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Luftaufnahmen vom Duisburger Hafen, wo Rhein und Ruhr zusammenfließen, © Duisport / Hans Blossey

Ha­fen­stadt Duis­burg


Was­ser, Stahl und Wan­del

Der gro­ße Strom ist die Le­bens­ader die­ser über tau­send­jäh­ri­gen Stadt der Kon­tras­te. An der Mün­dung der Ruhr in den Rhein trifft Schiff­fahrts­ro­man­tik auf High­tech im größ­ten Bin­nen­ha­fen Eu­ro­pas, der größ­te Stahl­stand­ort Eu­ro­pas auf die Er­fin­dung der In­dus­trie­kul­tur im Land­schafts­park Duis­burg-Nord. Duis­burg ist ei­ne Stadt der gro­ßen Er­zäh­lun­gen – und auf­re­gen­den Er­leb­nis­se.

Wasser  in allen Formen zieht Duisburgs Gäste in seinen Bann: Ob staunend auf einer klassischen Hafenrundfahrt zwischen großen Schiffen, Kränen und Geschäftigkeit, entspannt mit einem Pils an der Promenade des schicken Innenhafens oder im Wettkampffieber an der der traditionsreichen Regattabahn. Die besondere Geschichte der Stadt an Rhein und Ruhr, die über den Hafen seit 300 Jahren mit der ganzen Welt verbunden ist, lässt sich am besten im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt oder im Stadtmuseum erleben.

Mythos Stahlindustrie

Stahl ist der andere Mythos der Stadt: die Skulptur „Tiger & Turtle“ ist eine begehbare stählerne „Achterbahn“ mit Blick auf ein aktives Hüttenwerk. Sie leuchtet nachts vom Magic Mountain über dem Rhein. Auch der Landschaftspark Duisburg-Nord taucht seine Industriegiganten in mystisches Licht: Gerade zum Sonnenuntergang ist der labyrinthische Gang durch die Anlagen ein Erlebnis. Dieser besondere Park ist ein einzigartiger Ort, der nicht nur Fotografen mit Motiven zwischen Stahl, Kunst und Natur in den Bann schlägt: Das Open-Air-Kino, das Traumzeitfestival und aufsehenerregenden Theaterinszenierungen der Ruhrtriennale sorgen für Kulturerlebnisse. Kletterwänden und ein riesiges Tauchbecken in einem ehemaligen Gasometer locken sportliche Gäste nach Duisburg-Meiderich.

Für Radtouristen ist Duisburg auch idealer Ausgangspunkt für Touren – sowohl in das weite Netz der NiederRheinroute als auch auf  den Rhein- oder Ruhrtalradweg, der von hier aus durch das Ruhrgebiet bis ins Sauerland reicht. Ein möglicher Abstecher: Der Familienhöhepunkt Zoo Duisburg mit seinen Koalas, Tigern und der Lemureninsel.

Museen und historischer Glanz

Museumsfreunde sollten sich dagegen das berühmte Lehmbruck Museum mit seiner Skulpturensammlung und die riesigen Kunstwerke von Gerhard Richter und Anselm Kiefer im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst  nicht entgehen lassen. In die frühe Geschichte der Stadt taucht man dagegen im Areal rund um die gotische Salvatorkirche ein: Dort erinnert die archäologische Zone an den mittelalterlichen Glanz der Stadt.

Perfekte Tage in Duisburg 

Lebendig geht es in der Innenstadt zu, hier kann man nach Lust und Laune in einer der drei Galerien shoppen gehen und abends im imposanten neoklassizistischen Theater die berühmte Deutsche Oper am Rhein erleben oder in der Spielbank sein Glück versuchen. Danach geht`s ins Dellviertel, wo sich Duisburg im Webster Brauhaus oder im Grammatikoff tummelt und im besten Fall den Sieg der „Zebras“, des MSV Duisburgs, feiert.

www.duisburg.de/tourismus

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