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Frischer Walbecker Spargel, © Michael Ricks

Fol­ge 3: Ge­nuss­mo­men­te in NRW


Zwi­schen Erd­bee­ren, Spar­gel und Scho­ko­la­den­him­mel

Ob re­gio­na­le Kü­che mit au­ßer­ge­wöhn­li­chen Spe­zia­li­tä­ten oder Le­cke­rei­en mit Tra­di­ti­on: Ge­nuss­lieb­ha­ber kom­men in NRW be­son­ders auf ih­re Kos­ten. Ich könn­te mehr als ei­ne Ko­lum­ne über sa­gen­haf­te und au­ßer­ge­wöhn­li­che Ku­li­na­rik schrei­ben. Ei­ne Aus­wahl zu tref­fen, fällt mir schwer. Aber ich ha­be es ver­sucht.


Tou­ren zum Ge­nuss


Mit Rad oder Ca­brio zu Erd­bee­ren und Spar­gel

Ohne Frage: NRW ist in Deutschland Spargelheimat Nummer 1. Vom Niederrhein bis hinunter in das Vorgebirge zwischen Köln und Bonn, über Westfalen-Lippe bis ins östliche Münsterland reift das Gemüse bestens. Sicherlich wird woanders in Deutschland auch Spargel angebaut, aber auf heimischen, sandigen Boden in NRW schmeckt er besonders gut. In Herten gibt es sogar ein kleines Spargelmuseum wo es noch viel mehr Wissenswertes zum außergewöhnlichen Gemüse samt Geschichte und Erntevorgang zu entdecken gibt.
www.vestisches-spargelmuseum-nrw.de

Wer seinen Spargelgenuss mit einer Fahrradtour verbinden möchte, wird auf der Seite des Nettespargels fündig. Hier werden nicht nur Tipps zu den Erzeugerhöfen von Erdbeeren und Spargel gelistet, sondern sind auch Tourentipps für schöne Fahrradtouren zwischen den Feldern hinterlegt. Mit Erzeugerhof, Restaurant und Bauernhofcafé kann man sich individuell nach eigenen Wünschen eine Strecke zusammenstellen. Egal welche Tour man plant, ein Einkauf beim Hof lohnt sich. Da quitscht der Spargel noch unheimlich frisch und die Erdbeeren haben ihren besonderen Glanz, den sie nur haben, wenn sie gerade frisch gepflückt wurden - ein Gedicht. www.nettespargel.de/fahrradroute

Wer etwas mehr in die Pedale treten mag oder aus seiner Genusstour eine Cabriofahrt machen möchte, verlängert die Route wie ich es gern mache Richtung Geldern. Die Region um Geldern bei Walbeck ist über Landesgrenzen bekannt für seinen süßen leicht nussig schmeckenden Spargel. Ein alter Gletscher aus der Eiszeit sorgt für beste Bodenverhältnisse. Als ich heute durch die Felder zum Einkauf fahre, wundere ich mich über die vielen Hauben auf den kantigen Erdhügeln auf den Feldern. Der diesjährige kalte Frühling machte diese kleine Wachstumsmaßnahme wohl nötig. Etwas verändert sieht dadurch die Landschaft aus, dennoch eine tolle Genusstour durch niederrheinische Felder, wobei die Rapsfelder in der Sonne leuchten und auch ein Schlenker zum Café im Schloss Walbeck lohnt. www.walbeck.net

Karte von NRW

Rei­se­an­ge­bo­te

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An­bie­ter

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Haus Deckers, © Haus Deckers GbR

Haus De­ckers

Gel­dern-Wal­beck

Im Her­zen des idyl­li­schen Spar­gel­dorfs Wal­beck er­war­tet die Gäs­te ein ty­pisch nie­der­rhei­ni­sches Gast­haus mit re­gio­na­ler Kü­che, die durch jah­res­zeit­li­che Spe­zia­li­tä­ten ge­prägt ist.

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Im Restaurant, © Am See Park Janssen GmbH

Ho­tel See Park Jans­sen

Gel­dern

Die Kü­che des See Park Jans­sen im nie­der­rhei­ni­schen Gel­dern bie­tet re­gio­na­le Spe­zia­li­tä­ten und Vi­tal­kü­che, wo­bei be­son­de­rer Wert auf Qua­li­tät und Fri­sche ge­legt wird.

