Zur Nachtschicht am Hochofen, einer Führung auf dem Weg des Eisens lädt die Henrichshütte Hattingen im Winter auch im Fackelschein, © LWL-Industriemuseum/Walter Fischer

Nachtschicht am Hochofen: Führung auf dem Weg des Eisens


Henrichshütte Hattingen

Eine Erlebnisführung über das Gelände der Henrichshütte in Hattingen auf den ältesten erhaltenen Hochofen des Ruhrgebiets


Dich erwartet eine Erlebnisführung zur Geschichte der traditionsreichen Henrichshütte in Hattingen, wo 150 Jahre lang Funken sprühten, wenn die Hochöfen das flüssige Eisen ausspuckten. 10.000 Menschen arbeiteten einst auf dem riesigen Industrieareal. Sie produzierten Koks, Eisen und Stahl, gossen, walzten und schmiedeten das Metall.

Gegen großen Widerstand wurde 1987 der letzte Hochofen in Hattingen ausgeblasen. Er ist heute der älteste noch erhaltene Hochofen im Revier und zugleich das größte Ausstellungsstück im LWL-Industriemuseum. An diesem einzigartigen Originalschauplatz wird die Geschichte von Eisen und Stahl wieder lebendig.

Die Führung leitet über den Weg des Eisens, der über das Labor zur Übergabestation und weiter in die Gießhalle des Hochofens verläuft, wo einst das 1.500 Grad heiße Eisen floss.
Während der Winterzeit (von Ende Oktober bis Ende März) tragen die Teilnehmer Fackeln über das illuminierte Gelände!

Termine 2016 (immer freitags):

  • 19.2.2016
  • 25.3.2016
  • 22.4.2016
  • 20.5.2016
  • 17.6.2016
  • 22.7.2016
  • 19.8.2016
  • 16.9.2016
  • 14.10.2016
  • 11.11.2016
  • 16.12.2016

Beginn der Führung: 20.00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Bitte denke an festes Schuhwerk. An den oben angegebenen Freitagen ist die Henrichshütte Hattingen bis 23.00 Uhr geöffnet.

Leistungen

  • 1 Führung über das Museumsgelände, in der Winterzeit als Fackelführung*
  • Museumseintritt

* Die Ausgabe von Fackeln ist witterungsabhängig.

 

Zusatzinformationen:

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10-18 Uhr; letzter Einlass 17 Uhr.
Freitag 10-20 Uhr; letzter Einlass 19 Uhr.
Geschlossen am 24.12.2016, 25.12.2016, 31.12.2016 und 1.1.2017.

Alternative Angebote: Auf dem Gelände der Henrichshütte wird das ganze Jahr über ein interessantes und unterhaltsames Besuchsprogramm geboten. Alternativ zu dieser hier angebotenen Führung kannst Du zum Beispiel die Schaugießerei besuchen, wo heute wieder Metall fließt. Oder Du lernst Tiere und Pflanzen der Industriebrache in der Öko-Werkstatt kennen, lässt Dich von einer Führung über das Gelände faszinieren oder erlebst ein Konzert in der Gebläsehalle. Kinder können mit dem Museumsmaskottchen „Ratte“ auf eine spannende Entdeckungstour gehen.
Neben dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte begeistert in der Stadt Hattingen bei Bochum der malerische mittelalterliche Stadtkern mit den liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern.

Gastronomie: Für Zwischendurch oder für den kulinarischen Abschluss Ihres Besuches bietet sich das Restaurant „Henrichs“ an.

Barrierefreiheit: Das LWL-Industriemuseum ist in der bundesweiten Initiative "Reisen für Alle" zertifiziert. Die aktuellen Prüfberichte dazu finden Sie unter diesem Link.

Anfahrt: Am Museum stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Ziel die Haltestelle „Henrichshütte“ oder die Haltestelle „Industriemuseum“. Weitere Service-Informationen sind hier zu finden.


Die Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum Henrichshütte 2016:

Historischer Streifzug durch das chemische Labor (30.10.2015 - 3.4.2016)
Ein Hochofen verwandelt Erz, Koks und Kalk in Eisen, Gas und Schlacke. Ein Stahlwerk macht aus sprödem Eisen schmiedbaren Stahl. Auch auf der Hütte ist Chemie überall. Wie hat all das angefangen? Welche Schritte führten von der mystischen Küche der Alchemie in die heutigen HighTech-Labors? Die Ausstellung folgt diesem Weg über neun Stationen, von denen eine die Henrichshütte als Labor vorstellt. In Kooperation mit dem Carl Bosch Museum Heidelberg.


Zum Wohl! Getränke zwischen Kultur und Konsum (6.5.2016 - 26.3.2017)
Bier für das Ruhrgebiet, Schnaps für Westfalen? Die Ausstellung „Zum Wohl!“ zeigt die Entwicklung der Trinkkultur und Kultgetränke in Westfalen-Lippe im Industriezeitalter. Sie beleuchtet Produktion, Konsum und Image der Getränke und fragt nach regionalen Besonderheiten. Das abwechslungsreiche Begleitprogramm bietet Aktionen und Informationen rund um Wasser, Schnaps, Bier, Limonade, Milch, Tee und Kaffee.


Technophilia. Objekte von Gerhard Hahn (Ab 9.8.2016)
Anlässlich der Eröffnung der historischen Gebläsehalle als Ort für Ausstellungen und Veranstaltungen präsentiert das LWL-Industriemuseum Objekte aus Keramik und Eisen des Ingenieurs und Künstlers Gerhard Hahn. Seine Arbeiten verknüpfen die in aller Regel getrennten Ebenen menschlichen Schaffens: hier das anonym erzeugte Industrieprodukt, dort das authentische Kunstwerk.


TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

01.01.2016 - 31.12.2016

Dauer in Tagen

1

Preise

Erwachsene ab 8,00 Euro (inklusive Museumseintritt)
Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre): 4,00 Euro (inkl. Museumseintritt)

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