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Blick auf das Mühlenrad am Balkhauser Kotten, © Tourismus NRW e.V.

His­to­ri­sche Müh­len und Kot­ten


Es klap­pert die Müh­le am rau­schen­den Bach

Be­su­che die mit Was­ser­kraft be­trie­be­nen Schleif­kot­ten im Ber­gi­schen Städ­te­drei­eck und ge­nie­ße duf­ten­des Brot frisch aus nie­der­rhei­ni­schen Müh­len.

Mühlenfrisch auf den Teller: Brot aus niederrheinischen Windmühlen

Sie sehen in der weiten, flachen Landschaft nicht nur schön aus – größtenteils sind sie auch noch voll funktionsfähig: Die historischen Windmühlen des Niederrheins erzählen Geschichten aus der Vergangenheit und locken Besucher mit ihren traditionellen Produkten. Die Alte Mühle Donsbrüggen in Kleve verkauft ihr nach traditionellem Rezept gebackenes Steinofenbrot. Die größte Mühle am Niederrhein, die Kalkarer Mühle am Hanselaer Tor, bietet in ihrem Backhaus hausgemahlene und -gebackene Spezialitäten aus Dinkel an. Die Museen beider Mühlen geben Einblicke in die Geschichte der niederrheinischen Windmühlen.
www.muehle-donsbrueggen.jimdo.com | www.kalkarermuehle.de

Von Bauern, Müllern und Bäckern: Gymnicher Mühle in Erftstadt

Mehl frisch vom Mahlstein gibt es in der rund 800 Jahre alten Wassermühle in Erftstadt-Gymnich bei Bonn heute nicht mehr. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs stehen ihre Wasserräder still – und trotzdem erstrahlt die Mühle auch heute noch in vollem Glanz. Liebevoll saniert, nennt die Mühle sich nun „Naturparkzentrum“ und beherbergt die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“, die Besuchern alles über die Besonderheiten der Erft, die Geschichte der Mühlen und die Aufgaben von Bauer, Müller und Bäcker erzählt. Mit der Besichtigung gekoppelt ist ein Kurs in der Lehrbäckerei. Hier lernen Teilnehmer Schritt für Schritt, wie leckeres Brot hergestellt wird und können ihre Meisterwerke anschließend mit nach Hause nehmen. Teil des Naturparkzentrums Gymnicher Mühle ist außerdem der 1,5 Hektar große Wassererlebnispark, in dem insbesondere kleine Gäste sich auf viele Spielstationen freuen können. Das Gasthaus Gymnicher Mühle bietet einen schönen Ausblick auf den Kräutergarten und rheinische Spezialitäten aus der Restaurantküche.
www.naturparkzentrum-gymnichermuehle.de

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: Steffenshammer in Remscheid

Als letzter noch funktionsfähiger Schmiedekotten im Gelpetal klappert das Wasserrad am Steffenshammer immer noch wie zu früheren Zeiten. Mit Hilfe von Wasserkraft wurden hier seit dem Jahre 1746 Werkzeuge, Kleineisenwaren und Raffinierstahl geschmiedet. Seinen Lebensunterhalt muss damit heutzutage niemand mehr verdienen, denn der alte Schmiedehammer ist nur noch zu Vorführungszwecken in Betrieb. Besucher können nun dabei zuschauen, wie Handwerker mit dem sogenannten Schwanzhammer, der durch das Wasserrad angetrieben wird, auf historische Art und Weise kleine Werkzeuge schmieden. Von April bis Oktober öffnet der Hammer jeden dritten Samstag im Monat seine Türen.
www.steffenshammer.de

Die Kotten der Klingenstadt: Solingen nutzt Wasserkraft

Seit dem 14. Jahrhundert gilt Solingen als Zentrum der Klingenherstellung. Die scharfen Messer entstanden früher in den Arbeitsstätten der Schleifer, den sogenannten Kotten, die ihre rotierenden Schleifsteine mithilfe von Wasserkraft antrieben. Noch heute sind etliche der einst 109 Schleifkotten in den Bach- und Flusstälern erhalten und erzählen Besuchern viel über das traditionelle Handwerk des Messerschleifens. Die Wipperkotten oder die Balkhauserkotten entführen Besucher in längst vergangene Zeiten und geben einen authentischen Einblick in die Arbeit mit dem Schleifstein.
www.wipperkotten.de | www.balkhauser-kotten.de

Mit der Kraft der Wupper: Manuelskotten in Wuppertal

Der Manuelskotten ist der letzte seiner Art im gesamten Wuppertaler Stadtgebiet. Als einziger Schleifkotten kann er noch heute mit einem Wasserrad angetrieben werden. Wo früher selbstständige Schleifer, die den Kotten stundenweise für ihr Handwerk mieteten, Werkzeuge herstellten, ist heute nur noch ein einziger Schleifer tätig. Er führt Besucher nach Anmeldung durch die Anlage und ermöglicht ihnen Einblicke in die traditionelle Herstellung von bergischen Kleinwerkzeugen. Durch seine außergewöhnlich umfangreiche Ausstattung mit Wasserrad, ehemaliger Dampfmaschine, Diesel- und Elektromotor sowie Generator spiegelt der um 1850 errichtete Manuelskotten die gesamte Geschichte der Energiegewinnung in vergangenen Jahrhunderten wider.
www.manuelskotten.de

 

Impressionen & Videos


Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Aussenansicht des Balkhauser Kotten mit Garten, © Tourismus NRW e.V.
Schleifstein im Schleifermuseum Balkhauser Kotten in Solingen, © Tanja Neumann
Der Manuelskotten ist der letzte seiner Art im gesamten Wuppertaler Stadtgebiet, © Hartmut Schmahl
Das Naturparkzentrum Gymnicher Mühle in Erftstadt, © Rhein-Erft-Kreis

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