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Sperrmauer am Diemelsee , © Tourismus NRW

Ex­pe­di­ti­on zu Er­fin­dun­gen der Na­tur


Un­ter­wegs auf dem Bio­nik-Pfad

Der 4,8 Ki­lo­me­ter lan­ge Wan­der­weg ent­lang der Die­mel in Mars­berg steckt vol­ler Über­ra­schun­gen. Acht Er­leb­nis­sta­tio­nen zei­gen, wel­che tech­ni­schen Neue­run­gen ih­re Vor­bil­der in der Na­tur ha­ben. Und aus­zu­pro­bie­ren, ist hier aus­drück­lich er­wünscht.

Klar, Klettverschlüsse kennt jeder. Und so mancher hat auch schon einmal Schwimmflossen getragen oder vom Lotos-Effekt gehört. Aber wer weiß eigentlich, dass in allen drei Fällen die Natur das Vorbild war? Noch mehr solcher Phänomene gibt's auf dem Bionik-Pfad in Marsberg zu entdecken. Unterwegs lernt man zum Beispiel, warum Enten andere Füße als Hühner haben und warum Ohrmuscheln von Menschen und Tieren wie Trichter wirken, die den Schall einsammeln. Große und kleine Entdecker können die Umgebung durch das Facettenauge eines Insekts beobachten oder auf den Spuren von Leonardo Da Vinci wandeln, der sich schon vor 550 Jahren die Vögel zum Vorbild nahm, um ein menschliches Fluggerät zu entwickeln.

An insgesamt acht Stationen des Bionik-Pfades im Naturpark Diemelsee gibt es Tafeln mit Informationen zu den Naturphänomenen, die oft aus dem Alltag bekannt sind. Und es gibt Anleitungen für kleine Experimente, die am Ort und Stelle selbst ausprobiert werden können.