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Heinz Mack mit Silberfahne im Grand Erg Oriental, Algerien, 1976, Courtesy Archiv Atelier Heinz Mack, © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Thomas Höpker

Heinz Mack


Kunst­pa­last, Düs­sel­dorf

Heinz Mack steht für mo­nu­men­ta­le Skulp­tu­ren, durch­dach­te Gra­fik und ein­drucks­vol­le Licht­kunst. Der Kunst­pa­last in Düs­sel­dorf nimmt mit sei­ner neu­en Aus­stel­lung vor al­lem die ers­ten Jahr­zehn­te sei­nes Schaf­fens in den Blick. Zen­tra­le Sta­tio­nen wer­den an­hand aus­ge­wähl­ter Ar­bei­ten ge­spie­gelt.


Karte von NRW

Mit der Eroberung des Landschaftsraums und provokanten Formexperimenten bahnte Heinz Mack (*1931) in den 1960er Jahren einem neuen Kunstverständnis den Weg: Abseits der Museen realisierte der Bildhauer und Maler Großprojekte in Wüsten und der Arktis. Mit künstlerischen Arbeiten, die sich mit der Beziehung zwischen Objekt und der Umgebung auseinandersetzen, konzipierte er neue Ausdrucksformen im Raum. So entstanden etwa künstliche Gärten aus reinem Licht, einem seiner bevorzugten Werkstoffe.

Im Jahr seines 90. Geburtstags widmet der Kunstpalast Heinz Mack eine Ausstellung, die sich vornehmlich den ersten Jahrzehnten seines Schaffens ab den 1950er bis in die 1970er Jahre hinein widmet. Zentrale Stationen in Heinz Macks Werdegang wie sein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie, die ZERO-Zeit sowie Stationen in Afrika und den Vereinigten Staaten werden in der Werkauswahl nachgezeichnet. Die Ausstellung richtet ihren Blick auch auf die Rolle von Musik und Strukturalismus, die wie das Naturstudium großen Einfluss auf sein Werk ausüben.

Es zeigt sich ein facettenreiches Bild seines Œuvres, das neben lichtkinetischen Installationen auch Architekturvorhaben, Film, Fotografie und Bühnenbild umfasst. Legendäre Land-Art-Projekte führen die Besucherinnen und Besucher in Einzelwerken und medialen Dokumentationen in die nordafrikanische Wüste und das arktische Polarmeer.

 

Der Kunstpalast liegt direkt am Rhein in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums. Durch seine wechselnden Sonder- und Themenausstellungen unterstreicht das Haus immer wieder seine Qualität und Internationalität. Es ist zu beachten, dass die Sammlung des Kunstpalastes sowie das Glasmuseum Hentrich wegen Umbaumaßnahmen derzeit nicht für Besucher zugänglich sind. Die Wiedereröffnung findet voraussichtlich im Sommer 2022 statt.
Das NRW-Forum spricht vor allem eine jüngere Kernzielgruppe an – die Ausrichtung bleibt dabei konsequent zeitgenössisch, digital, innovativ, experimentell, überraschend.

 

Leistungen

  • Eintritt in die Ausstellung "Heinz Mack"

 

Öffnungszeiten:

  • Kunstpalast: Di bis So 10 bis 19 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr
  • NRW-Forum: Di bis So 11 bis 18 Uhr, Do und Fr 11 bis 21 Uhr

Buchungen von Führungen:
Tel. 0211-566 41 160, Email: bildung@kunstpalast.de

Gastronomie:
Die KristallBar im Foyer des Ausstellungsflügels ist während der Öffnungszeiten der perfekte Ort für eine Pause.

Anfahrt:
Der Kunstpalast befindet sich im Zentrum Düsseldorfs direkt am Rhein in günstiger Verkehrslage, mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und ausreichenden Parkmöglichkeiten.
Mit zahlreichen Linien der Rheinbahn ist der Kunstpalast über die Haltestellen Nordstraße (U-Bahn), Ehrenhof/Tonhalle (U-Bahn) sowie Sternstraße (Straßenbahn) zu erreichen.


TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

10.03.2021 - 30.05.2021

Dauer in Tagen

1

Preise

Kunstpalast: ganzes Haus ab 12,00 Euro (ermäßigt ab 9,00 Euro).
NRW-Forum: ganzes Haus ab 7,50 Euro (ermäßigt 5,50 Euro)
Kombi KP/NRWF: ab 15,00 Euro (ermäßigt ab 11,00 Euro, gültig an einem Tag)

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei

Impressionen & Videos


Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Heinz Mack mit Silberfahne im Grand Erg Oriental, Algerien, 1976, Courtesy Archiv Atelier Heinz Mack, © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Thomas Höpker
Heinz Mack, Lichtarchitektur (Modell für eine schwimmende Forschungsstation in der Arktis), Arktis, 1976, Courtesy Archiv Atelier Heinz Mack, © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Thomas Höpker
Heinz Mack, Wandrelief für ein Musikzimmer, 1955, Schallplatten, Holz / 2001 partiell restauriert; neu auf Holzbrett montiert, 2010 gereinigt, Platten neu fixiert, 116 × 80 × 21 cm, Courtesy Atelier Heinz Mack, © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Archiv Atelier Heinz Mack
Heinz Mack, Caelum Stellatum (Chromatische Konstellation), 2000, Acryl auf Leinwand,
204 × 268 cm, Privatsammlung, © Foto: Archiv Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2021

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