Stollens im Hüggel. Überall in der Region stoßen die Besucher auf fossile Funde, geologische Phänomene und faszinierende Naturdenkmale. In landschaftlicher Schönheit folgen sie der Fährte des größten Raubsauriers der Gegend, dem Megalosaurus, und dem römischen Feldherren Varus, der wohl nicht im Teutoburger Wald, sondern im Wiehengebirge gegen Hermann den Cherusker in die Schlacht zog.

Einer der ersten UNESCO Global Geoparke in Deutschland

In kaum einer anderen Region des Landes lässt sich Erd- und Menschheitsgeschichte so lückenlos ablesen wie in dem Großschutzgebiet im Norden Westfalens. Seit 2015 darf sich der Naturpark TERRA.vita deshalb, gemeinsam mit fünf weiteren Geoparken in Deutschland, auch UNESCO Global Geopark nennen. Spannend aufbereitet, gibt es in der Natur sowie in zahlreichen Museen Erdgeschichte hautnah zu erleben.

Imposante Sandsteingebilde

Gewaltig ragen etwa die Dörenther Klippen bei Ibbenbühren in den Himmel. Natürliche Einflüsse haben in 120 Millionen Jahren Sandsteingebilde wie die „Hockende Frau“ und den „Dreikaiserstuhl“ geformt. Heute sind die Felsen ein beliebtes Ziel von Kletterern und Wanderern, die auf ihrem Weg über versteinerten Meeresboden die Aussicht über die zahlreichen Moor- und Heidegebiete der Norddeutschen Tiefebene, des Münsterlandes und des Teutoburger Waldes genießen. An 24 Aussichtspunkten im Geopark können zudem kurze Hörspiele zu den Besonderheiten des Ortes abgerufen werden. Und auch wer nur ungern ins Museum geht, im Naturpark TERRA.vita gehört ein Besuch unbedingt dazu. Denn dort heißt es, abzutauchen in unterirdische Stollen und Haifischzähne aus der Ur-Nordsee zu fischen.  

www.geopark-terravita.de

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Impressionen & Videos


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