Der Weser-Skywalk bietet tolle Ausblicke in die Landschaft des Teutoburger Waldes, © Hermann-Josef Sander

Weser-Skywalk


Tolle Aussichten von den Hannoverschen Klippen

Lass den Alltag im Tal und schau Dir die Welt von oben an: Von den Hannoverschen Klippen hast Du atemberaubende Ausblicke auf den Teutoburger Wald.

Schroffe Klippen fallen steil in die Tiefe, zu ihren Füßen glitzert die Weser, der Blick schweift über knorrige alte Bäume in die Ferne: Wer auf den Weser-Skywalk bei Würgassen im äußersten Osten Nordrhein-Westfalens klettert, wird mit einem grandiosen Ausblick ins obere Wesertal belohnt.

Aus 80 Metern Höhe lässt sich die Landschaft des Teutoburger Waldes aus einer ganz neuen Perspektive entdecken. Der offene Gitterrost, den Besucher betreten können, ragt mehr als vier Meter über die rotbraunen Felsen der Hannoverschen Klippen hinaus. Wenn sie sich trauen, vermittelt der Ausblick den Besuchern zur Belohnung für ihren Mut das Gefühl, als schwebten sie über Fluss und Klippen.

Viele Wege führen ans Ziel

Gleich mehrere Wege führen hier herauf: Von einem oberhalb der Klippen gelegenen Parkplatz ist die Aussichtsplattform über einen 300 Meter langen Fußweg zu erreichen. Aus Richtung Altstadt und Bahnhof Bad Karlshafen führt ein zwei Kilometer langer Weg zum Ziel. Besucher können auch von Würgassen aus den „Holzweg“ nehmen, der ihnen gleichzeitig noch allerhand Wissenswertes rund um die Themen Wald und Holz vermittelt.

Welchen Weg die Wanderer und Spaziergänger auch wählen – am Ziel angekommen erwartet sie der Blick über ein einzigartiges Naturgebiet, das von den Felsen der Hannoverschen Klippen geprägt wird. Auf den Steinen haben sich die Überlebenskünstler unter den Pflanzen angesiedelt, beispielsweise Flechten, die mit wenigen Nährstoffen auskommen. Aber auch Bäume konnten sich hier über Jahrhunderte hinweg prächtig entfalten, denn die steilen Hänge machten eine forstwirtschaftliche Nutzung quasi unmöglich.

Schmetterlinge an den Klippen

Eine Besonderheit für die nördlichen Gefilde ist dagegen der Schmetterlingsreichtum an den Hannoverschen Klippen. Weil sich die nach Süden gelegenen Felsen tagsüber stark aufheizen und die Wärme bis in die Nacht speichern, haben sich hier zahlreiche Arten niedergelassen, die sonst wärmere Gegenden wie etwa den Mittelmeerraum bevorzugen.

Weit mehr als 500 Schmetterlingsarten wurden hier bereits nachgewiesen. Und auch andere Tiere und Pflanzen, die sonst eher im Süden zu Hause sind, haben sich an der Weser angesiedelt. 

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