Schloss Dyck – englisch inspiriert
Das Schloss Dyck in Jüchen am Niederrhein gehört zu den kulturhistorisch bedeutendsten Wasserschlössern in Nordrhein-Westfalen. Das Schloss liegt inmitten eines englischen Landschaftsgartens und verteilt sich mit seinen Vorburgen und -höfen auf vier Inseln im Kelzenberger Bach.
Seit dem 14. Jahrhundert ist das Schloss im Besitz der fürstlichen Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck. Die Fürsten ersetzten um 1794 den Barockgarten des Schlosses durch den heutigen Schlosspark nach englischen Vorbildern. Zahlreiche namhafte Landschaftsarchitekten und Gartenkünstler wirkten an der Gestaltung des Parks mit, darunter Thomas Blaikie und Peter Joseph Lenné. Noch heute ist der Schlosspark wie zu damaligen Zeiten angelegt und zu bewundern. Seit 1999 ist Schloss Dyck das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur mit internationaler Ausrichtung. Der Garten besticht durch Themen- und Mustergärten, aber auch durch Alleen, Waldwege und Wiesen mit altem Baumstand. Eindrucksvoll sind auch die Staudengärten mit Azaleen und Rhododendren, die Pflanzbeete, die vielfältigen Gehölze und besonders die blühenden Wiesen im Sommer.
Die Parkanlage des Schloss Dyck gehört zu den ältesten und artenreichsten in Deutschland. Im Schlosspark findet sich für Kletterfreunde außerdem noch ein Hochseilgarten. Darüber hinaus lockt die besondere Atmosphäre rund um das Schloss jährliche viele Tausend Besucher zu jahreszeitlichen Veranstaltungen und Märkten an.
www.stiftung-schloss-dyck.de
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Mandelsplitter
aus Düsseldorf

