Tiger & Turtle in Duisburg im Ruhrgebiet, © Ruhr Tourismus Jochen Schlutius

Kostenlose Ausflugstipps


Schlossparks, Museen und Konzerte

Kein Geld? Kein Problem. In Deinem NRW kannst Du Dir trotzdem eine schöne Zeit machen, Neues entdecken und die Welt erobern.

Einen Tag im Schlosspark verbringen, spannende Museen besuchen oder Industriekultur erleben – wir haben für Dich eine Liste zusammengestellt, mit der Du Dein NRW entdecken kannst, ohne viel Geld auszugeben.

Hoheitliche Ausflugsorte

Barocke Gärten, edle Schlossparks und Terrassengärten in ganz NRW laden kostenfrei zum Verweilen und Entdecken ein. Im Rhein-Erft-Kreis ist zum Beispiel der Schlosspark von Schloss Paffendorf täglich für Besucher geöffnet. Dort stehen alte Mammutbäume, Gingkos und Riesenlebensbäume. Außerdem prägen Wasserflächen und Moorpflanzen das Landschaftsbild. Jeden Monat gibt es geführte Sonntagsspaziergänge mit einer Naturführerin entlang der Indenaue oder über die Sophienhöhe.
www.rwe.com

Der Schlosspark in Brühl wurde schon 1984 zusammen mit den Schlössern Augustusburg und Falkenlust in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Besonders eindrucksvoll sind die runden Fontänenbecken und der Spiegelweier, die von Buchsornamenten umgeben sind, die aussehen wie Stickereien.

Zwar kein Weltkulturerbe, aber ebenfalls eindrucksvoll sind die Klever Gärten am Niederrhein. Zu verdanken haben wir die Anlage dem brandenburgischen Statthalter Johann Moritz, der seine Residenzstadt zu einer nie dagewesenen Parklandschaft umbauen wollte - und das ist ihm richtig gut gelungen.

Ebenfalls am Niederrhein gelegen, auf einem ehemaligen Weinberg, befindet sich das Kloster Kamp mit seinem Terrassengarten, das auch als Sanssouci am Niederrhein bezeichnet wird. Die beeindruckende Parkanlage ist mit ihren Treppen, Terrassen, Beeten und Springbrunnen ganz auf Symmetrie ausgerichtet und ganzjährig kostenfrei zugänglich.
www.niederrhein-maas.de | www.kleve.de

Auch der Park von Schloss Türnich bei Köln ist öffentlich zugänglich. Die vorbeifließende Erft füllt die Wassergräben ebenso sowie zwei Weiher. Die Gewässer bilden zusammen mit dem Obstpark, dem Wald und den Wildwiesen ein umfangreiches Biotop, das zahlreiche Wildkräuter, Pilzarten und Vogelarten beheimatet. Ein Highlight ist die 300 Meter lange Lindenallee mit ihren 111 Linden, die im Sommer angenehmen Schatten spenden. Wer doch noch den einen oder anderen Euro investieren möchte, sollte sich ein leckeres Stückchen Kuchen im Schlosscafé gönnen.
www.schloss-tuernich.de

Raus in die Natur

Kostenlos und ohne Anmeldung können Wanderer im Nationalpark Eifel die Umgebung mit Rangern und Waldführern erkunden. Die Tourenführer sind mit geballtem Wissen über die Region und zahlreichen Anekdoten ausgerüstet. An jedem Wochentag gibt es eine andere Route: Freitags geht es zum Beispiel über die Kloster-Route – in der Abtei Mariawald lässt es sich gut einkehren.

Am Niederrhein lassen sich die Rheinauen mit allen Sinnen erleben: Die Feldlerchen zwitschern ein Lied und Wildbienen summen durch die Luft. Zahlreiche Tiere und Pflanzen haben hier ihren idealen Lebensraum gefunden. Egal, ob man dieses Naturschauspiel entlang des Rheins mit dem Rad oder zu Fuß erkunden möchte – in den Rheinauen hat man genug Auswahl für spannende Routen.
www.rheinaue-erleben.de

Wer den schönen Niederrhein noch nicht verlassen möchte, sollte den Park der Mammutbäume im Kaldenkirchener Grenzwald besuchen. Hier gibt es Bergmammutbäume, Urweltmammutbäume und Küstenmammutbäume. Der älteste Baum unter den Riesen auf der sogenannten Sequoiafarm ist allerdings eine etwa 220 Jahre alte Winterlinde.
www.sequoiafarm-kaldenkirchen.de

Im Wanderparadies Teutoburger Wald befindet sich das Naturdenkmal „Dörenther Klippen“. Auf den 40 Meter hohen Felsformationen hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Münsterland. Der bekannteste Fels, das „Hockende Weib“, ist der Sage nach eine Frau, die ihre Kinder auf den Rücken nahm, um sie vor den Fluten des Meeres zu schützen. Eine weitere auffällige Felsformation bilden die Externsteine, die in dem gleichnamigen Naturschutzgebiet am Rande des Teutoburger Walds in Horn-Bad Meinberg stehen. Sie sind umgeben von Heiden, Wäldern und Mooren.  
www.ibbenbueren.de

Vorhang auf - Bühne frei!

