Aussicht auf den Elisabeth-Treskow-Platz, © Oliver Franke / Tourismus NRW e.V.

Städtereisen


Geheimtipps für Insider-Erlebnisse in NRW-Städten

Du suchst das Außergewöhnliche? Unsere Geheimtipps für Städtereisen zeigen Dir, wo kreatives Stadtleben und Ästhetik sich mit verrückten Ideen mischen.

Inspirierende Orte im Ruhrgebiet


Unperfekthaus Essen

Urban Lifestyle überdacht und mit wun­der­barer Dachter­rasse gibt es in Essen: Das Unper­fek­thaus ist ein 4.000 Quadrat­meter großes Kreativquartier, in dem sich  Net­zw­erker, Kün­stler, Touris­ten und Geschäft­sleute tre­f­fen. Mit­machen ist in den vie­len Ate­liers und Werk­stät­ten, Proberäu­men und Inter­es­sen­grup­pen durchaus erwün­scht. Das Unper­fek­thaus ist täglich geöffnet und bietet Besuch­ern gegen 6,50 Euro Ein­tritt bis zu fünf Stun­den lang beliebig viel Milchkaf­fee, Tee, Cola, Limo, Wasser, Inter­net, Cowork­ing, Tis­chten­nis, Ruhe­liegen, Kicker, Kunst und Kusch­elecken. Wer mag, kann dort auch übernachten: Die „WG für ein paar Tage“ bietet sechs Dop­pel- und zwei Einzelz­im­mer, acht Bäder, eine WG-Küche und einen eige­nen Saun­abere­ich. Die Gästewoh­nung wird nur als Ganzes ver­mi­etet.
www.unperfekthaus.de

Kugelpudel in Bochum

Lust auf Gurkeneis? In Bochum gibt’s Kunst im Hörnchen. Der „Kugelpudel“ bietet aus­ge­fal­l­ene, auch veg­ane Eiskreatio­nen, einen Möbelmix aus Retro- und Upcycling-Ideen sowie Ausstel­lungs- und Verkaufs­flächen für kreative Bochumer. Die Kult-Eisdiele stellt alle Speisen aus regionalen und natür­lichen Zutaten selbst her und serviert eine üppige Por­tion Kunst und Kul­tur dazu.
www.kugelpudel.com

Heimat­de­sign in Dortmund

In Dort­mund bietet die Plat­tform Heimat­de­sign Kreatives aus der Region – virtuell und ganz real. Der Heimatdesign-Shop gibt jun­gen Design­ern die Möglichkeit, ihre Pro­dukte sowohl im Laden zu verkaufen als auch online zu vertreiben. Neben Mag­a­zi­nen und Büch­ern findet der Besucher Möbel, Acces­soires und Mode. Möglichkeiten, die neuen Schuhe oder das soeben gekaufte Shirt gleich zu präsen­tieren, bieten Ausstel­lun­gen und Konz­erte, die auf der Online-Plattform angekündigt wer­den.
www.heimatdesign.de


Szeneviertel in Düsseldorf und Köln


Düsseldorf Flingern

Viele kleine Geschäfte, Kneipen und Cafés, dazu Gale­rien und ein kleines The­ater sind typ­isch für den Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Flingern. Das Musi­cal­haus Capi­tol und das benach­barte Tanzthe­ater NRW liegen ganz im Osten, das Kul­turzen­trum Zakk ganz im Süden des In-Viertels. Die Hin­ter­höfe von Flingern-Nord gehören zu den schmuck­sten in der ganzen Stadt. Interessante Hintergrundinformation: Die bekannte Rockband Die Toten Hosen hat ihre Wurzeln in Flingern.
www.flingern.net | www.einkaufen-duesseldorf-flingern.de

Belgisches Viertel in Köln

Bel­gis­che Städte und Regio­nen sind in den Straßen­na­men des Köl­ner Vier­tels verewigt, das abseits von Schilder­gasse und Hoher Straße zu einem exk­lu­siven Einkaufs­bum­mel ein­lädt. Die hier ange­siedel­ten Geschäfte bieten entspan­nte Shop­pin­gat­mo­sphäre ohne Großs­tadtrum­mel. Oft in schmucken Alt­bauten unterge­bracht, sind schon die extrav­a­gant ein­gerichteten Räum­lichkeiten an sich ein Hin­gucker. Die all­ge­meine Devise der Geschäfte im Bel­gis­chen Vier­tel lautet: Klasse statt Masse. Design­er­mode und Kleidung sel­tener Labels geht hier über den Verkauf­stisch. Ob Klei­dung, Schuhe oder Acces­soires, wer nach aus­ge­fal­l­enen Lieblingsstücken sucht, wird sicher fündig. Zahlre­iche junge Mod­edesigner unter­hal­ten im oder am Rande des Bel­gis­chen Vier­tels Läden und brin­gen die aktuell­sten Mod­e­trends nach Köln. Viele trendige Kneipen, Cafés und Restau­rants säu­men die Straßen, die mit­ten in Köln Brüs­sel und Lüt­tich lebendig wer­den lassen. Einen Überblick über die Mode- und Schmuck­geschäfte im Bel­gis­chen Vier­tel ermöglicht die Broschüre „Chic Bel­gique“, die auch online ver­füg­bar ist.
www.chicbelgique.de

