Ausstellung: Wunder der Natur. Die Intelligenz der Schöpfung, © Gasometer Oberhausen

Ausstellungen im Frühjahr 2016


Entdeckermomente in den Museen NRWs

Lass Dich zu künstlerischen Entdeckermomenten verführen und erkunde alte Meisterwerke und zeitgenössiche Schaffenskraft! Unser Partnerportal kulturkenner.de hat sie zusammengestellt: Herausragende Ausstellungen in ganz Nordrhein-Westfalen im Frühjahr 2016. Und? In welches Museum führt Dich Deine nächste Kunstexpediton?

unbedingt weitersagen

Adam Willaerts: Felsige Küstenlandschaft mit Segelschiffen und Fischern, o.D., © Situation Kunst, Bochum

Weltsichten. Landschaft in der Kunst seit dem 15. Jahrhundert

Das Museum unter Tage – ein Neuzugang in der NRW-Museumslandschaft. Zur Eröffnung werden die neuen unterirdischen Ausstellungsräume mit Landschaftsmalerei vom Feinsten bespielt. Um die 300 Werke führen vom 15. bis ins 21. Jahrhundert. Man begegnet wunderschönen Beispielen niederländischer Landschaftskunst des Goldenen Zeitalters, streift Werke von Courbet, Cézanne, Corinth und landet schließlich in der multimedialen Gegenwart. So schön kann Landschaft sein. Situation Kunst – Museum unter Tage in Bochum | Bis Herbst 2016

weiterlesen
Wunder der Erde, © Gasometer Oberhausen

Wunder der Natur. Die Intelligenz der Schöpfung

Die Ausstellung zeigt das Leben auf unserem Planeten im Großformat. Auf spektakulären Fotos und in Filmausschnitten dürfen die Wunder der Natur bestaunt werden. Als Höhepunkt des eindrucksvollen Schauspiels schwebt im riesigen Luftraum des Gasometers eine 20 Meter große Kugel, auf die bewegte Satellitenbilder von der Erde projiziert werden. Sie versprechen einen Blick, wie ihn sonst nur Astronauten erleben. | Gasometer in Oberhausen | 11. März bis 30. Dezember 2016

weiterlesen
K20 Düsseldorf, © Kunstsammlung Düsseldorf

Henkel – Die Kunstsammlung

Man kennt die Werke kaum. Denn bisher konnten nur die Mitarbeiter der Düsseldorfer Konzernzentrale sehen, was Gabriele Henkel über Jahrzehnte zusammengetragen hat. Fast 4000 Stücke umfasst ihre Sammlung. Henkels besonderes Augenmerk galt der Abstraktion, wie sie in den Werken der amerikanische Moderne zu finden ist bei Ellsworth Kelly, Frank Stella, Kenneth Noland oder Mary Heilmann. Aber auch Gerhard Richter und Imi Knoebel fanden Eingang in die Kollektion. Und ebenso Textilien aus Afrika und Asien, in denen Henkel abstrakte Ornamente entdeckte. | K20 in Düsseldorf | 9. April bis 14. August 2016

weiterlesen
Tony Cragg: Cubic, 2011, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Foto: Michael Richter

Tony Cragg – Retrospektive

Seit Jahren managt Tony Cragg mit viel Erfolg ein Großatelier in Wuppertal. Nun widmet die Wahlheimat dem britischen Bildhauer eine erste umfassende Retrospektive – alle drei Etagen macht das von der Heydt-Museum dafür frei und spannt den Bogen von der Studienzeit bis ins ganz aktuelle Schaffen. Die Experimentierfreude scheint grenzenlos: Cragg formt Skulpturen aus Bronze, Gips, Glas, Edelstahl... Er zeichnet, aquarelliert, fotografiert und filmt. Durchlöcherte Gipsgefäße stehen im Œuvre neben Wandreliefs aus buntem Plastikmüll. Konstrukte aus gestapelten Kreisscheiben neben fremden Formen, die zwischen organischem Gewächs und mechanischem Gerät changieren. | Von der Heydt-Museum in Wuppertal | 19. April bis zum 14. August 2016

weiterlesen
Fernand Léger: Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia, 1987, © VG Bild-Kunst, Bonn 2015. Foto: Christian Baur

Jean Tinguely. Super Méta Maxi

Es rattert, quietscht, kracht, wenn seine spielerisch-absurden Maschinen einziehen. Immer wieder sprengte Jean Tinguelys kinetische Kunst den musealen Rahmen. Die große Retrospektive in Düsseldorf fächert das ganze bewegte Werk auf. Von den frühen, zart-poetischen Draht-Plastiken, über die weltberühmten Malmaschinen, „Métamatics“ genannt, bis hin zu spektakulären Spätwerken. Auch dabei: Die 17 Meter lange, begehbare „Große Méta-Maxi-Maxi-Utopia“, zusammengebastelt aus Eisenschrott, Holzrädern, Elektromotoren... Ein Gartenzwerg fand auch Verwendung. | Museum Kunstpalast in Düsseldorf | 23. April bis 14. August 2016

weiterlesen
Homosexualität_en, © Schwules Museum Berlin, Petra Gall

Homosexualität_en

1992 noch verzeichnete ein Katalog der Weltgesundheitsorganisation Homosexualität als Krankheit. Seither hat sich einiges getan – aber nicht genug. Die Schau will das Thema aus der Tabu-Ecke holen und fährt dafür eine Fülle an Exponaten auf. Neben dokumentarischem Material beleuchtet sie mit Positionen aus Film, Literatur, Tanz, Theater und bildender Kunst Geschichte und Gegenwart queerer Emanzipationsbewegungen. | LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster | Vom 13. Mai bis zum 4. September 2016

weiterlesen
Hans Hartung: Selbstporträt, 1966. Minox, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Hans Hartung und die Fotografie

Bekannt ist er als Maler – einer der großen der abstrakten Kunst. Doch Hans Hartung hat auch fotografiert. Im Nachlass finden sich rund 30.000 Negative, die der Künstler nur zum Teil entwickeln ließ. Er habe alles fotografiert, was ihn interessierte in dieser Welt, so Hartung. „Menschen, Wolken, Wasser, Berge, Risse, Flecken und alle Arten von Licht- und Schatteneffekten, die – manchmal – eine mehr oder weniger enge Beziehung zu meiner Malerei haben.“ In dieser Form wurden die Fotografien noch nie öffentlich gezeigt. | Museum für Gegenwartskunst in Siegen | 5. Juni bis 25. September 2016

weiterlesen

#DeinNRW - Entdeckermomente