Heimatdesign Guide to the West

Guide to the West


Ein unverstellter Blick aus #urbananas kreativ-Kollektiv

Das Magazin Heimatdesign hat 21 Kreative darum gebeten, Breschen in ihren persönlichen Stadtdschungel vor ihrer Ateliertür zu schlagen und ihre Lieblinge von der Dönerbude bis zum Modelabel vorzustellen – denn die Liebe fließt in die Produkte, nicht in das Eigenmarketing.

Düsseldorf: Moritz Wenz

Moritz Wenz geht mit seinen Produkten dahin, wo die Sonne nicht scheint: Fotosessions seiner Lederfabrikate wie Gürtel und robuste Taschen finden in 1.500 Metern Tiefe statt. Eine Hommage an den Bergbau. Design wird bei Moritz Wenz mithilfe bodenständigen Handwerks aus Manufakturen und Familienbetrieben in NRW umgesetzt.
moritz-wenz.de

Bochum:  Jan Kath

Jan Kaths Medium der Wahl ist Textil, wenn es um die Verknüpfung Amerikas und Kanadas mit Deutschland geht. Mit Designpreisen ausgezeichnet wurde er an vielen Orten dieser Erde für seine Teppiche, die schlichtes Industriedesign mit der Wärme von Farben und Stoffen aus dem Orient verbinden. Auf 1.000 Quadratmetern Showroom hängen seine Teppiche mehr wie in einer Galerie an weißen Wänden. Jan Kath zeigt uns die inspirierte Renaissance des orientalischen Knüpfwerks.
jan-kath.de

Gelsenkirchen:  Natalie Waschk

Intensive Heimatliebe gibt es auch in Gelsenkirchen. Das Schöne: Sie kippt nicht in die Gefühlsduselei. Wie das Elternhaus zeigt „Gelsen“ nicht nur die guten, sondern auch die schlechten Dinge auf. Natalie Waschk teilt diese und andere Ansichten mit uns, auf dem Blog „Hömma“ oder im Verein der Insane Urban Cowboys.
iuc-ge.de

Dortmund: Heimatdesigner

Reinhild Kuhn, Marc Röbbecke und Jan Kempinski schmeißen die Scheinwerfer an und leuchten mit voller Kraft die Designszene in und rund um Dortmund aus. In ihrem Heimatdesign-Magazin ist nachzulesen, was ihr strahlender Blick auf die Kreativbranche erfasst.
heimatdesign.nrw

Essen: Volker K. Belghaus

Heimat: Heimatdesign. Vier Jahre Chefredaktuer, heute in Print unterwegs bei K.West und online mit den Kulturkennern. Schön muss nicht unbedingt, so sein Credo in Sachen „Fünf-Millionen-Metropolen-Dorf Ruhrgebiet“.
kulturkenner.de

Duisburg: Mareike Engelke

Die Wahl zwischen sockentragend Zuhause zu arbeiten oder mit Blick auf die Kräne des Industriehafens im Atelier ist keine leichte – also trifft die Frau mit Bilderbuch-Diplom Mareike Engelke sie nicht und arbeitet mal hier, mal dort. Ihre Illustrationen bestaunen wir in verschiedenen Magazinen und ihrem Bilderbuch „Vor den 7 Bergen“.
mareikeengelke.de

Oberhausen: Marcus Schütte

Marketing-Mann und PR-Maschinist für die richtige Sache: Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen kennt er von Kindesbeinen an. Für K.West und das Rock- und Pop Museum Gronau schlagen weitere Herzen in seiner Brust. Den letzten Eisenheimer hält die Heimatdesign-Redaktion für die Personifizierung des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Warum auch nicht?
kulturwest.de

Bielefeld: Sascha Grewe

Wenn Tischler sich für Typographie interessieren, entstehen 1-A-Möbel.  Bauen, Innenarchitektur studieren, schließlich plastisches Gestalten dozieren – das ist die Schnellbiographie des 120 Prozent gebenden Designers Sascha Grewe, der in Bielefeld die Firma Art Can Break Your Heart betreibt. Bielefeld!
artcanbreakyourheart.de

Köln: Sabine Voggenreiter

Kuppeltante vom Feinsten: Sabine Voggenreiter bringt seit 1989 Kölner Designer, Möbelhäuser,  Designgalerien und Hochschulen mit internationalen Herstellern und Designern zusammen.  Ihre „Passagen“, die sich statt in Messehallen in Häfen und unter Brücken abspielen, sind Deutschlands größte Designveranstaltung.
voggenreiter.com

Münster: Stephanie Stark

Wenn Grafikdesignerinnen Standesbeamtinnen werden, verheiraten sie Königsdisziplinen: Bei Stephanie Stark gehen Architektur und Grafikdesign eine Ehe ein, die sich in der Agentur Stark manifestiert und darüber hinaus auch in der von Stephanie Stark herausgegebenen Münster/Osnabrück-Version des „stylus Magazin“ nachzuvollziehen ist.
stylus-ms-os.de

Wuppertal: Christian Hampe

Utopist der ersten Stunde: Was wie der Bahnhof im Stadtteil Mirke aussieht, ist eigentlich ein Leuchtturm der kreativen und kulturellen Projekte in Wuppertal. Utopiastadt heißt dieser Ort – eine Visapflicht gib es nicht.
clownfisch.eu