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Blick auf den Pool im Hotel Diedrich im Sauerland., © Tanja Neumann

Fol­ge 7: Ent­span­nung und Er­leb­nis


Von Well­ness bis zum Wun­der der Na­tur

Weil Ent­span­nung und Er­leb­nis nah bei­ein­an­der lie­gen, ha­be ich Tipps für bei­des mit­ge­bracht: Für Aus­zei­ten vom All­tag wie für be­son­de­re Aus­flü­ge, die sich für die gan­ze Fa­mi­lie eig­nen.


Well­ness im Sau­er­land


Ur­laubs­fee­ling in der Nach­bar­schaft

Ich drehe eine Runde im eindrucksvoll gestalteten Pool und mache es mir danach auf einer Liege gemütlich. Im Hotel Diedrich kann man sich richtig verwöhnen lassen und im Spa Kraft tanken – zu jeder Jahreszeit. Es gibt zahlreiche Entspannungsoasen, ob im wohltemperierten Inneren des Hauses oder in den anliegenden Gärten und Terrassen. Eine Auswahl fällt nicht leicht. In der Hoteltageszeitung lese ich von Shiro-Mukabhyanga und entscheide mich spontan für diese wohlklingende ayurvedische Massage. Das ist eine Schulter-Nacken-Kopf-Gesichts-Massage und macht Geist und Seele frei! Bei leiser Musik lasse ich die Gedanken schweifen, werde tiefenentspannt und genieße die Massage in vollen Zügen.

Im Bademantel mit Panoramablick auf die Sauerländer Berge schmeckt danach die kühle Erfrischung, ein Eis mit Erdbeeren, doppelt so gut. Apropos Genuss: Genießer kommen im Hotelrestaurant auch auf ihre Kosten: regionale Gerichte stehen da auf der Speisekarte, ganz ohne Fertigprodukte oder Geschmacksverstärker. Ein besonderer Genuss: die selbstgemachten Nudeln aus der Diedrich-Küche!

www.hotel-diedrich.de

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Ro­sen­dorf Ols­berg


Wo auf dem Guts­hof Ro­sen blü­hen

Auch wenn ich mich mit Blumen, insbesondere mit Rosen, wenig auskenne, begeistert das Rosendorf Olsberg. Hier blüht es an jeder Ecke und besonders beeindruckend ist es etwa im Café Rosenbogen des Schlosses Bruchhausen in Olsberg: Bei Kaffee und Kuchen sitzt man im alten Rosengarten zwischen über 200 Rosensorten, Stauden oder Klematis. Wer möchte, kann sich diesen Kuchengenuss im Blumenmeer auch vorher verdienen: Ganz in der Nähe des Cafés befinden sich die Bruchhausener Steine. Es gibt Wanderwege, aber auch eine kleine Straße zu dem ersten Nationalen Naturmonument (2016 ausgezeichnet). Egal wie, wer oben ankommt wird mit einem wunderbaren Ausblick über die 1000 Hügel des Sauerlands belohnt.

Mehr auf: www.vielweib.de/sauerland

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Außenansicht Hotel Diedrich im Sauerland., © Tanja Neumann
Blick auf die Landschaft im Sauerland vom Hotel Diedrich., © Tanja Neumann
Blick auf den Pool im Hotel Diedrich im Sauerland., © Tanja Neumann
Ansicht auf die Liegen im Hotel Diedrich im Sauerland., © Tanja Neumann


