Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Imposante Maschinen, riesige Türme, viele Koksöfen, meterdicke Rohre und dazwischen üppiges Grün: Die Kokerei Hansa vereint Architektur, Natur und Technik auf faszinierende Weise.
Noch bis 1992 wurden hier täglich tausende Tonnen Koks produziert und die Maschinen standen niemals still. Heute bietet Hansa interessante Einblicke in die Geschichte der Montanindustrie des vergangenen Jahrhunderts und zeigt die spannende Welt von Kohle und Koks. Die 1928 erbaute Großkokerei kann auf dem Erlebnispfad „Natur und Technik“ ganzjährig erkundet werden und führt dabei an meterlangen Ofenbatterien vorbei, hoch hinauf in den Kohlenturm mit Panoramafenster, durch einen dunklen Kohlenbunker hinunter bis hin zur beeindruckenden Maschinenhalle mit fünf riesigen Kompressoren, von denen sogar einer im Schaubetrieb bestaunt werden kann.
Nicht nur für Bergbaubegeisterte lohnt sich ein Besuch, auch Kletterer kommen hier auf ihre Kosten: Das ehemalige Turbokompressorenhaus wurde zur größten Indoor-Kletterhalle Deutschlands umgebaut.
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