Ausblick auf das Auenland "Lippeauen-Klostermersch", © Tourismus NRW e.V.

Wilde Pferde und Kultur


Von der Koppel in hoheitliche Gärten

Am zweiten Tag geht die Suche nach wilden Tieren in NRW weiter. Im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch, in der Nähe von Dülmen, wird man auch schnell fündig: Eine riesige Herde Wildpferde macht Rast auf den weitläufigen Wiesen. Dicht gedrängt beknabbern sie sich gegenseitig und verscheuchen die Fliegen mit ihrem struppigen Schweif. Die Kleinpferde mit grauer oder brauner Färbung sind nicht besonders groß, dafür aber sehr robust. Sie sind die einzige Pferderasse in Europa, die immer in freier Wildbahn lebte. Rund 400 Tiere zählen zu der Herde im Merfelder Bruch. Besonders zu empfehlen ist die Wanderung mit der Försterin innerhalb der Abgrenzung. Hier können alle Neugierigen den Pferden ganz nah kommen und jede Menge rund um die temperamentvollen Vierbeiner erfahren.

Aber nicht nur die Pferde leben hier frei, sondern auch Damwild, Schafe und Heidschnucken. Die unberührte Natur des Naturschutzgebietes lädt zu langen Spaziergängen ein: Moore, Heiden, Birkenhaine und Nadelwälder sorgen für ein abwechslungsreiches Erlebnis.

Von der Natur zur Kultur: Unweit vom Merfelder Bruch steht das Schloss Nordkirchen, das auch als „Westfälisches Versailles“ bezeichnet wird. Die aufwendig angelegten Gärten gehören zu den schönsten in Europa. Am Wochenende und an Feiertagen können Besucher das prunkvolle Schloss mit seinen prächtigen Sälen und aufwendigen Stuckarbeiten bei Führungen besichtigen.
www.duelmen.de | www.muensterland-tourismus.de

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