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Spar­gel­re­zep­te

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Saltimbocca von Spargel, Ullrich Langhoff, © Lippeschlößchen

Sal­tim­boc­ca vom Spar­gel

Der ita­lie­ni­sche Klas­si­ker neu auf­ge­setzt mit dem „wei­ßen Gold“ vom Nie­der­rhein: Sal­tim­boc­ca vom Spar­gel nach dem Re­zept von Ull­rich Lang­hoff zau­bert den Früh­ling auf den Tel­ler.

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Coq au vin blanc, © Ralf Kaiser

Coq au vin blanc

Der Klas­si­ker aus Frank­reich mal som­mer­lich und re­gio­nal in­ter­pre­tiert: Clau­dia Stern emp­fiehlt Coq au vin blanc mit Spar­gel-Bei­la­ge.

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Hei­mat­ge­nuss

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Flaschen Fiege Pils im Bermudadreieck in Bochum

Bier­spe­zia­li­tä­ten aus NRW

Das Bier ist in NRW so viel­fäl­tig wie das Land: Tra­di­tio­nel­le Re­zep­te und im­mer neue Krea­tio­nen sor­gen für Ab­wechs­lung und gren­zen­lo­sen Ge­nuss. Ob fruch­tig, sprit­zig, herb, süß oder wür­zig – je­de nord­rhein-west­fä­li­sche Bier­k­rea­ti­on ist ei­ne ein­zig­ar­ti­ge Spe­zia­li­tät.

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Der Eifeler Döppekooche, ein traditioneller Kartoffelauflauf, wird heute als schmackhaftes Ofengericht wiederenteckt, © Archiv Eifel Tourismus GmbH

Rhei­nisch-west­fä­li­sche Kü­che

Wer Nord­rhein-West­fa­len rich­tig ken­nen­ler­nen will, kommt an Rhei­ni­schem Sau­er­bra­ten, Ber­gi­scher Kaf­fee­ta­fel oder West­fä­li­schem Pi­ckert nicht vor­bei. Tritt ein in die rhei­nisch-west­fä­li­sche Kü­che und ent­de­cke nord­rhein-west­fä­li­sche Tra­di­ti­ons­ge­rich­te!

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Himmel & Ääd, © Tourismus NRW e.V. / Miss Gliss

Re­zep­te aus der Re­gi­on

Un­se­re Re­zep­te lie­fern Dir vie­le Ide­en für Dein nord­rhein-west­fä­li­sches Ge­nus­s­er­leb­nis. Mit den ein­fa­chen An­lei­tun­gen und Ge­heim­tipps un­se­rer Spit­zen­kö­che, Pro­du­zen­ten und Ge­nuss-Bot­schaf­ter stellst Du die köst­li­chen Ge­rich­te ganz ein­fach selbst her!

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Impressionen & Videos


Fol­ge 3 von "Tan­jas bun­te Tü­te"

Auf seinem Weg sollte man unbedingt einen Abstecher zum Schloss Walbeck machen, © Tanja Neumann
In Nettetal kann man leckere Erdbeeren finden, © Tanja Neumann
In Nettetal gibt es leckeren Spargel, © Tanja Neumann
Auf den Spargelfeldern in Nettetal wird leckerer Spargel produziert, © Tanja Neumann


Müns­ter­län­der Brau­haus­tra­di­ti­on


Uri­ge Stu­be und le­cke­res Malz­bier

Mitten auf dem Land in Havixbeck steht eine alte Scheune. Fast wäre ich als Caféliebhaberin schon zum benachbartem Blumencafé (www.cafe-klute.de) abgebogen, aber der Tradition auf der Spur, lockt mich das alte Brauhaus. Rustikal ist das Ambiente. Prominent thronen alte Kessel im Eingangsbereich und ein alter Fliesenspiegel begeistert mich. So alt ist die Brauerei Klute jedoch gar nicht - jedenfalls nicht an diesem Ort. Die alte Brauanlage stammt aus dem Jahr 1352 aus der ehemaligen Karmeliterbrauerei in Bad Neustadt an der Saale. Aus der fünftältesten Brauerei Deutschlands wurde das gute Stück importiert und liebevoll Stück für Stück in der Westfalen-Brauerei wieder aufgebaut. Tradition pflegen und mit moderner Lebensart harmonisch verbinden, ist das Motto der Familie Klute und das ist mit diesem Meisterstück wahrlich gelungen. Wöchentlich kommt ein Braumeister aus dem Sauerland und braut in Havixbeck den Exportschlager Westfalenbier, sowie Klutes Landbier. Letzteres schmeckt mir besonders gut, womit ich nicht alleine bin, versichert mir Klute Senior mit einem Augenzwinkern. Frauen lieben das malzige, leicht süßliche Bier. Mit Blick auf die alten Fliesen und kupfernen Wänden der Sudpfanne genießt man urige Küche mit einem Hauch von mediterranem Einfluss. Während draußen der Wind ums Haus fegt, probiere ich eine Kartoffelsuppe - westfälisch lecker mit einer Spur außergewöhnlicher Gewürze. www.brauhaus-klute.de

