Museum Religio Telgte aus der Vogelperspektive, © Tourismus NRW e.V.

9 in 90!


Mit dem 9-Eu­ro-Ti­cket auf Er­leb­nis­tour durchs Land

Das Ticket ist gelöst, die Route gezeichnet und der Fahrplan gecheckt. Schon kann die Entdeckungsreise in Nordrhein-Westfalen mit Bus und Bahn losgehen. Das Ziel sind 9 herausragende Kulturorte in 90 Tagen. Sie alle sind gut mit dem Öffentlichen Personennahverkehr erreichbar, liegen entweder in unmittelbarer Citynähe oder sind nur wenige Gehminuten von der Haltestelle entfernt.

Soll es etwa zuerst zum Lustschloss eines ehemaligen Börsenanalysten gehen, der sich mit dem Bau des herrschaftlichen Gründerzeit-Juwels Schloss Drachenburg in Königswinter einen Lebenstraum am Rhein erfüllte? Zieht es Kunstfans zum Marta nach Herford, einem der internal aufregendsten und spektakulärsten Museumsbauten von Stararchitekt Frank Gehry? Oder steht doch ein Kurztrip in die Vergangenheit an, wenn es zum LWL-Freilichtmuseum in Detmold geht? Reisende haben die freie Wahl. Der ÖPNV macht die NRW-Erkundungstour nachhaltig und umweltschonend möglich.

Burg Al­te­na in Al­te­na

Rit­ter­ro­man­tik und Her­bergs­we­sen

Burg Al­te­na gilt als ei­ne der schöns­ten Hö­hen­bur­gen Deutsch­lands. Im 12. Jahr­hun­dert er­rich­tet, thront sie hoch über der Draht­zie­her­stadt im mär­ki­schen Sau­er­land. In­ter­na­tio­nal be­kannt wur­de sie durch die ers­te stän­di­ge Ju­gend­her­ber­ge, die Ri­chard Schirr­mann hier im Jahr 1914 ein­rich­te­te und die als Mu­se­um Welt­ju­gend­her­ber­ge heu­te noch im Ori­gi­nal­zu­stand be­sich­tigt wer­den kann.

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Kunst­mu­se­um Pa­blo Pi­cas­so Müns­ter

Be­su­cher­ma­gnet für Kunst­lieb­ha­ber aus der gan­zen Welt

Das Kunst­mu­se­um Pa­blo Pi­cas­so Müns­ter ist das ers­te und ein­zi­ge Pi­cas­so-Mu­se­um Deutsch­lands. Hin­ter denk­mal­ge­schütz­ten Fas­sa­den in­mit­ten Müns­ters Alt­stadt be­her­bergt es mit über 800 Li­tho­gra­fen Pi­cas­sos ei­ne in ih­rer Ge­schlos­sen­heit welt­weit ein­ma­li­ge Samm­lung.

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Leo­pold-Hoesch-Mu­se­um & Pa­pier­mu­se­um in Dü­ren

Klas­si­sche Mo­der­ne und die Kul­tur­ge­schich­te des Pa­piers

Zwei in­ter­es­san­te Mu­se­ums­bau­ten mit span­nen­den künst­le­ri­schen und kul­tur­his­to­ri­schen In­hal­ten las­sen sich in Düren ent­de­cken. So um­fasst die Samm­lung des Leo­pold-Hoesch-Mu­se­um ne­ben gra­fi­schen und kul­tur­his­to­ri­schen Be­stän­den be­deu­ten­de Wer­ke der Klas­si­schen Mo­der­ne und des Ex­pres­sio­nis­mus. Das be­nach­bar­te Pa­pier­mu­se­um Dü­ren knüpft an den be­son­de­ren Stel­len­wert, den Pa­pier seit Jahr­hun­der­ten für die Stadt und die Re­gi­on hat, an.

