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Bauhaussiedlung Schlieper in Iserlohn, © Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH

Bau­haus­sied­lung Schlie­per


Der Wohn­kom­plex steht heu­te un­ter Denk­mal­schutz

Als Vor­bild für die Bau­grup­pe in Iser­lohn könn­te die von Wal­ter Gro­pi­us von 1926 bis 1928 er­rich­te­te Sied­lung Des­sau-Tör­ten ge­dient ha­ben, ei­ne Ver­suchs­sied­lung ra­tio­nel­ler Bau­me­tho­den, um er­schwing­li­chen Wohn­raum zu er­mög­li­chen.

Die Siedlung Schlieper-Block in Iserlohn entstand in drei Bauabschnitten – von 1928 bis 1930, von 1930 bis 1932 und im Jahr 1936. Der Wohnkomplex, der nach der Schlieper-Straße benannt wurde, sollte wohnungslos gewordenen Familien als Unterkunft dienen. Die Siedlung gehört in Westfalen zu den ganz seltenen Baugruppen, die sich an der Moderne der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts orientieren. Architekt war Theodor Hennemann, als Vorbild diente ihm wohl die von Walter Gropius errichtete Siedlung Dessau-Törten.  

Von Beginn an war die Siedlung in Iserlohn sozialer Brennpunkt. 2010 wurde ihr Abriss beantragt, allerdings setzten sich die Iserlohner Bürger für den Erhalt ein. Mitte 2011 wurde der Schlieper-Block dann unter Denkmalschutz gestellt und im Jahr 2016 saniert. 
 

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