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Das Neon-Licht des Roxy, © Ole Löding

Roxy


Wo die Ringe ihr Herz haben

Mitten im Belgischen Viertel, in Sichtweite zum Six Pack, wird im Roxy schon seit 1974 vorwiegend Vinyl aufgelegt. Live-Bands aus den USA, Europa oder Afrika geben sich die Hand mit internationalen DJs. Dabei liegen die Schwerpunkt auf Brazil, Soul, Funk, Disco, Jazz, Reggae und House. Donnerstags kann man Jazz live genießen. In den 1970er-Jahren verkehrten und spielten hier Arno Steffen, Wolfgang Niedecken oder Jürgen Zeltinger. Von Anfang an traf man hier kein homogenes Publikum, sondern eine klassenlose Gesellschaft. Das alte Schild des Roxy stammt von einem Südstadtkino und wurde gegen zwei Kästen Kölsch getauscht. Es folgten die 1980er-Jahre, in denen die Diplomaten der ehemaligen Hauptstadt Bonn hier einkehrten. Heute lebt das Roxy vom Flair seiner langen Geschichte und vor allem vom permanenten und vielfältigen Musikangebot, das in unüblich guter Soundqualität daher kommt. Die Investitionen in die Musikanlage und die Schalloptimierung des Raums haben sich gelohnt. Franzosen, Belgier und vor allem Niederländer besuchen das Roxy wenn Künstler wie Moodymann, Boy George, Ron Trent oder Ebo Taylor auftreten.

Weitere Informationen:
Aachener Str. 2, 50674 Köln

www.roxykoeln.de

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Das Schild am Roxy, © Tourismus NRW e.V.

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