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Katsushika Hokusai (1760–1849): Perspektivische Innenansicht des Kiri Kabuki Theaters in Edo, © Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Foto: RBA

Das gedruckte Bild. Die Blüte der japanischen Holzschnittkultur in Köln


Museum für Ostasiatische Kunst in Kooperation mit dem Museumsdienst Köln

Nach mehr als 100 Jahren hat das MOK seine 2000 Objekte zählende Kollektion japanischer Farbholzschnitte neu geordnet - zum Vorschein kamen atemberaubende Schätze. Zu erleben mit dem Besuch weiterer Kunsthighlights in Köln


Das 1909 gegründete Museum für Ostasiatische Kunst schlägt ein neues Kapitel in seiner Sammlungsgeschichte auf: Nach über hundert Jahren wurde die rund 2000 Objekte umfassende Kollektion japanischer Farbholzschnitte und illustrierter Bücher durch den renommierten Experten Matthi Forrer erstmalig gesichtet und geordnet.

Das Ergebnis dieser Pionierarbeit ist eine Ausstellung, die mehr als die berühmten, allseits bekannten Meister des japanischen Farbholzschnitts wie Harunobu, Toyokuni, Utamaro, Hokusai und Hiroshige feiert. Die beeindruckende Vielfalt der Sammlung bringt den japanischen Farbholzschnitt als das Medium einer bahnbrechenden modernen Informationskultur zur Anschauung.

Wie auch in anderen Sammlungsbereichen sind die von den Museumsgründern Adolf und Frieda Fischer zwischen 1895 und 1912 in Japan erworbenen Stücke der wichtigste und ungewöhnlichste Teil der Kollektion. Originaldruckplatten und eine Guckkastenkamera aus dem Völkerkundemuseum in Leiden vertiefen die Einblicke.

Neben Darstellungen aus der Welt der Vergnügungsviertel und des Kabuki-Theaters (ukiyoe) umfasst die Auswahl Sumo-Ringer, Helden der japanischen Geschichte, Kalender- und Gedichtblätter, Landschaftsdrucke und berühmte Ansichten von Edo. Darüber hinaus Mallehrbücher, darunter Erstausgaben der Hokusai manga, Darstellungen von Europäern sowie von Dämonen und Gespenstern, bis hin zu Drucken des Sino-Japanischen Krieges 1894/95. Der Farbholzdruck lieferte vielfältiges Wissen und aktuelle Informationen an das anspruchsvolle, bildungs- und vergnügungshungrige Publikum der Metropole Edo, des heutigen Tokyo.

Der von dem japanischen Architekten Kunio Maekawa (1905-1986) geplante Neubau des Museums für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher wurde im Dezember 1977 eröffnet. Die Ausstellung feiert das 40-Jährige Bestehen dieses seit 2011 geschützten Denkmals der klassischen Moderne in Köln. Das Museum ist das älteste seiner Art in ganz Europa. Ein Besuch führt zu buddhistischer Malerei und Holzskulptur, japanischer Stellschirmmalerei, Farbholzschnitten und Lackkunst, Porzellan und Keramik von der Bronzezeit bis ins 19. Jahrhundert.
 

Leistungen

  • Museumseintritt in die Ausstellung "Das gedruckte Bild. Die Blüte der japanischen Holzschnittkultur in Köln“ mit der Einzel-MuseumsCard ab 20,00 Euro zzgl. Servicegebühr und Versandkosten oder der MuseumsCard Family ab 32,00 Euro zzgl. Servicegebühr und Versandkosten.
  • Die MuseumsCard berechtigt zum Eintritt in die Sammlungen und Sonderausstellungen der Städtischen Museen Kölns an zwei aufeinander folgenden Tagen und beschert einen überraschenden Einblick in die unzähligen und vielfältigen Schätze der Kunst- und Kulturmetropole Köln. Entdecke neben dem Museum für Ostasiatische Kunst auch folgende Museen:
    • Museum Ludwig
    • Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
    • Römisch-Germanisches Museum
    • Museum für Angewandte Kunst Köln
    • Museum Schnütgen
    • Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
    • Kölnisches Stadtmuseum
    • Praetorium
    • NS-Dokumentationszentrum.

Die MuseumsCard gilt als Fahrausweis im ÖPNV. Achtung: nur am ersten Tag und nur im Stadtgebiet Köln. Bei der Familienkarte gilt der Fahrausweis für bis zu vier Personen.


Zusatzinformationen

  • Verkehrsanbindung: Bahn, U-Bahn, Bus: Straßenbahn Linien 1 und 7 sowie Bus Linie 142 bis Haltestelle „Universitätsstraße“
  • Parkmöglichkeiten: begrenztes Angebot am Museum, Universitätsstraße 100, Köln. Zwei Behindertenparkplätze stehen hier zur Verfügung
  • Museumsladen: Umfangreiches Angebot an Literatur zur ostasiatischen Kunst, Philosophie und Lebenskultur. Kunsthandwerkliche Gegenstände, Artikel zur jeweiligen Ausstellung. Telefon: +49 221 22128617
  • Gastronomie: Salon & Metzgerei Schmitz im MOK
  • Die Cafeteria ist geöffnet: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen; E-Mail: post@salonschmitz.com, Telefon: +49 157 89498442
  • Führungen mit dem Museumsdienst Köln: Samstags 14:30 Uhr, Sonntags 12 Uhr und 13:15 Uhr (Ostersonntag nur 12 Uhr). Dauer: jeweils eine Stunde. Preis: 2,00 Euro für Erwachsene zzgl. Museumseintritt.
  • Kuratorenführung durch die Museumsdirektorin Dr. Adele Schlombs: am 13. April und 29. Juni 2018 um 15 Uhr. Preis: 5,00 Euro pro Person zzgl. Museumseintrit
  • Über 130.000 Gäste jährlich erleben mit dem Museumsdienst die Welt der Kölner Museen
  • In Führungen, Kursen, Workshops und Projekten vermitteln die Pädagogen dem Publikum kulturelle Themen und künstlerische Inhalte von der Antike bis in die Gegenwart.
  • Buchung von Führungen online unter www.museenkoeln.de/museumsdienst oder telefonisch unter Tel. +49 221 22123468 oder +49 221 22127380, oder per Email: museumsdienst@stadt-koeln.de

TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

01.03.2018 - 30.09.2018

Dauer in Tagen

1

Preise

  • MuseumsCard Single (1 Person): ab 20,00 Euro
  • MuseumsCard Family (2 Erwachsene + 2 Kinder): ab 32,00 Euro
  • Jeweils zzgl. ab 3,90 Euro Auftragspauschale für die Onlinebuchung bei KölnTicket

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Impressionen & Videos


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Katsushika Hokusai (1760–1849): Perspektivische Innenansicht des Kiri Kabuki Theaters in Edo, © Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Foto: RBA

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