Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Die Kunstsammlung NRW beherbergt die Sammlung des Landes Nordrhein-Westfalen und zeigt an drei Standorten in Düsseldorf die eigenen Kunstschätze sowie wechselnde Ausstellungen.
K20 Grabbeplatz
Der Bau der Kunstsammlung am Grabbeplatz mit seiner charakteristischen schwarzen Granitfas-sade feierte 1986 Eröffnung. Das Kopenhagener Architekturbüro Dissing + Weitling realisierte in der Tradition Arne Jacobsens einen noblen und zurückhaltenden Bau mit zeittypischen architek-tonischen Details, der der herausragenden Qualität der Kunstwerke den Vortritt lässt. Im Jahr 2008 wurde der Grundstein für den Erweite-rungsbau gelegt, der in der architektonischen Formsprache nahtlos an den Altbau anknüpft. Zusätzliche 2.000 m² in zwei stützenfreien Aus-stellungshallen erweitern die gesamte Ausstel-lungsfläche auf mehr als 5.000 m² und ergänzen den zur Wiedereröffnung im Juli 2010 grundsa-nierten Bestandsbau auf ausstellungstechnisch hohem Niveau.
K21 Ständehaus
Als zweites Standbein der Kunstsammlung wurde im Frühjahr 2002 das Ständehaus am Kaiserteich, bis 1988 Sitz des nordrhein-westfälischen Landtages, für die moderne Kunst eröffnet. Vier Gebäudeflügel mit umlaufenden Arkadengängen umgeben den zentralen öffentlichen Platz des Hauses, eine weitläufige Piazza. Der kreative Umbau des Repräsentationsbaus im historistischen Stil (1876-80) durch die Münchener Architekten Kiessler + Partner schuf einen modernen Museumsbau mit einem eindrucksvollen gläser-nen Kuppeldach, das die Ästhetik des Gebäudes bestimmt und zugleich einen großzügigen Skulpturengarten auf der obersten Etage überspannt. Die flexible Wechselausstellungshalle im Untergeschoss und die oberen Räume fassen insgesamt über 5.300 m² Ausstellungsfläche.
Schmela Haus
Das Schmela Haus bereichert als jüngste De-pendance in der Mutter Ey-Straße 3 das Gebäu-deensemble der Landessammlung. Der denk-malgeschützte Bau des niederländischen Archi-tekten Aldo van Eyck (1918-1999) war bei Eröff-nung 1971 das erste eigens zu diesem Zweck errichtete Galeriegebäude der Bundesrepublik. Seine verschachtelte Architektur aus markantem Bimsbetonstein auf fünf Etagen wurde nach Auszug der Galerie vom Land Nordrhein-Westfalen erworben. Für die Kunstsammlung als experimentelle Probebühne konzipiert, reagiert der Ort mit einem lebendigen Programm auf aktuelle Kunstentwicklungen. Premiere feierte im Winter 2009/2010 die Veranstaltungsreihe „Beuys ausstellen!“. Seit März 2011 zog erstmals mit der Ausstellung „Aufruf zur Alternative“ die Kunst auf alle Etagen des Gebäudes ein.
Kontakt:
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 -83 81 -204
Fax: +49 (0) 211 -83 81 -209
E-Mail: service@kunstsammlung.de
Internet: www.kunstsammlung.de

