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Die Bühne im Odonien, © Ole Löding

Odonien


Unglaublich speziell

Immer wieder von der Schließung bedroht, ist der selbsternannte „Kunst- und Kulturfreistaat“ Odonien, einer der ungewöhnlichsten und faszinierendsten Orte in Köln. Allein der Weg dorthin ist ein Abenteuer. Von der S-Bahn-Station „Nippes“ geht es durch ein industrielles Niemandsland, dann passiert man Europas größtes Bordell. Plötzlich öffnet sich ein Wunderland aus Skulpturenkunst aus rostigen Metalteilen, verwunderlichen Schrott-Kunstwerken, Rauminstallationen und verwunschene Ecken. Odonien, erdacht und erkämpft von dem Bildhauer Odo Rumpf, lässt den Besucher mit offenem Mund staunen. Es ist eine Mischung aus Abenteuerspielplatz, Atelier und subkulturellem Veranstaltungsort. Die Räumlichkeiten wechseln zwischen Zelt und Industriebaracke. Türen existieren kaum, die Offenheit für Experimente zeigt sich an jeder Ecke des Geländes. Ungewöhnliche Parties finden hier ebenso statt wie wilde Konzerte und Festivals. Vor allem im Sommer ist das Open-Air-Gelände unvergleichlich in seiner Atmosphäre und Ausstrahlung - wenn die Abendsonne hinter der ikonischen Skulptur eines rostigen Stahl-Dinosauriers untergeht und die Bässe wummern.

Weitere Informationen:
Hornstraße 85, 50823 Köln

www.odonien.de

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Industrielle Impressionen aus dem Odonien, © Timo Klein

O-Ton Martin Bechler, Fortuna Ehrenfeld


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