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LWL-Frei­licht­mu­se­um in Det­mold

500 Jah­re All­tags­kul­tur aus West­fa­len

West­fa­len im Wan­del der Jahr­hun­der­te: In Deutsch­lands größ­tem Frei­licht­mu­se­um er­zäh­len 120 his­to­ri­sche Ge­bäu­de, vom Lip­pi­schen Mei­er­hof aus dem 16. Jahr­hun­dert bis zur Tank­stel­le aus den 1960er Jah­ren, die Ge­schich­te des länd­li­chen All­tags ei­ner gan­zen Re­gi­on. Am Fu­ße des Teu­to­bur­ger Wal­des kön­nen die Be­su­cher in Det­mold ei­ne Zeit­rei­se un­ter­neh­men.

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Mar­ta in Her­ford

Das Mu­se­um in stän­di­ger Be­we­gung

Das Mar­ta im ost­west­fä­li­schen Her­ford ist ei­ner der in­ter­na­tio­nal auf­re­gends­ten und spek­ta­ku­lärs­ten Mu­se­ums­bau­ten. Wie ein ei­ge­nes Kunst­werk steht das von Star­ar­chi­tekt Frank Gehry ent­wor­fe­ne Ge­bäu­de in der Stadt und hat sich seit­her zu ei­nem Ort ent­wi­ckelt, an dem Fra­gen an die Ge­gen­wart auf Ide­en von mor­gen tref­fen.

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Max Ernst Mu­se­um in Brühl

Im La­bor der Fan­ta­sie

Die Eh­ren­bür­ger­schaft der Stadt Brühl lehn­te der Ma­ler, Bild­hau­er und Welt­bür­ger Max Ernst (1891-1976) einst ab, da sie „mit sei­nem Den­ken, Han­deln und Be­tra­gen nicht ver­ein­bar sei“. Gro­ße Tei­le sei­nes künst­le­ri­schen Er­bes aber kehr­ten zu­rück in sei­ne Hei­mat­stadt im Rhein­land. Im ehe­ma­li­gen „Brüh­ler Pa­vil­lon“ er­öff­ne­te im Jahr 2005 das Max Ernst Mu­se­um. Ne­ben ei­ni­gen frü­hen Bil­dern kann es na­he­zu das ge­sam­te gra­fi­sche Werk so­wie 70 Plas­ti­ken des Da­da­is­ten und Sur­rea­lis­ten prä­sen­tie­ren, der vor al­lem in Frank­reich und den USA wirk­te.

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Mu­se­um Kur­haus Kle­ve

Zeit­ge­nös­si­sche Kunst in klas­si­zis­ti­schen Mau­ern

Einst fla­nier­ten Kur­gäs­te durch die Wan­del­hal­le vom Ho­tel zum Fried­rich-Wil­helms-Bad im nie­der­rhei­ni­schen Kle­ve. Heu­te bil­det der 55 Me­ter lan­ge Saal das Herz­stück des Mu­se­ums Kur­haus Kle­ve und bie­tet un­ge­ahn­te Mög­lich­kei­ten für die Prä­sen­ta­ti­on zeit­ge­nös­si­scher Kunst.

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RELíGIO in Telg­te

West­fä­li­sches Mu­se­um für re­li­giö­se Kul­tur

Zehn­tau­sen­de Gäs­te aus al­len Tei­len des Lan­des be­su­chen jähr­lich die tra­di­tio­nel­le Krip­pen­aus­stel­lung in Telg­te. Doch nicht nur zur Weih­nachts­zeit bie­tet das Mu­se­um RELíGIO ei­nen span­nen­den Dia­log in Glau­bens­fra­gen. Be­reits 1934 noch als Wall­fahrts- und Hei­mat­mu­se­um ge­grün­det, wid­met sich das Haus im Müns­ter­land heu­te un­ter neu­em Na­men ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen ge­leb­ter Re­li­gi­on bis hin zur mo­der­nen Spi­ri­tua­li­tät.

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Schloss Dra­chen­burg in Kö­nigs­win­ter

Pu­re Rhein­ro­man­tik im Na­tur­park Sie­ben­ge­bir­ge

Steil berg­auf geht’s mit der Zahn­rad­bahn. Vom Dra­chen­fels bei Kö­nigs­win­ter, Deutsch­lands meist „be­stie­ge­nem“ Berg, reicht der Blick weit über den Rhein. Schon auf hal­ber Stre­cke lohnt ein Stopp auf Schloss Dra­chen­burg.

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