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Blick in die Gesenkschmiede, © LVR-Industriemuseum c/o Miriam Schmalen 2014

LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs


Solingen

Noch heute ist in der Gesenkschmiede Hendrichs zu erleben, wie rot glühende Spaltstücke unter lautem Getöse zu Scherenrohlingen geschmiedet werden.


Eine »Werkstatt für die Welt« - das war die Stadt Solingen mit ihrer Schneidwarenherstellung Ende des 19. Jahrhunderts. Noch heute ist in der Gesenkschmiede Hendrichs zu erleben, wie rot glühende Spaltstücke unter lautem Getöse zu Scherenrohlingen geschmiedet werden. Dabei erfahren die Besucher Vieles über die Geschichte der berühmten Solinger Schneidwarenindustrie. „F.& W. Hendrichs - Scherenschlägerei u. Gesenkschmiede - Gegründet 1886" - so steht es groß auf der markanten Eckfassade. Das alte Fabrikensemble mit den Gebäuden aus roten Backsteinen, den typischen schrägen Sheddächern und den hohen Schornsteinen hat sich kaum verändert.

Von 1886 bis 1986 wurden in der Gesenkschmiede Hendrichs Scherenrohlinge geschmiedet. Alle Maschinen, die Fallhämmer, Pressen und Fräsmaschinen, alle Werkzeuge, auch die Werkbänke für die Werkzeugmacher sind noch komplett vorhanden. Selbst der Umkleideraum mit den alten Spinden, der Waschraum mit der langen Reihe drehbarer Waschschüsseln, das Maschinenbaus oder das Kontor mit der klappernden Schreibmaschine, alles ist noch vorhanden.
Die historische Gesenkschmiede ist ein ganz besonderes Museum, denn hier wird noch richtig produziert: Die Treibriemen surren, die Öfen glühen und der Hammer schlägt. Die Museumsschere wird vollständig in der Fabrik gefertigt. Schritt für Schritt lässt sich so nachvollziehen, wie sie entsteht. Die herrschaftliche Firmenvilla von 1896 bietet nebenan Einblicke in die bürgerliche Lebenswelt der Fabrikantenfamilie. Hier befindet sich auch das Museumsrestaurant mit Wintergarten. Im Sommer lädt die schöne Gartenanlage mit dem alten Baumbestand zum Verweilen ein. Der Museumsshop hält ein erstklassiges Sortiment Solinger Messer und Scheren bereit.

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GEPRÜFTE ANGABEN

GEHBEHINDERUNG

SEHBEHINDERUNG

Zertifiziert nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem "Reisen für Alle"

Geprüfte Angaben (Details im Downloadbereich):

  • Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Beeinträchtigung (Stellplatzgröße: 350 cm x 500 cm).
  • Ausgeschilderter Museumsrundgang vorhanden
  • Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung vorhanden. Das WC befindet sich auf dem Außengelände. Es ist über einen leicht begeh- und befahrbaren Weg mit maximal 6 % Neigung stufenlos zu erreichen.
  • Es stehen mobile Sitzgelegenheiten, ein Rollstuhl und ein Rollator zum Ausleihen zur Verfügung
  • Es steht ein Audio-Guide in deutscher, englischer und leichter Sprache zur Verfügung
  • Auf Anfrage werden Führungen für verschiedene Gästegruppen organisiert (Rollstuhlfahrer; mit Gebärdensprachdolmetscher etc.) angeboten 
  • Assistenzhunde sind erlaubt

Teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen

Geprüfte Angaben (Details im Downloadbereich):

  • Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Beeinträchtigung (Stellplatzgröße: 350 cm x 500 cm).
  • Das Gebäude ist stufenlos zugänglich.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Aufzug zugänglich. Ausnahme: das „Kontor“ im Erdgeschoss ist nur über Stufen begehbar.

Geprüfte Angaben (Details im Downloadbereich):

  • Assistenzhunde dürfen in alle relevanten Bereiche/Räume mitgebracht werden.
  • Außenwege haben meist keine visuell kontrastreiche oder taktil erfassbare Gehwegbegrenzung.
  • Der Eingang ist visuell kontrastreich gestaltet, jedoch nicht durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar.

Impressionen & Videos


Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Der Dieselmotor, der damals die Maschinen angetrieben hat, © LVR-Industriemuseum c/o Miriam Schmalen 2014
Das heutige Museumsrestaurant. Früher war hier die Firmenvilla, © LVR-Industriemuseum c/o Miriam Schmalen 2014
Außenansicht auf das ehemalige Kontorgebaeude, © LVR-Industriemuseum c/o Miriam Schmalen 2014
Entgraten der Rohlinge, © LVR-Industriemuseum c/o Miriam Schmalen 2014

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