Bonn: Die Beethovenstadt
Wer Bonn besucht, kommt an Ludwig van Beethoven nicht vorbei. Zweifelsfrei ist der Komponist der berühmteste Sohn der Stadt. Geboren wurde er 1770 in einem Hinterhaus in der Innenstadt, das längst zu einer Pilgerstätte für Touristen aus aller Welt geworden ist. Heute ist das Geburtshaus ein Museum, das die größte Beethoven-Sammlung weltweit beherbergt.
Aber die Stadt mit ihrer mehr als 2000-jährigen Geschichte hat viele Seiten und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu nennen wären etwa die Kunsthighlights in den Häusern der Bonner Museumsmeile, das Alte Rathaus und die Villa Hammerschmidt, einst Amtssitz des Bundespräsidenten. Wer sich für die politische Seite der ehemaligen Hauptstadt interessiert findet übrigens im "Weg der Demokratie" einen roten Faden. Der Rundgang führt vorbei an historischen Orten durch das ehemalige Regierungsviertel in Bonn.
Ganz im Gegensatz zu der harten politischen steht die romantische Seite der Stadt: Bonn bildet das Tor zum Mittelrheintal, einer atemberaubend schönen Natur- und Kulturlandschaft. In dem geschwungenen Rheintal wechseln sich Felsen, bewaldete Hänge und Weinterrassen ab und hier und da zeigen sich trutzigen Burgen auf den Höhen und mittelalterliche Städtchen am Ufer von Deutschlands größtem Strom. Schon vor Jahrhunderten zog es Künstler und Literaten hierher, die ihre Eindrücke in Gedichten und auf Gemälden verewigten und so den Begriff der „Rheinromantik“ maßgeblich prägten.
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