Rursee im Nationalpark Eifel, © Antje Zimmermann

Tour 4: Kulinarik zum Genießen – Landschaft zum Träumen


Auf Entdeckungsreise im Naturpark Siebengebirge und im Nationalpark Eifel

Auf der vierten Natur-Tour gibt es einiges zum Nacherleben: Wandern auf dem Wildnis-Trail, Übernachten im Baumhaus, Naschen in der Senfmühle und Spazieren im gelben Narzissen-Meer.

unbedingt weitersagen


Einchecken im Baumhaus


Klösterliche Ruhe und natürliche Wildnis

Die vierte Natur-Tour zum Nacherleben startet im Kloster Heisterbach im Naturpark Siebengebirge. Die ehemalige Zisterzienserabtei ist zwar in Privatbesitz einer Ordensgenossenschaft, steht aber für alle Besucher offen, die Ruhe, Entspannung und Stille suchen. Wem gegen Mittag der Magen knurrt, der kann in der Klosterstube Heisterbach gutbürgerliche Hausmannskost in historischem Ambiente genießen. Im Winter bietet die gemütliche Stube genügend Platz und im Sommer genießen Besucher das gute Wetter auf der Sonnenterrasse.

Wer in NRW unberührte Naturlandschaften erleben möchte, wird im Wildnisgebiet im Naturpark Siebengebirge fündig: Hier wird die Natur ganz sich selbst überlassen und kann sich nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln. Ausgewiesene Wege durch die Wildnis ermöglichen es den Besuchern den Erlebnisraum zu betreten.

Wer auch bei der Übernachtung nicht auf Wildnis verzichten möchte, kann ganz nach dem Motto „Mit den Eichhörnchen auf Du und Du“ mitten im Kottenforster Stadtwald in Bonn im V-Hotel in einem von drei Baumhäusern mit dem Namen „Rotkäppchen“, „Rostlaube“ und „Waldgeist“ einchecken. In knapp vier Metern Höhe sind die etwa 20 Quadratmeter großen Baumhäuser mit einem Bad und einem Balkon ausgestattet. Und bevor einem am Abend dann endgültig die Augen zufallen, ist noch Zeit für einen kurzen Blick aus dem Fenster, um den Eichhörnchen in den Bäumen eine gute Nacht zu wünschen.

www.abtei-heisterbach.de | www.naturpark-siebengebirge.de | www.v-hotel.de


Tierspuren auf dem Wildnis-Trail


Röhrende Hirsche und Honig-Senf-Parfait

Auch am zweiten Tag der Natur-Tour geht es in wilde Landschaften: Auf dem Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel laufen Wanderer und Spaziergänger vorbei an rauschenden Bächen, durch tiefe Wälder und über grüne Wiesen. Wer bei einer Ranger-Tour auf dem Wildnis-Trail mitmacht, kann sogar Spuren von Wildkatzen, Rothirschen oder Bibern entdecken.

Weiter geht es zur historischen Senfmühle im wunderschönen Eifelstädtchen Monschau. Hier produziert die NRW-Genussbotschafterin für die Region Eifel & Aachen, Ruth Breuer, Senf in fünfter Generation. Für Gäste, die sich besonders für die Herstellung von Senf interessieren, werden in der Senfmühle Führungen angeboten. Genießer und alle, die den Senf lieber kosten, bekommen im benachbarten Restaurant „Schnabuleum“ Speisen serviert, die mit dem hauseigenen Senf verfeinert werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Honig-Senf-Parfait? Wer dann immer noch nicht genug von dem scharfen Gewürz hat, kann sich im Senflädchen mit Köstlichkeiten für Zuhause eindecken.

Wer weiter durch Monschau streift, entdeckt das berühmte Rote Haus. Es wurde von Tuchmacher Johann Heinrich Scheibler errichtet und kann von April bis einschließlich November besichtig werden. Die Einrichtung ist in den Stilen Rokoko, Louis-Seize und Empire und steht für den Prunk und den Glanz der großbürgerlichen Wohnkultur. Besonders beeindruckend ist die Wendeltreppe aus Eichenholz, die über drei Etagen führt. 

Von Monschau ist es nicht weit in die wilde Natur des Nationalparks Eifel. Dort wird es in den Herbstmonaten September und Oktober laut: Das Röhren der Rothirsche, wenn sie eindrucksvoll um die Weibchen werben, schallt weit über Wiesen, durch Wälder und hinein in die Täler. Von der Aussichtsempore in Dreiborn aus haben Besucher mit ein bisschen Geduld eine gute Sicht auf die größten freilebenden Wildtiere Europas. Während der ganzen Brunftzeit stehen Ranger an der Empore und geben fachkundige Auskünfte. Mit Fernglas, Sitzkissen und warmer Kleidung lässt es sich dabei am besten auf die wilden Tiere warten.

Müde Wanderer finden am Abend im Gästehaus Kloster Steinfeld, umgeben von der Natur der Eifel, einen Ort, an dem sie sich entspannen und erholen können. Die weit geöffneten schmiedeeiserenen Tore bilden den Eingang in die Jahrhunderte alten Klostermauern. Ob Vier-Sterne-Standard oder schlichtes klösterliches Ambiente - hier wird jeder fündig, der inmitten der grünen Eifel übernachten möchte.

www.nationalpark-eifel.de/wildnistrail | www.senfmuehle.de | www.lvr.de | www.nationalpark-eifel.de/rothirsche | www.kloster-steinfeld.de

Ruth Breuer

Den Genuss in der Region Eifel und Aachen entdecken


Präsentiert von Genuss-Botschafterin Ruth Breuer, Inhaberin der Monschauer Senfmühle und des Restaurants Schnabuleum.

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Unterwegs im Perlenbachtal


Goldgelbe Narzissen und glänzende Flussperlmuscheln

Der letzte Tag der Tour beginnt in Kalterherberg, einem Stadtteil von Monschau. Von hier aus geht es in das Perlenbachtal, das besonders im Frühling zu einem ganz besonderen Ausflugsziel wird. Von Mitte April bis Anfang Mai blühen hier an den Uferwiesen zahlreiche wilde Narzissen. Es gibt Wanderwege entlang der Osterglocken, die sowohl auf eigene Faust als auch mit geführten Gruppen erkundet werden können.

Und nicht nur die goldgelben Narzissen-Wiesen machen das Perlenbachtal zu einem ganz besonderen Ausflugsziel: Hier gibt es das letzte Vorkommen an Flussperlmuscheln in ganz NRW zu entdecken. Da die Muscheln als Lebensraum sehr sauberes und klares Wasser benötigen, gehören sie zu den besonders bedrohten einheimischen Muscheln. Wie der Name schon sagt, enthält etwa jede zweitausendsten Muschel eine Schmuckperle. Aber Achtung: Es bleibt ein gut bewahrtes Geheimnis, wo genau die Muscheln zu finden sind!

 www.eifel.infowww.eifelsteig.de/narzissenroute | www.eifel-natur-reisen.de

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