RheinEnergieStadion Köln, © Tourismus NRW Dominik Ketz

Fußballland NRW


Wo das Herz des Sports schlägt

In Nordrhein-Westfalen wird Fußball geliebt und gelebt, ein Besuch im Stadion wird hier zum unvergesslichen Erlebnis. Aber auch wenn der Ball ruht, hat das Fußballland NRW einiges zu bieten.

Stadien und Touren

Klar, die Atmosphäre während eines Revierderbys zwischen Dortmund und Schalke oder des Rheinderbys zwischen Köln und Mönchengladbach ist etwas Einmaliges. Aber da das viele so sehen, ist es nicht einfach, Karten zu bekommen. Zum Glück gibt‘s auch noch andere Möglichkeiten, ins Stadion zu kommen, zum Beispiel bei einer Führung. Für alle, die mal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten, ist dies sogar die bessere Alternative, denn wann sonst kommt man schon mal in die Spielerkabine oder kann wie die Profis durch den Spielertunnel ins Stadion einlaufen?

Unter anderem bietet Deutschlands größtes Stadion solche Touren an. Über 80.000 Zuschauern haben im früheren Westfalen-Stadion in Dortmund Platz, das heute unter dem Namen Signal-Iduna-Park bekannt ist. Fußballprofis schwärmen von der besonderen Atmosphäre hier und die London Times wählte den Fußballtempel vor einigen Jahren sogar zum besten Stadion der Welt. Und noch einen Superlativ bietet die Wettkampfstätte im östlichen Ruhrgebiet: Das Heimatstadion des BVB verfügt über die größte Stehplatzbühne Europas. Direkt am Stadion ist auch das Borusseum untergebracht, das Vereinsmuseum des BVB – ein wahres Mitmach-Museum mit Vereinsliederkaraoke oder der Möglichkeit, einmal selbst ein Spiel zu kommentieren.
www.event.bvb.de

Ein Vereinsmuseum gibt’s natürlich auch „auf Schalke“, wie es in Gelsenkirchen so schön heißt. Echte Fans können aber auch gleich in der angeschlossenen Kapelle heiraten oder ihre Kinder oder sich selbst taufen lassen. Inzwischen gibt es sogar einen Friedhof extra für Schalke-Fans! Ein Blick hinter die Kulissen der Veltins-Arena, die nicht zuletzt dank ihres schließbaren Daches und ihres herausfahrbaren Rasens als modernstes Stadion Europas gilt, wird bei den Stadiontouren gewährt. Wem das nicht reicht, der kann unter dem Motto „Heimspiel und Historie“ auch eine Tour durch die Schalker Geschichte mit einem Heimspiel der Schalker Knappen verbinden – Gänsehaut-Atmosphäre garantiert!
www.veltins-arena.de | www.tradition.schalke04.de

Die gibt es natürlich auch bei Spielen in Köln und Mönchengladbach – vor allem, wenn die beiden Erzrivalen gegeneinander spielen. Seit 2004 trägt der 1. FC seine Spiele im Rheinenergie-Stadion aus. In die Spielerumkleiden oder durch den Spielertunnel geht’s für Besucher aber nur im Rahmen der Stadionführungen, die teils von prominenten Sportlern begleitet werden.
www.rheinenergiestadion.de 

Auch durch den Borussia-Park in Mönchengladbach werden regelmäßig Führungen angeboten. Wer noch mehr über den „Mythos Borussia“ erfahren möchte, den Größen wie Günter Netzer oder Berti Vogts mitprägten, kann sich auch einer gleichlautenden Tour anschließen und in der ganzen Stadt auf Borussia-Spurensuche gehen. Zu elf Stationen, die untrennbar mit dem Verein verbunden sind, geht es bei der Tour, bevor zum Abschluss noch eine Stadionrunde ansteht.
www.moenchengladbach.de | www.borussia.de

Für alle, die sich nicht einmal im Schlaf vom Stadion trennen wollen, ist die Bayarena in Leverkusen das perfekte Ziel, denn hier steht Deutschlands erstes Stadionhotel – eingebettet in die Nordkurve, in der auch die Leverkusener Fans stehen. Das gesamte Stadion kann man sich natürlich auch bei Führungen anschauen. Neben normalen Touren gibt es auch spezielle Führungen etwa für Kinder oder Menschen mit Gehbehinderung.
www.bayarena.de

Museen

Neben den Stadien gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, dem Mythos Fußball in NRW zu begegnen. Ohne Zweifel gehört das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund dazu. Das 2015 eröffnete Haus ist eine der Top-Attraktionen im Sportland Nordrhein-Westfalen und ein wahres Paradies für Fußballfans! Besucher werden hier zu Akteuren, die begleitet von Fangesängen durch den Spielertunnel einlaufen. Selbst der Gastronomiebereich passt perfekt ins Konzept, denn der Koch der deutschen Nationalmannschaft, Sternekoch Holger Stromberg, hatte seine Finger im Spiel. Und so kommt auf den Tisch, was das Fanherz begehrt, von der einfachen Stadionwurst bis zum Lieblingsessen der Nationalspieler.
www.fussballmuseum.de   

Noch mehr Fußball im Museum gibt‘s im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln, in dem sich alles um die Sportgeschichte von der Antike bis heute dreht. Als Lieblingssport der Deutschen bekommt dabei natürlich auch der Fußball seinen Bereich in der Dauerausstellung. Für die richtige Stimmung sorgen dabei unter anderem Ausschnitte aus der legendären Radioreportage zum WM-Endspiel 1954 von Herbert Zimmermann, die im Hintergrund zu hören ist.
www.sportmuseum.de

Und sonst

Wer nach so vielen Sporterlebnissen selbst sportlich tätig werden will, findet von Mitte März bis Ende Oktober im Zollverein-Park auf dem Gelände des Unesco-Welterbes Zollverein in Essen das passende Angebot: Hier wird Soccer-Golf gespielt! Wie der Name schon vermuten lässt, ist es eine Kombination aus Fußball und Golf, wobei die Spieler versuchen, einen Ball mit möglichst wenigen Schüssen durch einen Parcours mit neun Toren zu bringen. Die Spielstrecke führt vor dem Hintergrund der Industriekultur-Kulisse mitten durch die Industrienatur des Welterbes. Fußbälle und Spielstandkarten gibt’s gegen Pfand vor Ort.
www.zollverein.de

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