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Ausschnitt: Rembrandt (Harmensz. van Rijn): Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto (1634), © Ausschnitt: Wasserburg Anholt, Sammlung der Fürsten zu Salm-Salm, Foto: Wasserburg

Inside Rembrandt • 1606-1669


Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Kooperation mit dem Museumsdienst Köln

Das Wallraf-Richartz-Museum widmet dem weltweit bewunderten Maler Rembrandt Harmensz. van Rijn eine Hommage zum 350. Todestag. Die große Sonderausstellung zeigt eindrucksvoll, wie detailversessen sich der Künstler dem Porträtieren von Menschen widmet und wie klug und liebevoll er sie in passende Interieurs setzt und in ein geradezu spirituelles Licht taucht.


Meister, Virtuose, Genie oder Star - die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit einer großen Sonderausstellung nach: „Inside Rembrandt • 1606-1669“ ist eine Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag († 4. Oktober 1669 in Amsterdam). Sie taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie.

Dazu zeigt das Wallraf neben eigenen Rembrandt-Werken auch hochkarätige Leihgaben aus zahlreichen internationalen Häusern. So schickt die traditionsreiche Prager Nationalgalerie ihr faszinierendes Gemälde „Der Gelehrte im Studierzimmer“ erst zum zweiten Mal auf eine Reise ins Ausland. Um den Kosmos Rembrandt in all seinen Facetten aufleben zu lassen, präsentiert die Ausstellung auch ausgesuchte Arbeiten seiner Zeitgenossen und Schüler wie Jan Lievens, Govert Flinck und Ferdinand Bol.

Die Ausstellung „Inside Rembrandt“ startet dort, wo auch für Rembrandt alles beginnt: im niederländischen Leiden. Hier wird er am 15. Juli 1606 geboren und verbringt seine Kindheit und Jugend in einer Geisteswelt, die ihn privat wie beruflich für immer prägt. Und hier eröffnet er im Jahre 1625 auch sein erstes Atelier. Anhand von frühen Rembrandt-Werken zeigt die Sonderschau eindrucksvoll, wie intensiv und detailversessen sich der Künstler schon damals dem Porträtieren von Menschen widmet. Klug und liebevoll platziert er sie in passende Interieurs und taucht sie in ein geradezu spirituelles Licht. Doch seine Geburtsstadt wird dem ambitionierten jungen Mann zu eng und so zieht es ihn Anfang der 1630er Jahre nach Amsterdam. Hier wird aus seiner Könner- eine Meisterschaft; schnell steigt er zum bestbezahlten Maler der Niederlande auf.

In dieser Zeit, auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens, malt Rembrandt auch den Prager „Gelehrten“. In diesem glanzvollen Bild stecken das ganze Können und der Ehrgeiz des Malers, weshalb das Gemälde auch im Zentrum der Ausstellung hängt. Gemeinsam mit anderen Werken zeugt es von der Strahlkraft des Niederländers. Diese findet sich aber nicht nur in seinen eigenen Gemälden, Radierungen und Zeichnungen, sondern steckt auch in Bildern seiner Schüler, Werkstattmitarbeiter und Kollegen, die ihm allesamt nacheiferten. Wer „Inside Rembrandt“ besucht, der lernt ein altes Genie von einer neuen Seite kennen.

Ergänzend zu seiner großen Sonderschau „Inside Rembrandt“ zeigt das Walraff-Richartz-Museum unter dem Titel "Rembrandts graphische Welt" bereits vom 4. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020 eine feine Auswahl an Radierungen aus seinem 160 Rembrandt-Blätter umfassenden Gesamtbestand in der Graphischen Sammlung. Weitere Informationen zum Rembrandt-Jahr im Wallraf: www.wallraf.museum

 

Leistungen

In diesem Angebot enthalten ist der Museumseintritt in die Ausstellung „Inside Rembrandt • 1606-1669" vom 1. November 2019 - 1. März 2020 mit der MuseumsCard Single für Erwachsene oder der MuseumsCard Family. Mit der MuseumsCard können außerdem beliebig viele weitere Museen der Stadt Köln an insgesamt zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen besucht werden. Es besteht die freie Auswahl:

  • Museum Ludwig
  • Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
  • Römisch-Germanisches Museum
  • Museum für Angewandte Kunst Köln
  • Museum für Ostasiatische Kunst
  • Museum Schnütgen
  • Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
  • Kölnisches Stadtmuseum
  • Praetorium (bis auf Weiteres geschlossen)
  • NS-Dokumentationszentrum

Die MuseumsCard gilt auch als Fahrausweis am ersten Tag der Gültigkeit in den Verkehrsmitteln der VRS-Partnerunternehmen innerhalb des Stadtgebietes Köln.

 

Zusatzinformationen zum Wallraf-Richartz-Museum:

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10 – 18 Uhr
Donnerstag: 10 – 21 Uhr
Feiertage: 10 – 18 Uhr

Anfahrt:
Das Museum liegt mitten in der Altstadt, etwa fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt.
Bahn, U-Bahn: Haltestelle Dom/Hauptbahnhof
Straßenbahn: Haltestelle Heumarkt
Bus: Haltestelle Rathaus
Auto: Mehrere Tiefgaragen in unmittelbarer Nähe

Für Ihre Pause:
Wallraf-Richartz, das Café-Restaurant im Museum bietet Kaffee und feinen Kuchen, leckere Tagesgerichte und ein täglich wechselndes 3-Gänge-Mittagsmenü.

Führungen:
Beim Museumsdienst Köln können Führungen in verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch) und an Wunschterminen gebucht werden. Buchungshotline: 0221/221–26504.

 

 

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TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

01.11.2019 - 01.03.2020

Dauer in Tagen

1

Preise

MuseumsCard Single (1 Person): ab 20,00 Euro
MuseumsCard Family (2 Erwachsene + 2 Kinder): ab 32,00 Euro
Jeweils zzgl. ab 3,90 Euro Auftragspauschale für die Onlinebuchung bei KölnTicket

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Rembrandt (Harmensz. van Rijn): Gelehrter im Studierzimmer (1634), © Nationalgalerie Prag, Foto: Museum
Rembrandt (Harmensz van Rijn): Alter Mann mit Pelzmütze (1630), © Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck
Rembrandt (Harmensz. van Rijn): Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto (1634), © Wasserburg Anholt, Sammlung der Fürsten zu Salm-Salm, Foto: Wasserburg
Der Kölner Architekt Oswald Mathias Ungers entwarf das Gebäude des Wallraf-Richartz-Museums in der Kölner Altstadt, © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

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