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Jagd auf die Moderne. Verbotene Künste im Dritten Reich
Mülheim an der Ruhr | 29.04.2012, 10:00 Uhr | Ausstellung | Kunstmuseum in der Alten Post
Mit der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 begann ein unrühmliches und schmerzliches Kapitel der deutschen Geschichte. Bis zum Zusammenbruch 1945 wurden Menschen gejagt, vertrieben und ermordet. Unter den Verfolgten waren Künstler und Schriftsteller wie Conrad Felixmüller, George Grosz, Emil Nolde, Anna Seghers, Thomas Mann, Hans Freibusch, Irmgard Keun, Valentin Nagel und Fritz Stukenberg. Ihre modernen Ausdrucksformen, ethnische Herkunft oder politische Gesinnung entsprachen nicht dem Bild des »deutschen« Künstlers.
75 Jahre nach der nationalsozialistischen Schandausstellung Entartete Kunst in München reflektieren zahlreiche Werke dieser Ausstellung die Schrecken faschistischer Gewaltherrschaft und die dramatische Situation polnischer Künstler während der Besatzungszeit, unter anderem von Karol Hiller, Jankiel Adler, Władysław Strzemiński, Katarzyna Kobro, Jan Rubczak und Bruno Schulz.
Dieses einzigartige interdisziplinäre Partnerprojekt zwischen dem International Cultural Centre Krakau und dem Landschaftsverband Rheinland gehört zum offiziellen Programm des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahres 2011/2012 und steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft.