Die Zeche Hannover entstand 1857 und erhielt ihren Namen nach dem Wohnsitz ihres Gründers im damaligen Königreich Hannover, © LWL-Industriemuseum/S. Cintio

Nachtschicht spezial: Führung zum Dinosaurier der Technik in Bochum


LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Eine Erlebnisführung über die Zeche Hannover, die vom Arbeitsleben der Bergleute in der Dunkelheit erzählt, bis die alte Dampfmaschine erwacht


Bei der "Nachtschicht spezial" können die Besucher Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover, der Burg unter den Zechen im Ruhrgebiet.

Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig wird die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Leistungen:

  • Teilnahme an der Führung durch das Industriedenkmal Zeche Hannover in Bochum
  • Schauvorführung der historischen Fördermaschine
  • Kopflampe und Helm werden für die Dauer der Führung zur Verfügung gestellt

Die Zeche Hannover ist geöffnet vom 20. März bis 30. Oktober 2016. Die Saisonzeiten für das Jahr 2017 folgen in Kürze.

Dieses Angebot in der Produktlinie „Kultur bei Nacht“ steht beispielhaft für das reiche Angebot an Kulturveranstaltungen, die Du bei Deinem Besuch in Nordrhein-Westfalen abends und in der Nacht erleben kannst.


Zusatzinformationen:

Gastronomie: Der Biergarten des Museums öffnet von April bis Oktober samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Anfahrt: Die Zeche Hannover erreichen Sie über die Autobahn A 40, Abfahrt Bochum-Hamme. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: von Wanne-Eickel Hbf bis Bushaltestelle "Hannoverstraße" (Linie 368), von Herne Bf bis zur Bushaltestelle "Röhlinghauser Straße" (Linie 390).

Barrierefreiheit: Die Zeche Hannover ist ein historisches Industriedenkmal und daher nicht überall barrierefrei. Das Museum verfügt über ausgeschilderte Behindertenparkplätze und ebenerdigen Zugang zum Museumsgelände und der Arbeitersiedlung „Am Rübenkamp“. Eine rollstuhlgerechte WC-Anlage ist vorhanden. Der Malakowturm und die Maschinenhalle sind über einen Aufzug zu erreichen. Das Obergeschoss des Turms ist nur über eine Treppe erreichbar. Führungstermine für Hörende, Gehörlose und Schwerhörige finden Sie über diesen Link.


Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover:

Vom Streben nach Glück - 200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika (31.03.2017 - 29.10.2017)

Die Ausstellung „Vom Streben nach Glück“ veranschaulicht die Geschichte der Auswanderungsbewegung aus Westfalen nach Amerika im 19. und 20. Jahrhundert, beleuchtet die Ursachen, zeichnet Reisewege nach und schildert Biografien westfälischer Emigranten. Das Spektrum der mehr als 100 Exponate reicht von Fotografien und Postkarten über persönliche Gegenstände der Auswanderer bis hin zum Taufstein aus einer von Lippern gegründeten Kirche in Wisconsin.


TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

20.03.2016 - 30.10.2017

Dauer in Tagen

1

Preise

Pro Person ab 2,50 Euro

Buchbar: Mai bis Oktober, jeden zweiten Samstag
Beginn 21 Uhr, Dauer 120 Minuten
Anmeldung unter Nennung der Teilnehmerzahl bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung unter
Tel. +49234610 0 -874 oder per E-Mail: zeche-hannover@lwl.org

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Was Du noch wissen solltest

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