Der Rursee liegt im Nationalpark Eifel, © Nationalpark Eifel - Nationalparkverwaltung

Waldführungen im Nationalpark Eifel


Waldführungen, Ranger-Touren und Kutschfahrten

Ohne Stress und ohne Karte: Den Nationalpark Eifel erkundest Du ganz entspannt auf individuellen Touren mit den erfahrenen Waldführern oder Rangern.

Eine Outdoor-Tour mit Freunden, ohne dass irgendwer sich mit einer unhandlichen Karte herumärgern muss. Ein Ausflug mit dem Sportverein der zu einem Naturerlebnis mit Trainingseffekt wird. Ein Spaziergang mit der Familie – und das inmitten der wilden Natur. All das und noch viel mehr können Besucher ganz entspannt und ohne Organisationsaufwand in der Eifel erleben. Im einzigen Nationalpark Nordrhein-Westfalens stehen mehr als 160 Waldführer zur Verfügung um aus dem Ausflug in die Natur ein ganz besonderes Erlebnis zu machen.

Die erfahrenen Waldführer zeigen ihren Schützlingen den Eifeler Urwald aus vielen verschiedenen Perspektiven. Je nach Schwerpunkt der Führung geht es entspannt an sonnigen Wiesen voller Wildnarzissen und blühenden Ginsterbüschen vorbei, über Stock und Stein durch schattige Bachtäler zum rustikalen Picknick an der Talsperre oder auch sportlich durchs Dickicht – die Waldführer wissen in jedem Fall, wo es lang geht und zeigen den Besuchern des Nationalparks Eifel jeden Schatz am Wegesrand. Dabei spulen die Waldführer kein einheitliches Programm ab, sondern wollen die Besucher von den individuellen und auf sie zugeschnittenen Highlights der Eifeler Natur begeistern.

www.nationalpark-eifel.de/waldführungen

Individuelle Touren

Die Waldführer planen die Touren tatsächlich ganz nach dem Geschmack der Besucher. Ob ein Ausritt im Sattel eines Pferdes oder eine Tour auf dem Fahrrad, eine Fahrt mit der Kutsche oder ein gemütlicher oder auch sportlicher Wanderausflug – im Nationalpark Eifel ist alles möglich.

Die Ausbildung der ehrenamtlich arbeitenden Waldführer dauert mindestens 70 Unterrichtsstunden, die sie zu Profis auf ihrem Gebiet machen. Alle kennen die Vielfalt der teils seltenen Pflanzen und Tiere, wissen um die Entstehung der Gesteine, teilen aber genauso gern regionale Anekdoten mit den Besuchern und erzählen lebendig von Kultur und Landschaft.

Besonders spannend und charmant werden die Führungen durch den jeweiligen persönlichen Hintergrund, den jeder Waldführer mitbringt. Unter den Führern sind richtiggehende Entertainer genauso wie ausgebildete Pfarrer, studierte Geologen, aber auch ehemalige Hausfrauen oder Referentinnen des Forums Vogelsang. Einige Waldführer sprechen neben Deutsch auch Englisch, Spanisch, Niederländisch, Türkisch, Polnisch, Eifeler Dialekt sowie deutsche und niederländische Gebärdensprache, wodurch sprachlich kaum Grenzen gesetzt sind.

Für Menschen mit Behinderung hat der Nationalpark Eifel zudem einen barrierefreien Weg eingerichtet. Der „Wilde Weg“ ist ein 1,5 Kilometer langer Rundweg, der direkt an den ebenfalls barrierefreien Natur-Erlebnisraum im Waldgebiet Kermeter anschließt. Hier können auch körperlich beeinträchtigte Besucher erfahren, wie sich das Gebiet nach und nach wieder in einen Urwald verwandelt. Zu Tieren und Pflanzen informieren Tafeln am Wegesrand in vier Sprachen und für Menschen mit Sprachschwierigkeiten zusätzlich in leicht verständlichem Deutsch.

www.nationalpark-eifel.de/geführtes-wandern

Ranger-Touren

Neben den ehrenamtlich arbeitenden Waldführern haben Besucher im Nationalpark Eifel auch die Möglichkeit, sich von einem professionellen Ranger bei einer Tour durch die Wildnis begleiten zu lassen. Der englische Ausdruck „range“ bedeutet auf Deutsch nichts anderes als „Gebiet“, und das ist auch die wichtigste Aufgabe der Ranger: Sie passen darauf auf, dass in ihrem Gebiet, dem Nationalpark Eifel, keine Pflanzen am Wachsen gehindert und keine Tiere gestört werden.

Darum bewegen sich die Besucher, ebenso wie auf einer Tour mit den Wildführern, auch auf einer Ranger-Tour immer mit Respekt vor dem Lebensraum der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Die Ranger befassen sich hauptberuflich mit der Landschaft und dem Schutz des Nationalparks und geben ihr Wissen in verschiedenen Touren an die Besucher weiter.

Viele der kostenlosen Führungen finden regelmäßig statt, sind auch für Kinder interessant und teilweise sogar mit dem Kinderwagen machbar. Jeden Monat gibt es eine Ranger-Tour zu einem wechselnden Thema, bei der die Teilnehmer je nach Jahreszeit Tierspuren im Schnee, Blumen oder Tiere zu bestimmen lernen. Im Sommer wird anschließend mit der Wandergruppe gegrillt, im Winter wärmen sich die Teilnehmer mit Glühwein oder Kinderpunsch.

Jeden Samstag führen die Ranger-Touren außerdem am Rurberg durch genau die Felsen, die auch Mauereidechse und Schlingnatter mögen. Eine andere Tour führt ebenfalls samstags auf verschlungenen Wegen durch die Kermeter-Höhe und noch höher hinauf auf einen alten Feuerwehrturm, von dem aus der Blick über den Nationalpark beeindruckend ist. Für Rollstuhlfahrer sind Rangertouren per Schiff gut geeignet, und ein großer Teil der Touren ist auch auf Teilnehmer mit Seh- oder Hörbehinderungn abgestimmt. 

www.nationalpark-eifel.de/kutschfahrten

Touren auf Rädern

Im Nationalpark Eifel liegt auch ein altes Militärgelände. Früher rollten hier Panzer über die Dreiborner Hochfläche – heute sind es höchstens Kutschen, Fahrräder oder auch Rollstühle, die das Gelände befahren. Denn längst hat die Natur das alte Militärgelände im Nationalpark Eifel zurückerobert und mit ihr kommen Spaziergänger oder auch -fahrer, die das dichte Netz von Wegen bevölkern. Auch für Menschen mit Behinderung sind die Wege sehr gut begeh- und befahrbar.

Bei einem Ausflug mit der Pferdekutsche kommen Besucher zur Ruhe und können zurückgelehnt zusehen, wie sich beweidete Wiesen, Buschland und der wild wachsende Urwald abwechseln.

Dicht am Wegesrand begegnet den Ausflüglern auch die Geschichte dieses besonderen Ortes: Die Fahrt im Planwagen beginnt am ehemaligen NS-Schulungsort Vogelsang, oberhalb vom Urftsee, der heute zum modernen Ausstellung- und Bildungszentrum umgebaut ist, und endet in der sogenannten Wüstung Wollseifen, einem verlassenen Dorf, von dem nur noch Kirche, Kapelle und wenige andere Gebäude übrig geblieben sind.

www.nationalpark-eifel.de

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