Das Museum Ludwig in Köln, © Museum Ludwig/Foto: Lee M.

Wir nennen es Ludwig – Das Museum Ludwig wird 40!


Museum Ludwig in Kooperation mit dem Museumsdienst Köln

Eines der bedeutendsten Museen in Deutschland feiert Jubiläum und stellt sich selbst die Frage: wie wurde es, und was ist es, das "Ludwig"? Ein ungewöhnliches Ausstellungsprojekt.


Zum Geburtstag gehört das Feiern genauso wie die Selbstvergewisserung: Die Frage, woher man kommt und wer man heute eigentlich ist. Mit einer unkonventionellen Schau richtet das Museum Ludwig diese Fragen an diejenigen, die dieses Haus geprägt haben und die vielleicht aufregendsten Antworten liefern können: die Künstlerinnen und Künstler. Was bedeutet das Museum Ludwig für sie?

Die groß angelegte, alle Medien umfassende Gruppenausstellung "Wir nennen es Ludwig" ist der Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2016. Für die gemeinschaftlich von Direktor Yilmaz Dziewior und allen KuratorInnen des Hauses konzipierte Ausstellung sind 25 internationale KünstlerInnen und Kollektive eingeladen, sich mit dem Haus auseinanderzusetzen und neue Arbeiten zu entwickeln oder Sammlungsräume neu einzurichten. Unter dem bewusst offenen Titel "Wir nennen es Ludwig" verdichtet sich eine Vielzahl subjektiver Perspektiven in der Ausstellung zu einem kaleidoskopischen Bild der Institution.

Neben Arbeiten von weltberühmten Kölner Künstlern wie Gerhard Richter oder Rosemarie Trockel begegnet der Besucher jungen Positionen und KünstlerInnen aller Kontinente. Damit unterstreicht die Auswahl den globalen Sammlungsansatz von Peter und Irene Ludwig, der bis Lateinamerika, Afrika und Asien reichte. Dass sich das Museum von Beginn an der „Weltkunst“ verpflichtet sah, zeigt etwa das wichtige Werk "Der Entdecker und die Entdecker vor der Geschichte der Entdeckungen...!" von Georges Adéagbo (Benin), das der Künstler für die Ausstellung neu arrangiert. Diango Hernández (Kuba) wiederum übersetzt bedeutende Ausstellungstitel aus der Geschichte des Museums in eine sinnlich-poetische Landschaft aus wellenförmigen Sitzmöbeln und Wandgemälden.

Ernsthaften Spaß und unerschrockene Blicke verspricht der Institutionskritiker Hans Haacke mit "Der Pralinenmeister", einer akribischen Recherche zur Geschichte der Kunst- und Schokoladendynastie Ludwig, oder das Kollektiv Guerilla Girls mit einer Neubewertung der Sammlung aus feministischer Sicht. Nicht zuletzt reflektiert "Wir nennen es Ludwig" mögliche Wege in die Zukunft – unter anderem mit Arbeiten jüngerer KünstlerInnen wie Alexandra Pirici, Manuel Pelmuş und einer speziellen Geburtstagsfeier der Villa Design Group.

Teilnehmende KünstlerInnen: Georges Adéagbo, Ai Weiwei, Ei Arakawa, Minerva Cuevas, Maria Eichhorn, Andrea Fraser, Meschac Gaba, Guerrilla Girls, Hans Haacke, Diango Hernández, Candida Höfer, Bodys Isek Kingelez, Kuehn Malvezzi, Christian Philipp Müller, Marcel Odenbach, Ahmet Ögüt, Claes Oldenburg, Pratchaya Phinthong, Alexandra Pirici & Manuel Pelmuş, Gerhard Richter, Avery Singer, Jürgen Stollhans, Rosemarie Trockel, Villa Design Group, Christopher Williams

Die Ausstellung wird unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes, der Kunststiftung NRW, der Peter und Irene Ludwig Stiftung und der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.

Leistungen

  • Museumseintritt in die Ausstellung „Wir nennen es Ludwig – Das Museum Ludwig wird 40!“ (vom 27. August 2016 bis 8. Januar 2017) mit der Einzel-MuseumsCard ab 20 Euro zzgl. Servicegebühr und Versandkosten oder der MuseumsCard Family ab 32 Euro zzgl. Servicegebühr und Versandkosten
  • Die MuseumsCard berechtigt zum Eintritt in die Sammlungen und Sonderausstellungen aller Städtischen Museen Kölns an zwei aufeinander folgenden Tagen und beschert einen überraschenden Einblick in die unzähligen und vielfältigen Schätze der Kunst- und Kulturmetropole Köln:
    • Museum Ludwig
    • Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
    • Römisch-Germanisches Museum
    • Museum für Angewandte Kunst Köln
    • Museum für Ostasiatische Kunst
    • Museum Schnütgen
    • Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
    • Kölnisches Stadtmuseum
    • Praetorium
    • NS-Dokumentationszentrum

Die MuseumsCard gilt als Fahrausweis im ÖPNV. Achtung: nur am ersten Tag und nur im Stadtgebiet Köln. Bei der Familienkarte gilt der Fahrausweis für bis zu vier Personen.

Vom Kölner Hauptbahnhof aus ist das Museum Ludwig innerhalb weniger Gehminuten in Richtung Dom zu erreichen.
Das Parkhaus am Dom, die Tiefgarage Rheingarten und das Parkhaus Groß St. Martin sind ebenfalls in fußläufiger Entfernung.


TERMINE & PREISE


Weitere Details

Reisetermine

27.08.2016 - 08.01.2017

Dauer in Tagen

1

Preise

Einzel-MuseumsCard: ab 20,00 Euro zzgl. Servicegebühr und Versandkosten
MuseumsCard Family: ab 32,00 Euro zzgl. Servicegebühr und Versandkosten

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