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Otto Dix: An die Schönheit (1922), © Von der Heydt-Museum Wuppertal, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

An die Schön­heit - Stars der Samm­lung


Von der Heydt-Mu­se­um in Wup­per­tal

Das Von der Heydt-Mu­se­um lädt ein zu ei­nem Ren­dez­vous mit den „Stars der Samm­lung“ und prä­sen­tiert aus sei­nen über­aus rei­chen Be­stän­den Wer­ke aus den wich­tigs­ten Kunst­epo­chen der letz­ten 200 Jah­re. Ei­ne bun­te und an­re­gen­de Rei­se durch die Kunst­ge­schich­te in Wup­per­tal.


Karte von NRW

Die Ausstellung führt durch die wichtigsten Epochen der vergangenen 200 Jahre; von der Romantik zum Biedermeier, vom Impressionismus zum Expressionismus und Kubismus, über die Kunst der 1920er-/30er-Jahre bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Den Ausklang bilden verschiedene Kunstrichtungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Besondere Schwerpunkte der Präsentation bilden die Impressionisten, mit Bildern von Monet, Degas, Renoir, Cézanne, Toulouse-Lautrec, van Gogh und Gauguin. Auch von den „deutschen Impressionisten“ Liebermann, Slevogt und Corinth besitzt das Museum wichtige Werke.

Zu den Highlights der von Dr. Antje Birthälmer kuratierten Schau gehören die Bilder der Expressionisten: Mit Beispielen von Rohlfs und Kokoschka, Beckmann, Munch und Modersohn-Becker, mit Gemälden der „Brücke“-Künstler und Werken von Künstlern aus dem Kreis des „Blauen Reiter“ ist der Expressionismus repräsentativ vertreten.

Mit Otto Dix und Max Beckmann stehen sich hier auch zwei prägende Künstler der Neuen Sachlichkeit gegenüber. Dem Dix-Gemälde „An die Schönheit“ (1922) ist der beziehungsreiche Titel der Schau entliehen.

Der Rundgang führt weiter zu einer „phantastischen“ Begegnung mit Gemälden der Surrealisten Max Ernst und Salvador Dalí.

Ernst Wilhelm Nay, Paul Klee, Willi Baumeister und Fritz Winter zählen zu den Wegbereitern der Abstraktion in Europa, Hans Hofmann in den USA. Mit Beispielen der Konzept-Kunst, der malerischen Reduktion und der Farbfeldmalerei werden zu radikal bildnerischer Neugestaltung strebende Tendenzen der abstrakten Kunst von den 1960er- bis in die 90er-Jahre vorgestellt.
 

Leistungen

  • Eintritt in die Sonderausstellung An die Schönheit
  • Eintritt in weitere Sammlungspräsentationen

 

Lage:
Das Von der Heydt-Museum Wuppertal liegt in der Fußgängerzone des Stadtteils Elberfeld und ist vom Hauptbahnhof (Fernverkehr, S-Bahn) in weniger als fünf Minuten zu Fuß zu erreichen.

Gastronomie:
Im Erdgeschoss des Museums lädt das von dem international bekannten französischen Künster Daniel Buren gestaltete Museumscafé Muluru (Museum-lunch-room) ein.

Tipps:
Mache Station vor Zeugnissen der Frühindustrialisierung im Historischen Zentrum, zu dem auch das Engelshaus (nach Renovierung voraussichtlich ab dem 28.11.2020 wieder geöffnet) gehört. Streife durch das Briller Viertel mit seinen imposanten Villen gleich neben dem gründerzeitlichen Arbeiterquartier am Ölberg. Besuche den Zoo, der für seine Zuchterfolge ebenso bekannt ist wie für seine idyllische landschaftliche Lage. Man lasse sich treiben beim Shopping in den beiden Zentren Barmen und Elberfeld, bevor der Tag in einer der Kneipen in der Luisenstraße ausklingen kann.

Der Skulpturenpark Waldfrieden des britischen Bildhauers Tony Cragg auf einer bewaldeten Anhöhe zwischen den Wuppertaler Zentren Elberfeld und Barmen begeistert mit der Kombination von Naturerfahrung und Kunstgenuss und eignet sich ganz besonders gut, den Besuch des Von der Heydt-Museums mit einem anderen Kulturhighlight in der Umgebung zu ergänzen. Neben dauerhaft installierten Arbeiten weltbekannter Bildhauer finden auch im Skulpturenpark Waldfrieden regelmäßig Wechselausstellungen ihren Raum.


TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

16.06.2020 - 03.10.2021

Dauer in Tagen

1

Preise

Ticket Erwachsene: ab 12,00 Euro
Ticket ermäßigt: ab 10,00 Euro
Ticket Kind (6 - 17 Jahre): ab 2,00 Euro
Familienticket (2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern bis 17 Jahre): ab 24,00 Euro

Impressionen & Videos


Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Paula Modersohn-Becker: Kopf eines kleinen Mädchens mit Strohhut (um 1905), © Kunst- und Museumsverein im Von der Heydt-Museum Wuppertal
Carl Spitzweg: Bei der Storchenapotheke (o. J.), © Von der Heydt-Museum Wuppertal
Max Beckmann: Großes Varieté mit Zauberer und Tänzerin (1942), © Von der Heydt-Museum Wuppertal, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Otto Dix: An die Schönheit (1922), © Von der Heydt-Museum Wuppertal, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Weitere Infos


Was Du noch wissen solltest

Kontakt

Von der Heydt-Museum Wuppertal
Turmhof 8
42103 Wuppertal
Telefon: +49 202 563-6231
E-Mail: info.museum@stadt.wuppertal.de
Web: https://www.von-der-heydt-museum.de/

Anreise

mit Google Maps
mit der Deutschen Bahn

Das international renommierte Museum lockt Kunstliebhaber mit seiner großen Sammlung, die in verschiedenen Ausschnitten gezeigt wird. Die Sammlung des Museums umfasst Kunst vom 1. Jahrtausend vor Chr. bis in die Gegenwart, Impressionismus, Expressionismus und die zwanziger Jahre bilden die Schwerpunkte.