
Karneval in Aachen und der Eifel
In Aachen gibt es neben den vielen traditionellen Sitzungen auch eine "Stehung": Bei der "Carnevale" am 3. Februar ist neben der Tanzfläche eine Programmbühne aufgebaut, so dass die Besucher wie auf einem Pop- und Rockkonzert im Stehen feiern. 1998 eingeführt, gehört sie inzwischen mit mehr als 3.000 Gästen zu den größten Veranstaltungen im Aachener Karneval. Weit über regionale Grenzen hinaus bekannt ist die Verleihung des "Orden wider den tierischen Ernst", die in diesem Jahr am 28. Januar vorgenommen wird. Fernsehschauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer erhält die Auszeichnung. Nachwuchsnarren ziehen am Tulpensonntag, 19. Februar, durch die Stadt. Seit 1938 macht sich der Kinderkostümzug auf den Weg durch die Kaiserstadt (www.aachen-tourist.de). In der Eifel gehen zu Karneval Gespenster um: Am Karnevalssamstag setzt sich in Blankenheim an der Ahr der traditionelle Geisterzug in Bewegung. Bei bengalischem Feuer- und Fackellicht nehmen sie am Abend des 18. Februar Besitz vom historischen Burgort. Wer als Geist mit durch die mittelalterlichen Gassen springen möchte, benötigt lediglich die traditionelle Kostümierung: Ein weißes Bettlaken und eine Kordel müssen mitgebracht werden, eine Pechfackel gibt's gegen eine Gebühr am Rathauseingang.