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Edvard Munch: Unter den Sternen (1900-05), © Munchmuseet, Oslo

Edvard Munch – gesehen von Karl Ove Knausgård im K20


Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Der international gefeierte Schriftsteller zeigt eine sehr persönliche Auswahl von Werken seines norwegischen Landsmannes Edvard Munch und spürt damit der norwegischen Avantgarde und ihrer Wirkung bis heute nach. Die Bilder in der Schau der Kunstsammlung NRW am Grabbeplatz waren selten oder noch nie in Deutschland zu sehen.


Mit rund 140 selten oder noch nie in Deutschland gezeigten Werken präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 einen „unbekannten“ Edvard Munch (1863 – 1944). Ausgewählt hat die Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen Karl Ove Knausgård (*1968). Der international gefeierte Schriftsteller, Norweger wie Munch, erlangte Weltruhm mit seinem sechsbändigen autobiografischen Roman, der in über dreißig Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt wurde. Sein sehr persönlicher Blick eröffnet eine frische Perspektive auf den wohl bedeutendsten Künstler der skandinavischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts und legt dar, wie aktuell Munchs Beschäftigung mit der Einbettung des Individuum in die Gesellschaft auch heute noch ist.
Knausgård erkundete die Innenwelt des Malers und spürte den künstlerischen Überlegungen nach, die Munch beschäftigten. Dem subjektiven Zugang des Autors folgend gliedert sich die Ausstellung in vier Themenbereiche: „Licht und Landschaft“ präsentiert Küsten und Gärten, aber auch Szenen mit Menschen bei der Arbeit auf dem Feld. Es folgt „Der Wald“ mit Ansichten von Bäumen und Feldern – einer Natur, die die Oberhand über das menschliche Handeln gewinnt.
„Chaos und Kraft“ gewährt Einblick in die emotionalen und psychischen Triebkräfte der Malerei Munchs und dessen Ringen um jedes Werk. Nach der Konzentration auf das Innere bilden den Abschluss „Die Anderen“ – Bildnisse von Freunden und Gefährten, an denen abzulesen ist, wie das Individuum die Kontrolle über die Wirklichkeit zurückerlangt.

Eine Ausstellung des Munch Museum in Oslo in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Sie findet parallel zur Frankfurter Buchmesse statt, die 2019 Norwegen als Ehrengastland in den Mittelpunkt stellt.

 

Leistungen

  • Eintritt in die Sonderausstellung "Edvard Munch – gesehen von Karl Ove Knausgård" im K20 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
  • Eintritt in die Ständige Sammlung im K20 Grabbeplatz und K21 Ständehaus
  • Teilnahme an der öffentlichen Führung dienstags, donnerstags, sonn- & feiertags (nach Anmeldung)

 

Anfahrt zum K20 Grabbeplatz:

Vom Hauptbahnhof mit den U-Bahnen der Linien U70, U74, U75, U76, U77, U78, U79 bis Haltestelle Heinrich-Heine-Allee.
Aus anderen Richtungen mit den U-Bahnen der Linien U71, U72, U73, U83 ebenfalls bis Heinrich-Heine-Allee.
Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage unter dem Museumsgebäude K20 Grabbeplatz.

Gastronomie im K20:
Das "Klee's", ein neu gestaltetes Restaurant im Erdgeschoss des K20, Grabbeplatz, bietet die Symbiose aus moderner Küche und traditioneller Tapas-Idee. Die Gäste genießen ein klassisches Mittag- oder Abendessen oder wählen eine schnelle kleine Mahlzeit.


TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

12.10.2019 - 01.03.2020

Dauer in Tagen

1

Preise

Erwachsene: ab 12,00 Euro
Kinder (ab 6 Jahre) und Jugendliche: ab 2,50 Euro

Das Kombiticket für den Besuch von K20 Grabbeplatz und K21 Ständehaus:
Erwachsene: ab 18,00 Euro
Kinder (ab 6 Jahre) und Jugendliche: ab 4,00 Euro

Impressionen & Videos


Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Edvard Munch: Bildnis Ellen Warburg (1905), © Kunsthaus Zürich, Geschenk Alfred Rütschi, 1922
Edvard Munch: Die Sonne (1912), © Munchmuseet, Oslo
Edvard Munch: Unter den Sternen (1900-05), © Munchmuseet, Oslo
Edvard Munch: Liegender Akt (1913-14), © bpk, Hamburger Kunsthalle, Elke Walford

Weitere Infos


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