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Wuppertals kreative DNA weitergeben, © WMG Schmitz

Wuppertals kreative DNA weitergeben


Eine #urbanana-Projektidee der Wuppertal Marketing empfohlen von Kristof Stößel

Wuppertals kreative DNA weitergeben Im aktuellen Programm starten wir mit der Stadtführung „Die große Else Lasker-Schüler“, in der der Wuppertaler Schauspieler Dirk Stasikowski nicht nur über das Leben der Dichterin erzählt, sondern auch aus ihrem Werk vorträgt. Weiter geht es mit den beiden Freunden Friedrich Engels und Karl Marx. Bei der Führung „Mit Engels und Marx in die Zeit der rauchenden Fabrikschlote“ tauchen die Gäste ein in die Zeit der Industrialisierung, erleben aber auch, wie die beiden prägenden Philosophen über die Entwicklung im Wuppertal denken würden.

Wuppertals kreative DNA weitergeben

Engels, Bausch, Lasker-Schüler, Bayer – allein die Namen dieser berühmten Töchter und Söhne wecken ein Gespür dafür, dass Wuppertal traditionell eine Stadt von hoher Schaffens- und Innovationskraft ist. Der Philosoph Friedrich Engels veränderte mit seinen Schriften die politische Welt. Pina Bausch definierte als Choreographin den Tanz neu und gelangte mit ihrer Compagnie zu Weltruhm. Die Dichterin Else Lasker-Schüler gilt als avantgardistische Meisterin und lehnte sich gegen gesellschaftliche Zwänge auf. Friedrich Bayer junior machte aus dem gleichnamigen Familienunternehmen einen Weltkonzern. Alle hatten den Willen, Veränderungen voranzutreiben.

Neben den vier genannten haben viele Persönlichkeiten das (kulturelle) Leben in Wuppertal geprägt. Sie sind Teil der kreativen DNA der Stadt mit der Schwebebahn und bestimmen heute noch das Stadtbild und –gespräch. Die Dinge neu zu denken ist eine Tradition, die in Wuppertal aufrechterhalten wird und werden muss. Schließlich muss sich die Stadt, die in Zeiten der Frühindustrialisierung ein Mekka der Textilverarbeitung war und zu den reichsten Städten Deutschlands gehörte, immer wieder neu erfinden.

Aus diesem Grund soll das schöpferische Erbe bekannter Wuppertaler erhalten bleiben. Das schafft Identifikation und liefert Motivation. Der Erfolg vorangegangener Generationen sorgt für ein städtisches Selbstbewusstsein. Dieses Gefühl muss allerdings transportiert werden. Die Wuppertal Marketing GmbH hat deshalb Stadtführungen entwickelt, bei denen die Gäste auf den Spuren großer Persönlichkeiten wandeln. Die Führungen werden an verschiedenen Berührungspunkten von Akteuren aus der Kreativwirtschaft unterstützt und mitgetragen.

Im aktuellen Programm starten wir mit der Stadtführung „Die große Else Lasker-Schüler“, in der der Wuppertaler Schauspieler Dirk Stasikowski nicht nur über das Leben der Dichterin erzählt, sondern auch aus ihrem Werk vorträgt. Weiter geht es mit den beiden Freunden Friedrich Engels und Karl Marx. Bei der Führung „Mit Engels und Marx in die Zeit der rauchenden Fabrikschlote“ tauchen die Gäste ein in die Zeit der Industrialisierung, erleben aber auch, wie die beiden prägenden Philosophen über die Entwicklung im Wuppertal denken würden. Mit Schauspieler und Theaterinhaber Kristof Stößel als Friedrich Engels ist ebenfalls die Wuppertaler Kreativszene eingebunden. Die Kostüme werden von den Wuppertaler Bühnen gestellt (Schauspiel, Oper, Sinfonieorchester).

„Mit Bayer junior zum Westende“ sind die Gäste bei der Führung über den Erben der Bayer-Werke unterwegs. Neben dem Rundgang durch das Bayer-Werk lernen sie auch die Privatvilla des Unternehmers kennen. Die Innovationskraft des heutigen Global Players zeigt sich bei dieser Führung wortwörtlich an jeder Ecke. Kraft und Stärke zeichnen auch die Protagonistinnen der Stadtführung „Frauensache“ aus. Streitbar, schillernd und kreativ sind die fünf bedeutenden Wuppertalerinnen gewesen, auf deren Spuren unsere Gäste bei dieser Tour wandeln: die Dichterin Else Lasker-Schüler, die Bühnenbildnerin Hannah Jordan, die Bildhauerin Ulle Hees, die Frauenrechtlerin Helene Stöcker und die Choreographin Pina Bausch. Alle stehen für starke Frauenbilder und stellvertretend für das, was viele Wuppertalerinnen leisteten und leisten.

Last but not least bekommen auch drei der „Wuppertaler Originale“ ihren Platz im Programm: Die Hausierer „Zuckerfritz“ und „Husch Husch“ haben tatsächlich gelebt. Husch Husch hat zu Zeiten des Nationalsozialismus Rückgrat gegen die Diktatur gezeigt und sich gegen die Behörden aufgelehnt, weshalb er einige Jahre ins Gefängnis musste. Aus der Feder des Heimatdichters Otto Hausmann entstammt „Mina Knallenfalls“, die wir mit dem Zuckerfritz durch die Straßen ziehen und aufeinander treffen lassen. Auch hier ist Schauspieler Kristof Stößel als Mina aktiv.

Die Stadtführungen helfen, das Erbe der kreativen Köpfe aus Wuppertal zu bewahren und ihre schöpferische DNA in die Zukunft zu transportieren

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