Museen in Nordrhein-Westfalen

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Neubau Museum Folkwang Eingangshof Blick nach Süden November 2009 (c) Museum Folkwang NMFE GmbH, Foto Wolf Haug 2009

Neubau Museum Folkwang Eingangshof Blick nach Süden November 2009 (c) Museum Folkwang NMFE GmbH, Foto Wolf Haug 2009

Museum Folkwang in Essen

Das Museum Folkwang in Essen gehört zu den renommiertesten Kunstmuseen in Deutschland. Im Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 ist das Museum nach umfangreichen Umbauten wiedereröffnet worden. Stararchitekt David Chipperfield ließ den Erweiterungsbau des Museums aus den 80er Jahren abreißen und erschuf an dessen Stelle einen imposanten Neubau.

Besonders die Sammlung der Klassischen Moderne des Museum Folkwang ist weltweit einzigartig: Anfang des 20. Jahrhunderts begründete der Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus aus Hagen die Sammlung, 1922 wurde diese dann von der Stadt Essen erworben und hat dort bis heute ihren Platz. Die bedeutende Kollektion enthält Werke u.a. von Cézanne, Gauguin, van Gogh, Kirchner, Manet, Marc, Matisse, Munch, Rodin und von vielen weiteren namhaften Künstlern aus den Gründerjahrzehnten. Das Museum beherbergt auch eine erstklassige fotografische Sammlung mit Werken aus dem 20. Jahrhundert, aus der Nachkriegszeit und der Gegenwart. Insgesamt sind rund 600 Gemälde, 300 Skulpturen und Installationen und über 1.800 weitere künstlerische Objekte im Museum Folkwang zu bestaunen. Neben den Dauerausstellungen finden auch zahlreiche hochkarätige Wechselausstellungen statt, bei denen Werke von van Gogh, Hopper, Picasso oder beispielsweise Gauguin, an das Essener Haus ausgeliehen werden. Das Deutsche Plakat Museum befindet sich ebenfalls im Gesamtensemble des Museums und beherbergt eine der größten Spezialsammlungen weltweit.

www.museum-folkwang.de

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Nikolaus Herbert

Qype-User
Nikolaus Herbert aus Wuppertal

Beitrag zu
Museum Folkwang vom 31.07.2011

Das seit Frühjahr 2010 neueröffnete Haus überzeugt durch hohe, lichte Räume und (für mich in einem Museum extrem wichtig und leider sehr selten) gute Luft. So sind auch längere Aufenthalte möglich. Und die braucht es auch, denn das asymmetrisch angelegte Haus hat kaum Wegweiser – es will entdeckt werden, und zu entdecken gibt es viel. Die Bilder sind thematisch, aber mit angenehm viel Abstand untereinander gehängt. Wenn man sich mal verläuft, ist immer ein Mitglied des zahlreichen Auf...(Mehr bei QYPE)
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