Karte von NRW

Impressionen & Videos


Fol­ge 3 von "Tan­jas bun­te Tü­te"

In der Brauerei Klute in Havixbeck wird leckeres Bier gebraut, © Tanja Neumann
Der schöne Verkaufsraum der Brauerei Klute hat viele Waren im Angebot, © Tanja Neumann


Aus­flug in den Scho­ko­la­den­him­mel


Zart­schmel­zen­de Pra­li­nen und hand­ge­schöpf­te Scho­ko­la­de

Einmal im Schokoladenhimmel eintauchen

OK, man spürt schon vom Ansehen die Kalorien. Aber diesen Schokoladenhimmel im Münsterland muss man einfach erlebt haben. Drei Jahre gibt es das Turmhaus in Südlohn und es erfreut sich großer Beliebtheit. Schon beim Eintreten riecht man die frischen Pralinen und Köstlichkeiten aus handgeschöpfter Schokolade. Wer will kann hier sogar einen Pralinenkurs besuchen. Ich bin leider an einem Sonntag hier und so bleibt vor meinen Augen auch die offene Showmanufaktur verborgen. Ich tröste mich jedoch bei einer besonderen Auswahl von Tee- und exklusiven Kaffeespezialitäten. Fasziniert schaue ich der Frenchpress zu, die vor mir steht und köstlichen Duft versprüht. Ein Fest für die Sinne! www.turmhaus.com

Karte von NRW

Impressionen & Videos


Fol­ge 3 von "Tan­jas bun­te Tü­te"

Schokolade und Pralinen im Café Turmhaus laden zum Schlemmen ein, © Tanja Neumann
Im Café Turmhaus kann man gemütlich sitzen, © Tanja Neumann


Ge­heim­tipp im Na­tur­park


Ge­nuss mit Blick auf See und Schwä­ne

Ich kann mich nicht erinnern, schon so viele Schwäne auf einmal gesehen zu haben. Ein Spaziergang um den De Wittsee (kurz vor Zugang zum Campingplatz) ist möglich. Manchmal pendeln wir aber nur ein Stück entlang des Sees und genießen die Ruhe und die vorbei treibenden Wasservögel. Das gleichnamige Restaurant hat im letzten Jahr eröffnet und ist zu unserem festen Lieblingsplatz geworden. Ob für einen Kaffee oder Tee am Nachmittag, einen kühlen Drink am Abend oder leckerem Essen, hier fühlen wir uns wohl. Vom Biergarten oder aus dem Restaurant hat man einen fantastischen Blick auf den See. Der De Wittsee ist der größte von den 11 Netteseen und liegt mitten im Naturpark Schwalm-Nette. Perfekter Ausgangsort für Spaziergänge und Radtouren.

Flora und Fauna lassen sich prima vom Café/Restaurant bewundern und beobachten. Idyllisch ist es hier. Perfekt wird das Wohlfühlambiente durch den unheimlich netten Service. Der Inhaber und Koch ist Karl Kummer – der Nachname ist allerdings nicht Programm, ganz im Gegenteil! Im Schloss Hugenpoet und anderen namenhaften Restaurants hat Karl Kummer sein Handwerk gelernt und gibt es im De Wittsee zum Besten - ein Genuss, fast wie von Mutti. www.dewittsee.de

Karte von NRW

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Fol­ge 3 von "Tan­jas bun­te Tü­te"

Schönen Ausblick auf den de Wittsee, © Tanja Neumann

Ich bin Tan­ja ...


... und woh­ne im schö­nen Rhein­land. Rei­sen und Ta­ges­aus­flü­ge be­deu­ten für mich Aus­zeit und In­spi­ra­ti­on zu­gleich. Ich lie­be es, auf Roadtrips zu ent­span­nen und span­nen­de Kurz­ur­lau­be und Aus­flü­ge zu er­le­ben. Da­bei ent­de­cke ich NRW im­mer wie­der neu.

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