Düs­sel­dorf Air­port


Flug­ha­fen mal an­ders

Mal nicht abheben und den nächsten Flieger nehmen und dennoch Spaß am Flughafen haben? Das geht und zwar nicht nur auf der Ausflugsterrasse des Flughafens. Es gibt eine besondere Flughafentour, bei der man auch aussteigen und fotografieren kann. Dabei ist man den Flugzeugen so nah wie nie. Es ist ein komisches Gefühl am Flughafen zu stehen, ohne Gepäck, ohne Reisevorhaben. Dennoch bin ich ein wenig aufgeregt. Nach Personenüberprüfung geht es zur Sicherheitskontrolle. Statt zum Gate geht es dann aber in den Bus. Unser Busfahrer scheint selbst etwas flugzeug-verliebt zu sein, mit so viel Leidenschaft kutschiert er uns über den Flughafen und erzählt uns spannende Geschichten. Wir sind dicht dabei, wie ein Pushback (Zurücksetzen eines Flugzeuges) funktioniert und beobachten den Ramp Agent bei seiner Arbeit.
Bei den Parkpositionen ist unser erster Stopp, wir dürfen aussteigen: Mit gelber Warnweste und zwei Sicherheitsbeamten geht es nach draußen. Kerosin liegt in der Luft, ein leichter Wind weht, die Flugzeuge rangieren vor und hinter uns. Danach geht es weiter, wir passieren Hangars und die Flughafen-Feuerwehr, die innerhalb von drei Minuten jeden Platz des Flughafens erreichen kann. Das riesige Feuerwehr-Gefährt sieht behäbig aus, schafft es aber von 0 auf 100 km/h in 30 Sekunden. Ich staune! Nach Tour sind sich alle einig: Die zwei Stunden vergingen sprichwörtlich wie im Flug. Ich bin glücklich und mein Kopf gefüllt mit Hintergrundwissen und Einblicken in Bereiche, die man sonst nicht sieht. Dann ist es auch gar nicht schlimm, nicht doch weggeflogen zu sein.

Mehr auf: www.vielweib.de/flughafentour

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Flugzeuge bei der Flughafentour in Düsseldorf., © Tanja Neumann
Flugzeug bei der Flughafentour Düsseldorf., © Tanja Neumann


Wun­der der Na­tur in Ober­hau­sen


Wo die Welt von der De­cke bau­melt

Dunkelheit umgibt mich beim Eintreten in den Gasometer Oberhausen. Der Betonboden ist ein wenig beleuchtet. Stahl und Industriecharme sind kunstvoll inszeniert. Mitten in diesem Ensemble schauen mich Affenaugen an. „Das Bild kenne ich!“, fährt es mir durch den Kopf. Ich lasse meinen Blick schweifen und entdecke noch mehr mir bekannte Bilder.

„Wunder der Natur“ heißt die Ausstellung im Gasometer in Oberhausen und stellt die schöpferischen Kräfte der Tiere und Pflanzen dar. Dafür haben Filmemacher des BBC-Senders und Fotografen der Zeitschriften GEO, National Geographic, ihre Werke zur Verfügung gestellt. Daher kommen mir hie und da die Exponate bekannt vor. Ich gehe näher, betrachte den Affen. Die Größe, die Detailschärfe und die Momentaufnahme sind faszinierend! So lasse ich mich durch diese besondere Ausstellung leiten - mal sind Makroaufnahmen atemberaubend, mal ganz Exponate in Gläsern oder kurze Videos. Eines haben alle gemeinsam: das Wunder der Natur!

Auf dem Weg zu der Treppe in den dritten Stock höre ich schon von weitem staunende Ausrufe anderer Besucher und dann wieder eine ungewöhnliche Stille. Neugierig schreite ich weiter. Über mir schwebt eine gigantisch große Erdkugel. Es ist dunkel, nur die Erde strahlt und leuchtet, als ob ich aus dem Weltall auf sie hinabschauen würde. Aus den Lautsprechern klingt sphärische Musik und das Erlebnis ist ein Stück unwirklich. Ich gehe langsam die Treppe hoch. In gemütlichen Sitzkissen liegen Besucher und schauen auf die Erde, die in den Innenraum des riesigen ehemaligen Gasspeichers projiziert wird. Besonders zu empfehlen ist danach die Fahrt im Aufzug nach oben: Von dort blickt man dann hinunter auf die Erde. Oder man begibt sich auf die Besucherterrasse nach draußen – und schaut ganz real aus 83 Metern Höhe auf die Erde.

Mehr auf: www.vielweib.de/wunder-der-natur

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Erdkugel in der Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen im Ruhrgebiet., © Tanja Neumann
Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen, © Tanja Neumann
Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen im Ruhrgebiet., © Tanja Neumann
Das Gasometer Oberhausen im Ruhrgebiet., © Tanja Neumann

Ich bin Tan­ja ...


... und woh­ne im schö­nen Rhein­land. Rei­sen und Ta­ges­aus­flü­ge be­deu­ten für mich Aus­zeit und In­spi­ra­ti­on zu­gleich. Ich lie­be es, auf Roadtrips zu ent­span­nen und span­nen­de Kurz­ur­lau­be und Aus­flü­ge zu er­le­ben. Da­bei ent­de­cke ich NRW im­mer wie­der neu.

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