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Herbst im Arnsberger Wald, © Tourismus NRW e.V.

Na­tur­park Arns­ber­ger Wald

Das west­fä­li­sche Wald­Meer

Sa­gen­haf­te Ge­schich­ten be­glei­ten Dich auf der Sau­er­land-Wald­rou­te im Na­tur­park Arns­ber­ger Wald.

Am schönsten ist die Aussicht über den Naturpark Arnsberger Wald vom Lörmecke Turm bei Warstein und vom Möhneseeturm, die wie Leuchttürme aus dem westfälischen WaldMeer in den Himmel ragen. Jeweils mehr als 200 Stufen gilt es zu erklimmen, um vom höchsten Punkt den Blick über die hügelige Landschaft schweifen lassen zu können. Die beiden beeindruckenden Konstruktionen gehören ebenso wie ein einzigartiger Klangpfad am Ufer des Möhnesees zu den Wahrzeichen der Sauerland Waldroute, die sich auf einer Länge von 240 Kilometern durch riesige Baumhallen und unwegsame Moorgebiete schlängelt. Begleitet werden die Wanderer und Spaziergänger auf ihrem Weg vorbei an gewaltigen Felsformationen von schaurig-schönen Geschichten und mystischen Sagen. Vergilbte Pergamentpapiere berichten am Wegesrand von Kobolden, Hexen und Geistern, die einst im westlichen Sauerland ihr Unwesen getrieben haben sollen.

Unterirdische Höhlen

Eine geheimnisvolle Atmosphäre herrscht auch in den zahlreichen unterirdischen Höhlen, die zu den Besonderheiten im Naturpark Arnsberger Wald zählen. Wo sich vor Millionen Jahren noch ein tropisches Meer erstreckte, erkunden kleine und große Forscher heute die fast zwei Kilometer lange Bilsteinhöhle mit ihren bizarren Kalkstein-Gebilden. Rätsel geben bis heute auch Naturdenkmäler wie der „Hohle Stein“ auf. In dem Überbleibsel eines Felsmassivs bei Rüthen-Kallenhardt wurden 1930 Spuren menschlichen Lebens entdeckt, die bis in die Wander- und Siedlungsphasen um 10.000 vor Christus zurück reichen.

Natur mit allen Sinnen erleben

Die Wunderwelt des Waldes lernen Kinder (und Erwachsene) im Wildpark Völlinghausen, im Landschaftsinformationszentrum (Liz) am Möhnesee sowie auf dem Biberpfad bei Rüthen kennen. Bevor sie sich hier auf dem neuen Naturspielplatz austoben, geht es begleitet von einem Ranger durch das Bibertal, das dem kleinen Bachlauf Biber seinen Namen verdankt. Den Männern vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, gut zu erkennen an ihren markanten Rangerhüten, begegnet man übrigens überall im Arnsberger Wald. Denn fast täglich führen sie Gruppen durch das Schutzgebiet. Und das auch gern in der Dunkelheit. Schließlich gehört die Mondscheinwanderung über den alten Handelsweg (Plackweg), vorbei an Hochmoor und Jahresbaum-Allee, zu den beliebtesten Rangertouren im Naturpark Arnsberger Wald.

Winterquartier für Vögel

Beliebte Ausflugsziele für Wanderer ebenso wie für Wassersportler sind die zahlreichen Talsperren, die sich inmitten des WaldMeeres auftun. Zu den größten des Landes gehört der Möhnesee, wo sich immer im Herbst ein ganz besonderes Naturschauspiel bietet. Hunderte Kormorane, Haubentaucher und Kanadagänse kreisen dann über dem See, bevor sie am Ufer ihr Winterquartier beziehen.

www.naturpark-arnsberger-wald.de

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Herbst im Naturpark Arnsberger Wald, © Tourismus NRW e.V.
Herbst im Arnsberger Wald, © Tourismus NRW e.V.
Herbst im Arnsberger Wald im Sauerland, © Tourismus NRW e.V.
Luftansicht auf den Arnsberger Wald, © Tourismus NRW e.V.

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