„Der Chef empfiehlt Musik“ heißt es beim Philharmonie-Lunch jeden Donnerstag um 12.30 Uhr in der Philharmonie in Köln. Hier können all diejenigen, die eine halbe Stunde dem Alltag entfliehen möchten, bei der kostenlosen Probe des Orchesters teilnehmen – also Musikgenuss für lau.
www.koelner-philharmonie.de

Wer mehr Lust auf Comedy hat, der kann in Köln bleiben, sollte aber die Location wechseln: Im Sommer heißt es im Wirtzhaus über dem Ateliertheater: „Gratis – nicht umsonst“. Sowohl Newcomer als auch etablierte Künstler bieten hier kostenlose Unterhaltung.
www.ateliertheater.de

Museen entdecken

Seit Jahrzehnten sammelt Klemens Beckemeyer, ehemaliger Postbeamter, die verschiedensten Dokumente der Postgeschichte. Neben Fernsprechgeräten und gestempelten Briefmarken, die damals nur sechs Pfennig kosteten, findet man im Postmuseum Mettingen sogar Dokumente aus der Zeit der Postkutschen. Verschiedene Uniformen und Rangabzeichen zeigen die strenge Hierarchie, die früher unter den Postbeamten herrschte.
www.muensterland-tourismus-postmuseum.de

Wer nicht genug von der Vergangenheit bekommen kann, kann auch noch das Tüöttenmuseum in Mettingen besuchen. Drei Fachwerkhäuser mit Möbeln und Gebrauchsgegenständen sollen den Besuchern die Wohnkultur der Tüötten – auch Tödden oder Tiötten genannt - näher bringen. Sie waren wandernde Kaufleute aus dem 17.  und 18. Jahrhundert und haben Textilwarenhäuser wie C&A und Peek & Cloppenburg gegründet. 
www.muensterland-tourismus-tüötten.de

Als „Marmor des Münsterlandes“ ist der Sandstein aus den Baumbergen in der Nähe von Münster auch bekannt. Viele Schlösser und Kirchen in der Umgebung sind aus dem Naturstein gebaut. Aber auch Bildhauer nutzen ihn für ihre Arbeiten. Im Baumberger Sandstein-Museum erfahren Besucher alles rund um den sandfarbenen Stein. 
www.sandsteinmuseum.de

Das Museum Folkwang in Essen im Ruhrgebiet hat eine große Sammlung an Malerei, Skulpturen und Fotografie. Für die ständige Sammlung und die Sonderschauen im Bereich Foto und Grafik bezahlen Besucher bis Juni 2020 keinen Eintritt. Lediglich für die großen Sonder-Ausstellungen wird noch Eintritt verlangt.

Die Viersener vom Niederrhein stellen ihre Städtische Galerie im Park allen interessierten Besuchern zur Verfügung. Und dabei geht es dort auch richtig abwechslungsreich zu: Fünf bis sechs mehrwöchige Ausstellungen gibt es im Jahr. Auch junge Künstlerinnen und Künstler aus der Region dürfen hier ihre Arbeiten präsentieren. 
www.viersen.de

Von Archäologie über Klosterkultur bis zur Naturkunde: Insgesamt 17 Museen hat der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe zu bieten. An ausgewählten Tagen ist der Eintritt für das eine oder andere Museum frei. Also nichts wie hin!
www.lwl.org

Industriekultur, wohin man schaut

Ist man einmal im Ruhrgebiet, ist ein Ausflug zu den Zechen oder in ein stillgelegtes Hüttenwerk ein Muss. Sowohl auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen als auch im Landschaftspark Duisburg-Nord ist der Besuch kostenlos. Die Zeche Zollverein gehört nicht ohne Grund zum UNESCO-Welterbe – sie ist ein Meisterwerk der Bergwerkarchitektur und gilt als schönste Zeche der Welt! Doch auch der Landschaftspark, der rund um die Uhr geöffnet ist, bringt seine Besucher mit einem faszinierenden Lichtspektakel nach der Dämmerung zum Staunen.

Wer neugierig auf das älteste Gerüst der Industriearchitektur im Ruhrgebiet ist, sollte sich auf den Weg nach Moers machen. Hier steht das 48 Meter hohe Fördergerüst von Schacht IV. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins führen die Besucher durch die Sammlung und erklären die Maschinen.
www.gmgv-moers.de

Wer eine Halde erklimmt, wird nicht selten mit Kunst belohnt. Auf über 20 begehbaren Halden kann man das Ruhrgebiet von oben betrachten. Wo früher Bergmaterial, Schlacke und Bauschutt aufgeschüttet wurde, ist heute ein Ort für Erholung, Wanderungen und manchmal auch Kunstwerke. Die Landmarke Tiger & Turtle in Duisburg beispielsweise gleicht einer begehbaren Achterbahn und auf der Halde Beckstraße in Bottrop scheint ein Tetraeder zu schweben. Aber auch am Niederrhein gibt es Halden: Auf der Halde Norddeutschland beispielsweise erleuchten in den Abendstunden das „Hallenhaus“ und die „Himmelstreppe“.
www.neukirchen-vluyn.de | www.ruhr-tourismus.de

Was gibt es noch?

Von Oktober bis Januar erstrahlt Essen in einem ganz besonderen Licht: Unzählige LEDs beleuchten die Innenstadt, wenn die Tage wieder kürzer werden. Jedes Jahr ist ein anderes Gastland Thema der Essener Lichtwochen und verzaubert die Stadt mit Themenbildern zu Kunst, Kultur und Tradition.
www.essen-tourismus.de

Für alle Sommerkinder gibt es von Juli bis Oktober unter dem Motto „Unter freiem Himmel“ zahlreiche Events und Freizeitangebote im Emscher Landschaftspark. Ob Familienfeste, Schnitzeljagd, Genießermarkt oder Picknick: Bei mehr als 100 Veranstaltungen wird jeder fündig.
www.ruhr-tourismus.de/unter-freiem-himmel

Einblicke in die Welt der Profifußballer gibt fast jeder Fußball-Verein in NRW kostenlos. Bei den offenen Trainings können sich Fußballfans die besten Tricks von ihren Stars abschauen – und mit etwas Glück im Anschluss des Trainings noch ein Autogramm abstauben.

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