Gliss Kaffee Tasting Folge 6, © Tanja Neumann

Folge 6: NRW genießt!


Drei Urlaubsmomente zum Verschenken oder selbst genießen

Weihnachten ist nicht mehr so weit weg, darum habe ich heute gleich drei genussvolle Ideen für besondere Erlebnisse, die sich als Geschenktipps zum Fest oder für den nächsten gemeinsamen Ausflug in der Vorweihnachtszeit eignen.

unbedingt weitersagen


Kaffeeduft liegt in der Luft


Ein Tag mit Deutschlands erstem Kaffeesommelier

"Immer der Nase nach" ist bei diesem Ausflugstipp ein guter Hinweis. Fast zeitgleich, als meine Augen den Laden entdecken, verführt meine Nase mich, einen Schritt schneller zu gehen. Kaffee! Es riecht nach gutem Kaffee! Wir haben Sonntagmorgen und ich war wie immer zu spät dran, so dass der erste heiße Kaffee des Tages auf der Strecke blieb. Aber man nimmt ja auch keinen Sand mit zum Strand, dachte ich und fuhr ohne Koffeingenuss zu meinem persönlichen Kaffeeseminar nach Köln.

Im Gliss-Kaffeelädchen duftet es herrlich nach frisch geröstetem, gemahlenem Kaffee! Ich kenne keinen Geruch, der Wohlfühlfaktor, Geborgenheit und Kindheitserinnerungen so gut vereint wie morgendlicher Kaffeeduft.

Acht weitere Kaffeejünger haben sich an diesem Morgen bereits im Gliss-Café eingefunden. Auf Stühlen und Treppen sitzen wir zusammen und lauschen dem Inhaber, Michael Gliss, und seinen Ausführungen über die Geschichte des Kaffees. Gliss ist nicht nur Deutschlands erster Diplom-Kaffeesommelier und Genussbotschafter für NRW, sondern Michael war bereits öfters im Fernsehen, in Radioshows und sogar auf dem ZDF Traumschiff unterwegs. Der Kaffeeliebhaber ist Profi seines Fachs und lädt uns mit seinem Kaffee-Tasting zu einer Reise durch die Zeit und durch ferne Länder ein. Dabei ist das Seminar alles andere als ein trockener Frontalvortrag. Geschickt baut der Kaffeefan Fragespiele wie Günther Jauch in seine Show für uns mit ein, so dass wir fleißig mitraten und unseren besonderen Spaß haben. Wir lernen außerdem bei unserem Kaffeeseminar verschiedene Brühverfahren kennen und kosten uns durch so manche Bohne. Und was bei Mutti verboten war, ist hier ausdrücklich erlaubt: Schlürfen intensiviert den Geschmack! Gemeinsam mit seiner Frau Claudia erklärt uns Michael Gliss, dass je nach Röstung und Zubereitung eine einzelne Bohne sehr unterschiedlich schmecken kann. Rund 1000 Aromen werden der Kaffeebohne zugeschrieben. Ich bin wirklich überrascht, wie unterschiedlich die einzelnen schmecken. Bei der Verkostung stellt sich heraus, dass jeder Teilnehmer die verschiedenen Geschmacksrichtungen anders empfindet.

Nach dem Seminar lasse ich mich noch beraten und kaufe leckere Sorten in kleinen Päckchen für zuhause. Der Tipp vom Kaffee-Experten lautet: Lieber frischen Kaffee im Haus haben, denn nach rund 10 Tagen ist mit der Frische schon vorbei. Wer ebenso verrückt nach Kaffee ist, wie ich, kann das Kaffeeseminar als Kurs buchen – und natürlich auch verschenken!
www.gliss.de

Impressionen & Videos


Folge 6 von "Tanjas bunte Tüte"

Gliss Kaffeelädchen Folge 6, © Tanja Neumann
Tasse Kaffee Gliss Kaffee Tasting Folge 6, © Tanja Neumann
Michael und Claudia Gliss Folge 6, © Tanja Neumann
Kaffee Gliss Kaffee Tasting Folge 6, © Tanja Neumann
Michael Gliss Genuss-Botschafter, © Tourismus NRW e.V. / Dominik Ketz

Den Genuss in der Region Köln & Rhein-Erft-Kreis entdecken


Präsentiert vom Genuss-Botschafter Michael Gliss, Inhaber des Gliss Caffee Contors.

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Im Schokohimmel schwelgen


Mitmachen im Kölner Schokoladenmuseum

Schokolade rühren, Pralinen selbst herstellen – das wollte ich schon immer mal machen! Nun war es an einem herbstlichen Tag endlich soweit: Der Pralinenkurs startet im gut gekühlten und belüfteten Schokoatelier des Kölner Schokoladenmuseums -  Pralinen lieben solch ein Klima! Das Schokoatelier ist ein großer Glaskubus, an dem die Museumsbesucher dicht gedrängt vorbeispazieren und uns beobachten. Mitmachen kann zwar Jeder im Schokoladenmuseum, eine spontane Teilnahme im Schokoladenatelier ist aber nicht möglich. Die vielfältigen Pralinenkurse sind heiß begehrt, eine frühe Anmeldung lohnt sich also.

