Mittelalterliche Bergkristallwerkstatt in Köln (archäologische Funde), Römisch-Germanisches Museum, © Römisch-Germanisches Museum, Axel Thünker DGPh

Ma­gie Berg­kris­tall

Mu­se­um Schnüt­gen


Karte von NRW

Das Mu­se­um Schnüt­gen zeigt ab dem 25. No­vem­ber 2022 Wer­ke aus Berg­kris­tall von der An­ti­ke bis zum aus­ge­hen­den Mit­tel­al­ter. Die Band­brei­te reicht in dem Köl­ner Aus­stel­lungs­haus von Ge­fä­ßen für Hei­li­ges und Pro­fa­nes über Kreu­ze, Schach­spie­le, Amu­let­te, Kühl­ku­geln bis zu Amts­zei­chen und Lu­pen.

Edle Steine faszinieren Menschen seit jeher. Das Museum Schnütgen widmet nun dem wasserklaren Bergkristall eine Ausstellung mit rund 130 Objekten aus internationalen Sammlungen. Ausgang hierfür sind die qualitätvollen Bergkristallobjekte der eigenen Sammlung und der bis dato einzigartige Fund einer Bergkristallschleiferei des 12. Jahrhunderts in der Nähe des Kölner Domes.

Der römische Gelehrte Plinius der Ältere hielt den angenehm kühlen, farblosen Bergkristall für versteinertes Eis, das niemals schmelzen wird. Schon in der Antike glaubte man an die heilenden Kräfte und magischen Eigenschaften des Kristalls. Das kostbare Mineral spielte im Mittelalter eine wichtige Rolle im Kontext des christlichen Glaubens – es wurde als Manifestation des Göttlichen gedeutet. Doch auch an der höfischen Tafel und natürlich beim Wahrsagen war es gefragt.

Es sind vor allem die Durchsichtigkeit und Lichtdurchlässigkeit, die dem Bergkristall seine große Anziehungskraft verleihen. Bereits ungeschliffen bietet er eine imposante Erscheinung mit seinen funkelnden, sechsseitigen Zapfen. Verarbeitet wird das Material noch luxuriöser – davon zeugen die sakralen und profanen Exponate aus und mit Bergkristall, die in ihrer Einzigartigkeit und Kostbarkeit für sich stehen. Bergkristall ist ein hartes, aber fragiles Material, dessen Bearbeitung große Kunstfertigkeit erfordert. Er lässt sich nicht schnitzen oder mit Hammer und Meißel bearbeiten, aber durch unterschiedliche Schleiftechniken formen und mit Dekor versehen.

Gezeigt werden erlesene Bergkristallbehältnisse, die unter anderem als Reliquiare und als königliche Prunkgefäße Verwendung fanden. Aber auch optische Linsen, Kühlkugeln und sogar ein Schachstein aus Bergkristall erwarten die Besucher:innen. Darüber hinaus wird die 2005 gefundene Kölner Bergkristallwerkstatt in hunderten von Einzelteilen zu sehen sein. Des Weiteren zeugen Tafelmalereien, Skulpturen und Handschriften von der Bedeutung und Verwendung des transparenten "Edelsteins".

Leistungen

In diesem Angebot enthalten ist der Museumseintritt in die Ausstellung „Magie Bergkristall" vom 25. November 2022 bis 19. März 2023 mit der MuseumsCard Single für Erwachsene oder der MuseumsCard Family. Mit der MuseumsCard können außerdem beliebig viele weitere Museen der Stadt Köln an insgesamt zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen besucht werden. Es besteht die freie Auswahl:

Die MuseumsCard gilt auch als Fahrausweis am ersten Tag der Gültigkeit in den Verkehrsmitteln der VRS-Partnerunternehmen innerhalb des Stadtgebietes Köln.


TERMINE & PREISE

Weitere Details

Reisetermine

25.11.2022 - 19.03.2023

Preise

Die MuseumsCard Single gibt es für einen Erwachsenen ab 18,00 Euro (online zzgl. Gebühren).

Die MuseumsCard Family gibt es für zwei Erwachsene und zwei Kinder ab 30,00 Euro (online zzgl. Gebühren).

Die Museumscard berechtigt zum Eintritt in die Sammlungen und Sonderausstellungen der Städtischen Museen an zwei aufeinander folgenden Tagen.

Der Fahrausweis gilt nur am ersten Tag und nur im Stadtgebiet Köln. Bei der Familienkarte gilt der Fahrausweis für alle vier Personen.

Impressionen & Videos

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Mittelalterliche Bergkristallwerkstatt in Köln (archäologische Funde), Römisch-Germanisches Museum, © Römisch-Germanisches Museum, Axel Thünker DGPh
Bergkristallreliquiar (Detail), Köln, um 1200, Museum Schnütgen, © Stephan Kube, Greven
Das Museum Schnütgen beherbergt in einer der ältesten Kirchen Kölns eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Kunst, © Foto: RBA

Weitere Infos

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