Al­le Pop­spots im Ruhr­ge­biet

Matrix Crowd, © Matrix
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Jun­kyard

Konzert Duisburg Landschaftspark, © RTG Hoffmann
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Die Pop-Rou­te Duis­burg

Plakat Music Circus, © Tourismus NRW e.V.
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Ex Mu­sic Cir­cus Ruhr

Matrix Crowd, © Matrix
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AZ Mül­heim

Der Plattenladen Idiot Records, © Tourismus NRW e.V.
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Idi­ots Re­cor­ds

domicil Dortmund, © Joehawkins
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do­mi­cil

Christuskirche, © Christuskirche
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Chris­tus­kir­che

Dortmund Nachtpanorama, © Soeren Spoo, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund
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Die Pop-Rou­te Dort­mund

Marlene, © Marlene Bar
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Mar­le­ne Bar

Don't Panic, © Sabrina Schmidt
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Vie­ho­fer Platz

Das heutige Gelände des EX-JZE, © Jule Körber
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EX-Ju­gend­zen­trum JZE

Das Bermuda3Eck bei Tag, © Tourismus NRW e.V.
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Die Pop-Rou­te Bo­chum

Club Bahnhof Ehrenfeld, © Ole Löding
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EX-Tan­te Ol­ga

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FZW crowd, © FZW

Kul­t­o­pia


Der ers­te Schritt auf der Kar­rie­re­lei­ter

Bevor Hagen zur NDW-Hochburg wird, ist die Stadt schon in den 60er Jahren eine aufregende Livemusikstadt. Wie überall im Ruhrgebiet, zum Beispiel in Gelsenkirchen oder in Recklinghausen bricht auch in Hagen eine regelrechte Beat-Manie aus. Besondere Bedeutung hierfür hat das örtliche Jugendzentrum „Kultopia“ (vormals: Jugendzentrum Buschey). Hier können die vielen Bands der Stadt am Anfang ihres Weges auftreten und sich ausprobieren. Die Szene gerät in einen Konkurrenzkampf um die wenigen lukrativen Gigs. Es geht darum, welche Band die Beatles, die Rolling Stones oder die Kinks am besten nachspielen kann. Der Produzent und Musiker Eroc erinnert: "Damals konntest Du ja nicht einfach spielen, was Du wolltest, sondern Du musstest die Charts nachspielen. Und wer die am besten spielen konnte, der war angesagt. Dazu gehörte natürlich ein ungeheurer Fleiß. Man musste sich alles total präzise draufschaffen. In den 60ern musste man eben besser sein als alle anderen." Einige der Bands beginnen Ende der 60er Jahre damit, sich vom Nachspielen zu lösen und eigene Stücke zu entwickeln. Allen voran Erocs Grobschnitt werden im Laufe der 70er Jahre zu Hagens wichtigster Band. Die raumgreifenden, experimentellen Stücke der Band und die wilde Liveshow sind aber kaum noch in Kneipen umzusetzen. Jugendzentren wie das "Kultopia" werden wichtige Auftrittsorte, bevor der Erfolg die Band in die großen Hallen im ganzen Land führt. Auch heute noch ist das "Kultopia" für die lokale Szene unverzichtbar. Hier finden Konzerte im Bereich Punk, Alternative und Metal statt, aber auch soziales Engagement. Zusammen mit dem überregional bekannten soziokulturellen Kulturzentrum Pelmke, ebenfalls in Wehringhausen, ist das "Kultopia" der Ort in der Stadt, in dem heute subkulturell Ungewöhnliches und Aufregendes zu erleben ist.

Weitere Informationen
Konkordiastraße 23-25, 58095 Hagen
www.kultopia.de