©
Johan Nieuhof, Im Inneren des Kaiserhofes, Kupferstichillustration aus L’Ambassade de laCompagnie orientale de Provinces Unies vers l’Empereur, de la Chine ou Grand Cam de Tartarie, 1665, Amsterdam, Nachlass H.W. Siegel, Re 2020,2, © Rheinisches Bildarchiv Marion Mennicken

Brenn­punkt Asi­en. Eu­ro­päi­sche Rei­se­di­plo­ma­tie und Ko­lo­nia­lis­mus in Fern­ost

Mu­se­um für Ost­asia­ti­sche Kunst Köln


Karte von NRW

Die 500-jäh­ri­ge Ge­schich­te des Aus­tauschs zwi­schen Eu­ro­pa und dem Fer­nen Os­ten steht in der neu­en Schau des Mu­se­ums für Ost­asia­ti­sche Kunst im Mit­tel­punkt. Rei­se­be­rich­te von Je­sui­ten­mis­sio­na­ren, Kauf­leu­ten und Ge­sand­ten des 17. und 18. Jahr­hun­derts ma­chen deut­lich, wie sie Chi­na zu die­ser Zeit sa­hen.

Das Museum für Ostasiatische Kunst widmet sich in seiner Ausstellung „Brennpunkt Asien“ den kostbaren europäischen Reiseberichten des 17. Jahrhunderts bis zur Kolonialzeit im 19. und 20. Jahrhundert. Die Präsentation wird durch Porzellan, Malerei, Lackkunst und Textilien ergänzt, die den Kulturaustausch und die kreative Zusammenarbeit zwischen Europa und Ostasien spiegeln. Historische Fotografien, Grafik und Exportmalerei des 19. Jahrhunderts zeigen zudem, wie die europäische Bewunderung in Missachtung und Ausbeutung umschlug. Sie zeugen von künstlerischer Stagnation, aber auch von dem Rassismus der europäischen Kolonialmächte.

Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt ein mit aufwändigen Stickereien und dem kaiserlichen Siegel versehenes diplomatisches Schreiben aus dem Jahr 1908. Darin bittet der Kaiser von China den deutschen Kaiser um Unterstützung eines Gesandten, der zum Studium der konstitutionellen Monarchie nach Deutschland reisen sollte. Wegen eines Attentats in Peking fand die Mission nie statt.

Ein weiteres zur Schau gestelltes Glanzstück ist die Originalausgabe von Athanasus Kircher: China Illustrata (Amsterdam, 1667) mit dem berühmten Porträt des Kölner Jesuitenmissionars Adam Schall von Bell (1591-1666) in der Tracht eines chinesischen Hofbeamten.

 

Leistungen

In diesem Angebot enthalten ist der Museumseintritt in die Ausstellung „Brennpunkt Asien. Europäische Reisediplomatie und Kolonialismus in Fernost" vom 28. Mai 2021 bis 29. August 2021 mit der MuseumsCard Single für Erwachsene oder der MuseumsCard Family. Mit der MuseumsCard können außerdem beliebig viele weitere Museen der Stadt Köln an insgesamt zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen besucht werden. Es besteht die freie Auswahl:

Die MuseumsCard gilt auch als Fahrausweis am ersten Tag der Gültigkeit in den Verkehrsmitteln der VRS-Partnerunternehmen innerhalb des Stadtgebietes Köln.


TERMINE & PREISE

Weitere Details

Reisetermine

28.05.2021 - 13.02.2022

Dauer in Tagen

1

Preise

Die MuseumsCard Single gibt es für einen Erwachsenen ab 18,00 Euro (online zzgl. Gebühren).

Die MuseumsCard Family gibt es für zwei Erwachsene und zwei Kinder ab 30,00 Euro (online zzgl. Gebühren).

Die Museumscard berechtigt zum Eintritt in die Sammlungen und Sonderausstellungen der Städtischen Museen an zwei aufeinander folgenden Tagen.

Der Fahrausweis gilt nur am ersten Tag und nur im Stadtgebiet Köln. Bei der Familienkarte gilt der Fahrausweis für alle vier Personen.

Impressionen & Videos

Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Johan Nieuhof, Im Inneren des Kaiserhofes, Kupferstichillustration aus L’Ambassade de laCompagnie orientale de Provinces Unies vers l’Empereur, de la Chine ou Grand Cam de Tartarie, 1665, Amsterdam, Nachlass H.W. Siegel, Re 2020,2, © Rheinisches Bildarchiv, Marion Mennicken
Athanasius Kircher, Adam Schall von Bell (1591-1666) in chinesischer Mandarinrobe, Kupferstichillustration aus China Illustrata, 1667, Amsterdam, Nachlass H.W. Siegel, Re 2020,4, © Rheinisches Bildarchiv Marion Mennicken
Der von dem Bildhauer Masayuki Nagare (geb. 1923) in Anlehnung an japanische Meditationsgärten gestaltete Landschaftsgarten bildet das Zentrum der Museumsanlage., © MOK Köln / Alexandra Malinka, Düsseldorf
Mit seinen strengen, klar gegliederten Kuben und der Einbettung in die Parklandschaft am Aachener Weiher knüpft der Museumsbau an alte japanische Traditionen an., © MOK Köln / Alexandra Malinka, Düsseldorf

Weitere Infos

Was Du noch wissen solltest

Dieses Angebot online buchen ab 18,00 €

Direkt anfragen bei: Mu­se­um für Ost­asia­ti­sche Kunst Köln


Wir ha­ben noch mehr Rei­sei­de­en für Dich

Schau mal rein!