Der Neanderland Steig, hier mit Aussicht auf ein winterliches Feld bei Erkrath, eignet sich prima für winterliche Wanderungen, © Kreis Mettmann, M. Chardin

Freizeittipps für Karnevalsmuffel


Wintersport, Wellness, Wandern und Museen

Du bist kein Jeck und willst auch keiner werden? Kein Grund zur Flucht, denn in NRW findest Du von Wellness bis Wintersport auch in der Karnevalszeit ein vielfältiges Alternativprogramm.

Wintersport

In den Winterurlaub fahren – das ist wohl die sicherste Art und Weise, dem nordrhein-westfälischen Karnevalstrubel zu entkommen. Und das Beste ist: Der Weg dahin ist gar nicht weit. Denn NRW ist mit weit über 100 Pisten, mehreren Hundert Kilometern Langlaufloipen und unzähligen Rodelhängen ein richtiges Wintersportland! Bei solch kurzen Wegen lohnen sich sogar Tagesauflüge.

Die Skigebiete in der Eifel gelten als besonders familienfreundlich (www.eifel.info/skifahren). Das Bergische Land empfängt Wintersportler in drei verschiedenen Wintersportgebieten (www.dasbergische.de/wintersport). Und richtig vielseitig wird es in der Wintersport-Arena, die sich übers Hochsauerland und die Region Siegerland-Wittgenstein erstreckt. Über 120 Pisten warten im bedeutendsten Skigebiet nördlich der Alpen auf Skifahrer, Snowboarder, Rodler und Langläufer. Schneekanonen sorgen außerdem für schneeunabhängigen Fahrspaß (www.wintersport-arena.de).

Im Falle erster frühlingshafter Temperaturen gibt es außerdem die Skihallen in Bottrop und Neuss, die völlig wetterunabhängig knirschenden Indoor-Schnee versprechen (www.alpincenter.com | www.allrounder.de).

Mehr Informationen über die Wintersportmöglichkeiten in NRW gibt es in den Ausflugstipps für den Winter.

Wellness und Erholung

Richtig gut tut bei kalten Temperaturen auch ein Wellness-Wochenende. Auf Entspannung und Erholung spezialisierte Hotels sind gerade über die Karnevalstage Refugien der Ruhe. In NRW laden sieben Spitzenresorts zu Wellness-Aufenthalten ein, darunter zum Beispiel das Waldhotel Tannenhäuschen am Niederrhein, das Land Gut Höhne im Neanderland oder das Berghotel Astenkrone im Sauerland (www.wellnesshotels-resorts.de)

Für die kurze Flucht aus dem Karnevalsalltag bietet sich auch ein Tagesausflug in eine der vielen Thermen im Land an. In den Carolus Thermen in Aachen baden Besucher in echtem Bad Aachener Mineral-Thermalwasser, das unter anderem heilsam auf rheumatische Beschwerden wirken soll. In Köln können Karnevalsmuffel in der Claudius Therme oder im Neptunbad untertauchen, wenn es ihnen in der rheinischen Karnevalshochburg zu bunt wird (www.claudius-therme.de | www.neptunbad.de).

Weitere Wellnessoasen, die zum Schwimmen und Saunieren oder zu Massagen und anderen Anwendungen einladen, finden sich unter www.gesund.nrw-tourismus.de/thermen.

Raus in die Natur

In diesem Jahr liegen die Karnevalstage bereits Anfang Februar – da kann es noch mal richtig kalt werden. Kühles, klares Winterwetter in Kombination mit den langsam länger werdenden Tagen lädt rund um Karneval zu Spaziergängen und kurzen Wanderungen ein. Gut geeignet für solche Ausflüge sind Wanderwege, die sich in kürzere Etappen einteilen lassen, wie der Neanderland Steig, der über Haan, Wülfrath und Velbert führt.

Auch Rundwege lassen sich bequem in kurzer Zeit beschreiten: Die Nordkirchener Wanderwege im Münsterland zum Beispiel bestehen aus Rundwegen zwischen 3,5 und 12 Kilometern (www.nordkirchen-marketing.de). Im Neandertal bietet sich der Wanderweg rund um das Eiszeitliche Wildgehege als Spaziergang vor oder nach dem Besuch des Neanderthal Museums an (www.wildgehege-neandertal.de).

Bei Schnee und Eis tauschen Wanderer ihre Stiefel am besten gegen Schneeschuhe aus. Die Schuhe, die wie breite, kurze Skier aussehen, können zum Beispiel in der Wintersport-Arena im Sauerland ausgeliehen werden (www.wintersport-arena.de/schneeschuhlaufen).

Weitere Ideen für winterliche Wanderungen gibt es hier.

Kultur entdecken im Museum

Natürlich eignet sich der Karneval ideal dazu, ein Stück nordrhein-westfälische Kultur kennenzulernen. Aber auch ohne Helau und Alaaf ist eine Annäherung möglich – zum Beispiel im Museum. Die Ausstellung „Arbeit & Alltag. Industriekultur im Ruhr Museum“ zeichnet noch bis 3. April 2016 das Leben und Arbeiten der Menschen im früheren Ruhrgebiet nach – Möbel und Einrichtungsgegenstände aus den Jahren 1900 bis 1960 inklusive (www.ruhrmuseum.de).

Viel Wissenswertes über die westfälische Kultur erfahren Besucher der Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“. Hier begegnen sie alten und neuen Traditionen, Technik und kulinarischen Spezialitäten aus dem nord-östlichen Teil von NRW. Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. Februar 2016 im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte (200jahrewestfalen.jetzt).

Tief verankert ist in NRW auch die Bierkultur. 2016 feiert das Deutsche Reinheitsgebot sein 500. Jubiläum und zu diesem Anlass widmet sich die Ausstellung „Dortmunder Neu Gold – Bier, Kunst, Alchemie“ im Dortmunder U noch bis zum 1. Mai 2016 dem beliebten Gerstentrank mit künstlerischen Werken rund um das Thema Bier (www.dortmunder-neugold.de).

Wer noch mehr über Kultur und Geschichte Nordrhein-Westfalens erfahren will, ist bei den Museen der beiden Landschaftsverbände im Rheinland (LVR) und in Westfalen-Lippe (LWL) an der richtigen Adresse. An authentischen Orten wie stillgelegten Industrieanlagen, ehemaligen Werkstätten oder wiederaufgebauten Bauernhäusern können Besucher das Leben und Arbeiten früherer Generationen nachvollziehen (www.lwl.org | www.lvr.de).

Einen großzügigen Blick über den nordrhein-westfälischen Tellerrand hinaus werfen Besucher der Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year 2015“, die das Westfälische Pferdemuseum Münster noch bis zum 3. April zeigt. Die besten 100 Naturfotografien aus 2015 zeigen lustige, beeindruckende und überwältigende Tier– und Landschaftsaufnahmen aus aller Welt (www.pferdemuseum.de).

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