In NRWs Zoos begegnen Besucher vielen verschiedenen Tieren wie diesen Giraffen, © Depositphotos

Tierisch gute Erlebnisse


Geheimtipps: Zoos und Tierparke in NRW

NRW beherbergt so viele Zoos wie kein anderes Bundesland. Wird es deshalb langweilig? Sicher nicht! Ob Elefantenpark, Affenhaus oder Reptilienwelt – jeder Zoo hat seine Besonderheiten.

Schwebend in den Zoo Wuppertal

Ein Besuch im Wuppertaler Zoo ist allein schon wegen der Anreise einmalig, denn als einziger Tierpark in Deutschland verfügt er über eine Schwebebahnanbindung. Zu den Highlights im Zoo gehört die Pinguinanlage, die zu den größten und modernsten ihrer Art in Europa gehört. Für ein besonderes Erlebnis sorgt hier der 15 Meter lange Acrylglastunnel unter der Wasseroberfläche, in dem die Zoobesucher die Schwimm- und Tauchkünste der Tiere aus einer ungewöhnlichen Perspektive beobachten können. Auch die Löwen haben ein besonderes Terrain. Als die erweiterte Raubtier-Anlage 2007 eröffnet wurde, war sie das größte jemals in einem deutschen Zoo gebaute Löwengehege. Einen Hektar Platz haben die großen Tiere hier für sich. Besucher können sie von einem Turm aus beobachten oder durch einen Tunnel  in einen Spähfelsen mitten in der Anlage gelangen, um den Löwen so besonders nah zu kommen.
www.zoo-wuppertal.de

Ein Besuch bei den Elefanten im Kölner Zoo

Der Kölner Zoo kann auf eine lange Tradition zurückblicken: Mit dem Gründungsjahr 1860 ist er der drittälteste Tierpark in Deutschland und zugleich einer der größten: Mehr als 500 Tierarten von allen Kontinenten und aus allen Weltmeeren haben im Zoo der Domstadt ein neues Zuhause gefunden. Eine Besonderheit des Kölner Zoos ist sein Elefantenpark, der mit zwei Hektar Fläche allein zehn Prozent der Gesamtfläche des Tierparks beansprucht. Hier werden die Dickhäuter nach neuesten Erkenntnissen der Elefantenhaltung möglichst artgerecht gehalten. Zum 150-jährigen Bestehen wurde mit dem Hippodrom ein weiteres Highlight eingeweiht: In der Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft können Zoobesucher Flusspferde und Nilkrokodile auch unter Wasser bewundern.
www.zoo-koeln.de

In Duisburg den Koalas beim Schlafen zusehen

Als erster Zoo Europas traut sich der Zoo Duisburg seit Mitte der 1990er Jahre etwas ganz Besonderes: Im Koalahaus werden seitdem einige der putzigen australischen Beuteltiere gehalten. Die Eukalyptus-Nahrung der Koalas, die im mitteleuropäischen Klima nicht wächst, wird für sie wöchentlich eingeflogen. So können Zoogäste den plüschigen Tieren beim Fressen zugucken – wenn die verschlafenen Beuteltiere nicht gerade ein Nickerchen machen. Das Duisburger Delfinarium beherbergt dagegen größere und weitaus aktivere Tiere: Die Großen Tümmler schwimmen durch 3 Millionen Liter Seewasser und zeigen den Besuchern in täglichen Delfin-Shows ihre Kunststücke. Noch mehr Tiere gibt es auf der anderen Seite: Der Zoo Duisburg liegt zu beiden Seiten der Autobahn A3 und wird durch eine breite Brücke verbunden, bei deren Überquerung die Autobahn kaum bemerkt wird, denn auf der Brücke wachsen hohe Pflanzen und Bäume, die den Blick der Spaziergänger einfangen.
www.zoo-duisburg.de

Fossilien bestaunen im Bochumer Tierpark

Bochum beherbergt einen weiteren Ruhrgebietszoo. Der Tierpark mit angegliedertem Fossilium gewährt spannende Einblicke in die Evolution, denn die heutigen Artgenossen zahlreicher Fossilien sind gleich nebenan in einem der Aquarien- und Terrarienhäuser zu sehen. Im Themenbereich Nordsee können Besucher anschließend beobachten, wie sehr lebendige Seehunde und Humboldtpinguine durchs Meerwasser schwimmen.
www.tierpark-bochum.de

Südamerika erleben im Dortmunder Zoo

Der Dortmunder Zoo befindet sich auf einem großzügigen Gelände von 28 Hektar Größe, das früher zu den Rombergschen Parkanlagen gehörte, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt wurden. Hier präsentiert der Tierpark heute mehr als 240 Tierarten vor grüner Kulisse. Ein Schwerpunkt des Tierparks ist die Zucht und Haltung südamerikanischer Tierarten. Fans von Großen Ameisenbären, Tamanduas, Riesenottern und schillernden Amazonasbewohnern sollten daher unbedingt einen Ausflug in den Dortmunder Zoo unternehmen.
www.dortmund.de/zoo

In der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen in Themenwelten eintauchen