Schürze umgebunden, Häubchen aufgesetzt – ich wäre soweit! Mit mir stehen sechs weitere Pralinenfans bereit. Wir haben Backpapier und weitere Pralinenutensilien vor uns ausgebreitet, füllen Hohlpralinen, kreieren genussvolle Bällchen zu Walnusspralinen (Rezept in meinem Blog) und erfahren Wissenswertes zur Schokolade und zur Pralinenherstellung für zu Hause. Da es in unserem Kurs immer wieder Pausen gibt, in der unsere Pralinenkunstwerke abkühlen müssen, können wir im Museum auf Erkundungstour gehen. Wir begeben uns auf Tour durch das riesige Schokoladenmuseum und auf eine Reise in die Kulturgeschichte der Schokolade. Schautafeln und Exponate informieren über Geschichte und Gegenwart des Kakaos, der zur zartschmelzenden Süßigkeit wird. Es gibt viel zu lesen, zu sehen und auszuprobieren – und das Schönste ist immer noch zum Abschluss: Die frische Eiswaffel, die von einer freundlichen Dame in Weiß in den riesigen Schokoladenbrunnen getunkt und zum Naschen an die Besucher übergeben wird. Ein Genuss!

Die Pralinenkurse können für Erwachsene und Kinder beim Museum gebucht werden. Ein Besuch des Schokoladenmuseum lohnt aber natürlich auch ohne Kurs.
www.schokoladenmuseum.de

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Folge 6 von "Tanjas bunte Tüte"

Pralinenkurs Folge 6, © Tanja Neumann
Pralinen Formen Folge 6, © Tanja Neumann
Eine Reihe Pralinen Folge 6, © Tanja Neumann
Schokoladenbrunnen Folge 6, © Tanja Neumann


Ein ganzes Dorf riecht nach Lebkuchen


Borgholzhausen im Teutoburger Wald

Spazieren gehen, Kaffee trinken, Leckereien einkaufen, einen Traditionsbetrieb besuchen und ein bisschen Weihnachten spüren. All das bietet das kleine Dorf Borgholzhausen am Rande von NRW.

Nürnberger Lebkuchen und Aachener Printen kennt jeder. Borgholzhausen als Lebkuchendorf war mir jedoch bisher gänzlich unbekannt. Dabei findet sich genau hier eine ganz besondere Lebkuchenmanufaktur mit langer Tradition und viel spannender Heimatgeschichte. Ich brauche nicht lange zu suchen, als ich neben einem Fachwerkhaus das Landcafé entdecke. Der Duft von Koriander, Ingwer, Nelken und Muskat liegt leicht in der Luft. Wie wird so ein schnuckeliges Dorf, weitab von Nürnberg bekannt für Lebkuchen? Ich plaudere mit den Inhabern des Traditionsbetriebes und erfahre eine Menge überraschender Dinge. „Eigentlich ist Lebkuchen kein Weihnachtsgebäck“, wird mir berichtet. Lebkuchen gab es früher weit verbreitet das ganze Jahr über und wurde erst nach dem Krieg zum besonderen Genussartikel zur Weihnachtszeit vermarktet. Das kräftig gewürzte Gebäck ist sehr haltbar. Ein Grund, warum es diese süße Köstlichkeit ganzjährig gab. 1830 gründete Johann Heinrich Schulze seine Firma in Borgholzhausen und versorgte umliegende Jahrmärkte bis Münster als Wanderverkäufer mit der Kiepe. In Borgholzhausen arbeitet der Familienbetrieb immer noch nach den alten Rezepturen und in Handarbeit. Besucher können nicht nur im angrenzenden Laden zum Café einkaufen, sondern auch an einer spannenden Führung durch die Backstube teilnehmen. Wer viel Glück hat, darf dann vielleicht sogar ein Lebkuchenherz selbst beschriften und als Andenken mit nach Hause nehmen.
www.von-ravensberg.de

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Borgholzhausener Lebkuchenmanufaktur Folge 6, © Tanja Neumann
Borgholzhausener Lebkuchen Moppe Folge 6, © Tanja Neumann
Borgholozhausener Lebkuchenherzen Folge 6, © Tanja Neumann
Lebkuchenmanufaktur Borgholzhausen Folge 6, © Tanja Neumann

Ich bin Tanja ...


... und wohne im schönen Rheinland. Reisen und Tagesausflüge bedeuten für mich Auszeit und Inspiration zugleich. Ich liebe es, auf Roadtrips zu entspannen und spannende Kurzurlaube und Ausflüge zu erleben. Dabei entdecke ich NRW immer wieder neu.

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