Köln Ehrenfeld

Auch der Köl­ner Stadt­teil Ehren­feld ist ein kreativer Ort mit stetig wach­sender Szene. Ein­sichten bietet das Design Quartier Ehren­feld alljährlich im Jan­uar zur Inte­rior Design Week Köln. Beim Design Par­cours Ehren­feld beteili­gen sich lokale Designer, Shops, Gale­rien, Show­rooms und Werk­stät­ten mit Pro­gramm.
www.d-q-e.net

Freistaat Odonien in Köln

Neue Ideen und Kräfte sam­meln kön­nen kreative Köpfe in Odonien, einem selb­ster­nan­nten Freis­taat für Kunst und Kul­tur: Im Köl­ner Nor­den haben unab­hängige Kün­stler, Kul­tur­ar­beiter, Medi­en­ak­tivis­ten, Tech­niker und Wis­senschaftler einen Ort geschaf­fen, der Raum zur Entwick­lung für Kunst, Kul­tur und Forschung bietet. Der Bier­garten ist geprägt von großen Skulp­turen aus Met­all, selbst erschaf­fe­nen Möbel­stücken, Wasser­spie­len und Feuerin­stal­la­tio­nen. Das Ver­anstal­tungsange­bot reicht von Live-Konzerten, The­at­er­auf­führun­gen, Trödelmärk­ten, Public Viewing, Open-Air-Kino, Kunst­work­shops über Par­tys bis hin zu Fes­ti­vals.
www.odonien.de


Kreativräume in Münster und Wuppertal


Stadthafen Münster

Die Mis­chung aus umge­bauten Spe­icher­häusern und mod­erner Architek­tur macht den beson­deren Reiz von Mün­sters Stadthafen aus. Hier haben viele kreative Köpfe ihr Quartier gefun­den: Wer­beagen­turen, Architek­tur­büros und Ver­lage wie der Cop­pen­rath Ver­lag mit seinem Hasen Felix haben sich hier ange­siedelt. Tagsüber emp­fiehlt sich ein Besuch in der Kun­sthalle Mün­ster, die in einem umge­bauten Spe­icher­haus unterge­bracht ist, das auch noch 30 Kün­stler­ate­liers behei­matet. Abends kön­nte ein Kinobe­such oder ein Abstecher ins Wolf­gang Borchert The­ater auf dem Pro­gramm ste­hen. Bei gutem Wet­ter ist der Hafen ein großer Open-Air-Schauplatz, an dem man seinen Long­drink im Lieges­tuhl unter Pal­men genießen kann.
www.muenster.de/hafen

Utopia Stadt am Wuppertaler Bahnhof

In Wup­per­tal entwick­elt sich der alte Bahn­hof Mirke zu einem Anziehungspunkt für die Kul­tur- und Kreativwirtschaft. Im und am Bahn­hof soll eine Utopia-Stadt entste­hen. Der Anfang ist in der ehe­ma­li­gen Bahn­hofsvorste­herwoh­nung gemacht: Die ersten Büros und Ate­liers sind bezo­gen, ein Cowork­ing Space samt Besprechungsraum steht jedem offen – und wird bere­its genutzt. Außer­dem hat die lokale Urban Gardening-Bewegung den Bahn­hof Mirke auf­grund seiner ide­alen Lage an dem ger­ade entste­hen­den Rad- und Wan­der­weg Nord­bah­n­trasse als Aus­gangspunkt für ihre Aktiv­itäten auserko­ren. Ange­fan­gen bei einem Aktion­stag zum Thema „Ess­bare Stadt“ über Work­shops bis hin zu einem bar­ri­ere­freien offe­nen Garten reichen die momen­ta­nen Aktiv­itäten. Lokale Speisen und Getränke bietet das „Hut­macher“: Das eigens hergestellte Haus­bier wird an einer Theke aus­geschenkt, die auf Büchern steht. Der Kaf­fee kommt aus einer lokalen Rösterei, die Limon­aden wer­den kli­mafre­undlich in Hamm hergestellt. Außerdem ein bunter Hin­gucker in der Umge­bung: die Lego Brücke. Der Kün­stler Mar­tin Heuwold hat die Brücke, die die Nord­bah­n­trasse über der Schwest­er­straße trägt, im Stil von Legosteinen mit kräfti­gen Far­ben gestaltet.
neu.clownfisch.eu/utopia-stadt/

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