Der frühere Ruhr Zoo nennt sich heute Zoom Erlebniswelt und bietet in den vier Themenwelten Alaska, Afrika und Asien Einblicke in die jeweiligen typischen Tierarten sowie in die Vegetationszonen der verschiedenen Kontinente. Eine besondere Attraktion in der Alaskawelt ist die Bering-Straße, ein neun Meter langer Glastunnel durchs Wasserbecken, in dem Besucher den neugierigen Seelöwen ganz nah kommen. Die Erlebniswelt Afrika können Zoogäste mit Booten vom Wasser aus erkunden und im Themenbereich Asien toben Orang-Utans durch die große Asienhalle. Besonderes Highlight für Kinder ist  der Grimberger Hof mit Streichelzoo und Abenteuerspielplatz, der sich im Eingangsbereich der Zoom Erlebniswelt befindet.
www.zoom-erlebniswelt.de

Trockenen Fußes durch den Allwetterzoo Münster

Der Allwetterzoo Münster stammt aus den 1970er Jahren und trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Zahlreiche „Allwettergänge“ erlauben es den Besuchern, viele Häuser des Tierparks trockenen Fußes zu erreichen. Auf rund 30 Hektar sind im Allwetterzoo etwa 300 Tierarten untergebracht. Im Sommer begegnen Zoogäste auch schon mal den Pinguinen, die auf den Besucherwegen ihr tägliches Fitnessprogramm absolvieren. Das frühere Delfinarium wird heute Robbenhaven genannt und beherbergt eine Gruppe Kalifornischer Seelöwen. Zu den weiteren Attraktionen des Allwetterzoos Münster zählen das Menschenaffenhaus, das Bärenhaus und das Aquarium.
www.allwetterzoo.de

Zoo Krefeld: Für Vogelfreunde und Schmetterlingsfans

Der Krefelder Zoo beeindruckt Vogelfans durch sein Vogeltropenhaus. Hier leben gefiederte Freunde von drei verschiedenen Kontinenten in tropisch-feuchtem Klima und begeistern durch ihre schillernden Farben und exotischen Formen. Im Schmetterlings-Dschungel können die Zoogäste sich von bis zu 200 verschiedenen Schmetterlingen verzaubern lassen. Ebenfalls tropisch geht es im Affenhaus zu, wo Besucher die Menschenaffen bestaunen können. Auf der großen Afrikawiese tummeln sich derweil alle erdenklichen Savannenbewohner. Und in der Südamerika-Tierwelt schlummern friedlich die Zweifingerfaultiere.
www.zookrefeld.de

Freifliegende Störche und freilaufende Äffchen im Naturzoo Rheine

Fast freilebende Berberaffen begegnen Besuchern im münsterländischen Naturzoo Rheine. Im ersten Affenwald Deutschlands können sich Mensch und Makak buchstäblich in die Augen sehen. Auch in anderen dargestellten Lebensräumen wie dem Storchenreservat, in dem über 60 freifliegende Weißstörche zu Hause sind, oder in der Feuchtbiotopvoliere, in der Reiher, Ibisse und Löffler zwischen Sumpfpflanzen nach Nahrung suchen, erleben Besucher die Tiere hautnah. Der Naturzoo will, wie sein Name erraten lässt, seinen Besuchern die Zusammenhänge in der Natur erklären. Daher finden Zoogäste auf dem gesamten Gelände Lernspiele, mit denen sie ihr Verständnis für Tier und Natur schärfen können. Der Naturlehrpfad und die Zooschule für Kinder ergänzen dieses Konzept.
www.naturzoo.de

Wolf, Luchs, Wisent & Co. im Bielefelder Heimat-Tierpark Olderdissen

Der Heimat-Tierpark Olderdissen hat sich auf den Erhalt heimischer Tierarten spezialisiert. Auf dem rund 15 Hektar großen Gelände können Tierparkgäste unter anderem Wisente, Tarpane, Wölfe, Luchse, Wildkatzen, Uhus und Kolraben besuchen – eine gute Gelegenheit, Kindern die heimische Tierwelt näher zu bringen. Die Greifvogelstation des Parks nimmt zudem verletzte Vögel wie Bussarde und Eulen auf, um sie später wieder in die Freiheit zu entlassen. Als besondere Attraktion gilt das zuletzt renovierte Bärengehege. Tierfreunde sind in Bielefeld zudem immer willkommen: Der Heimat-Tierpark Olderdissen ist rund um die Uhr geöffnet.
www.heimat-tierpark-olderdissen.de

Gleichwarm trifft Wechselwarm im Terra Zoo Rheinberg

Der Terra Zoo im niederrheinischen Rheinberg zeigt ausschließlich Reptilien, Amphibien und einige wirbellose Tiere wie zum Beispiel Vogelspinnen. Insgesamt leben gut 400 wechselwarme Tiere aus etwa 100 verschiedenen Arten in den Gebäuden des Zoos. Große und kleine Besucher können im Terra Zoo viel über diese speziellen Tiere lernen: Zoogäste dürfen den Tierpflegern bei ihrer Arbeit über die Schulter gucken und können in täglichen Führungen oder in der Zooschule auch viel über einheimische Reptilien erfahren. Für Reptilien aus gemäßigten Breiten gibt es zudem einen Außenbereich.
www.terrazoo.de

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