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Big Beautiful Buildings, © StadtBauKultur NRW

Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde.


Eine #urbanana-Projektidee von StadtBauKultur empfohlen von Ruhr Tourismus

Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde. Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt heben StadtBauKultur NRW und die TU Dortmund (Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung) die besondere Architektur der 1950er bis 1970er Jahre in unseren Städten hervor.

Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde.

Die Idee
Die Vergangenheit hinter sich lassen und eine bessere Zukunft aufbauen – das war der Geist, der die Nachkriegszeit geprägt hat. In vielen Ländern Europas ging es nicht nur wirtschaftlich bergauf, auch in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft waren die 1950er bis 1970er Jahre unvergleichlich innovativ. Heute ist diese Zeit längst Geschichte, aber geblieben ist ihre Architektur: moderne Schulen, Universitäten und Rathäuser, Kirchen, Kaufhäuser, Schwimmbäder und Wohnsiedlungen. Es waren gebaute Visionen für eine moderne und demokratische Gesellschaft.

Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 wurden diese Bauwerke im Rahmen des Projekts „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“ (BBB) ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gerückt. Große und kleine, bekannte und unbekannte, auffällige und unscheinbare Gebäude konnten wiederentdeckt werden, begleitet durch umfangreiche Informationen und ein Programm aus Kunst, Kultur und Unterhaltung.

Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt heben StadtBauKultur NRW und die TU Dortmund (Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung) die besondere Architektur der 1950er bis 1970er Jahre in unseren Städten hervor.

Der Ort
BBB konzentriert sich auf das Ruhrgebiet. Denn wie kaum eine andere Region ist das Ruhrgebiet durch Gebäude und Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit geprägt. Die Bauepoche wird in der Fachwelt diskutiert und in den Sozialen Netzwerken bildstark gefeiert. Vielen Menschen aus Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus wollen die Architektur des Wirtschaftswunders in der Metropole Ruhr entdecken. 2018 öffnete BBB die Türen für die Öffentlichkeit, um gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und ein vielfältiges Programm in außergewöhnlicher Architektur zu genießen.

Wie funktionierte Big Beautiful Buildings?
1. Entdecken
BBB machte die Bauwerke der Wirtschaftswunderzeit im Ruhrgebiet sichtbar: Ein Jahr lang wurden besondere Gebäude in feierlichem Rahmen ausgezeichnet. (Wer nicht vor Ort dabei sein konnte, findet alle Objekte auf der dt./engl. Website von BBB.)

2. Erleben
BBB öffnete die Bauten der Boomjahre für die Öffentlichkeit. Wer ein solches Gebäude betrat, den erwartete ein besonderes Angebot – zum Beispiel Musik, Kunst, Film oder anderes. So schaffte BBB emotionale Erlebnisse in eindrucksvoller Architektur im Ruhrgebiet.

3. Verstehen
Ergänzt wurde das Veranstaltungsprogramm durch Printmedien und Online-Angebote. Darin zu finden waren Informationen zum Projekt und den Partnern, aber auch viel Wissenswertes zu den Bauwerken und ihrer Entstehungszeit.

4. Vernetzen
BBB vernetzte die zahlreichen Akteure, die sich im Ruhrgebiet und in anderen Städten und Regionen Europas für die unterschiedlichen Facetten der Nachkriegsmoderne einsetzen.

Über StadtBauKultur NRW
StadtBauKultur NRW setzt sich für eine lebenswerte, nachhaltig und qualitätvoll gestaltete bauliche Umwelt in Nordrhein-Westfalen ein. Sie will dazu beitragen, den aktuellen Herausforderungen an unsere gebaute Umwelt mit zukunftsweisenden und zugleich
geschichtsbewussten Konzepten zu begegnen. Zu diesem Zweck realisiert StadtBauKultur NRW eigene Projekte, Veranstaltungen und Publikationen und sie
unterstützt Dritte, ihre Ideen für Nordrhein-Westfalen zu verwirklichen. Sie richtet sich sowohl an Fachleute aus dem Bauwesen und Entscheidungsträger in den Kommunen als auch an betroffene und aktive Bürgerinnen und Bürger.

Über das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung an der TU Dortmund
Das Fachgebiet beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit aktuellen Fragestellungen der Stadtentwicklung, mit dem Wandel von Stadt und Landschaft, mit Umstrukturierungsprozessen ganzer Stadtquartiere und einzelner Standorte. In diesem Zusammenhang erfolgt am Fachgebiet sowie in der daran angebundenen Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege auch eine intensive Auseinandersetzung mit Themen der jüngeren Städtebaugeschichte und dem Umgang mit den Bauten und Anlagen der 1950er bis 1970er Jahre. Dies drückt sich in Forschungsprojekten, Studien und unterschiedlichen Veranstaltungsformaten innerhalb und außerhalb der Hochschule aus.

www.bigbeautifulbuildings.de

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