Zeche Ewald in Herten, © Ruhr Tourismus, Jochen Schlutius
Erika Bergheim, © Dominik Ketz/Tourismus NRW e.V.

Erika Bergheim


Deine Genuss-Botschafterin für die Region Ruhrgebiet

Im Restaurant Hugenpöttchen auf Schloss Hugenpoet verwöhnt Küchenchefin Erika Bergheim ihre Gäste. Die gebürtige Kölnerin, die in Essen aufwuchs und dort ihre Koch-Ausbildung absolvierte, ist mittlerweile eine Meisterin ihres Fachs.

Currywurst und „Pommes Schranke“, also Pommes frites mit rot-weißer Ketchup-Mayo-Sauce, - darauf wird das Ruhrgebiet von Nicht-Ortskundigen oft reduziert. Dabei hat sich die Metropole Ruhr längst zu einer kulinarischen Hochburg für Genießer entwickelt. Die berühmte Currywurst findet man zwar auch heute noch an vielen Ecken, aber ebenso gehobene kreative Gastronomie bis hin zu Sternerestaurants. Wer den Ruhrgiebtlern, liebevoll auch „Ruhris“ genannt, heute in den Topf guckt, wird nicht die eine Ruhrgebietsküche finden. Dazu haben auch die vielen Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten aus aller Welt an die Ruhr gezogen sind, beigetragen. Die dadurch entstandene international geprägte Gastronomielandschaft hat die Region in ein Schlemmerparadies mit spannenden Geheimtipps verwandelt.

Eine der herausragendsten Köchinnen in der Region ist Erika Bergheim. Die gebürtige Kölnerin, die in Essen aufwuchs und dort ihre Koch-Ausbildung absolvierte, verwöhnt als Küchenchefin im Restaurant Hugenpöttchen im Essener Schlosshotel Hugenpoet ihre Gäste. Gastspiele in den USA bei Starköchen wie Patrick O’Connell oder Daniel Boulud haben sie darin bestärkt, ihren eigenen Weg zu gehen und sich dabei vor allem auf frische, regionale Produkte aus der direkten Umgebung des Schlosshotels zu verlassen. Im eigenen Kräutergarten zieht sie die Kräuter und Gewürze, die ihrer Küche ihren eigenen Charakter geben. Genuss muss für sie klar, kreativ und leidenschaftlich sein. Als NRW-Genuss-Botschafterin für das Ruhrgebiet füllt sie dieses Motto mit Leben.  

Genuss in NRW?
7 Fragen an ... Erika Bergheim

Sie sind Genuss-Botschafterin der Region Ruhrgebiet – warum eigentlich?
Aus dem Kölner Raum kommend lebe ich seit meinem achten Lebensjahr im Ruhrgebiet – es ist also meine Heimat. Hier leben viele Menschen, die genießen wollen und genießen können. Ich freue mich, Botschafter dieser Genießer sein zu dürfen.

Was denken Sie: Warum kann man Nordrhein-Westfalen als Genussland bezeichnen?
Unser Bundesland bietet das gesamte kulinarische Spektrum: Küchenavantgarde, Mainstream und Klassisches treffen mitunter in direkter Nachbarschaft aufeinander. Das ist sehr reizvoll.

Was für ein Charakterzug zeichnet einen Genussmenschen aus?
Genießen heißt, sich Zeit zu nehmen, im Moment zu verweilen, den Schluck Wein und ein schönes Essen bewusst zu erleben.

Sie bringen jeden Tag Höchstleistung. Wie sieht für Sie der perfekte kulinarische Start in den Tag aus?
Ein Kännchen Darjeeling und selbst angesetzter Joghurt mit frischen Früchten bringen mich auf Trab.

Mit Ihren Speisen inspirieren Sie Ihre Gäste, Kolleginnen und Kollegen. Von welchem Produzenten Ihrer Region lassen Sie sich selbst inspirieren?
Lieblingsproduzent ist der Mittelhammshof am Baldeneysee, ein Bioland Hof.

Haben Sie eine persönliche Empfehlung, einen speziellen Tipp für Besucher des Genusslandes NRW?
In Düsseldorf in einem richtig guten japanischen Restaurant mit lauter Japanern zu sitzen ist klasse, ebenso im Ruhrgebiet Kunst, Fußball, Industrie (-Architektur) mit kulinarischen Highlights am Abend zu verbinden und auf einer Radtour entlang der Lippe in einem Landgasthof dermaßen gut bekocht zu werden, dass man von den Socken ist.

Das Beste zum Schluss: Ihr persönliches Genussmotto?
„Das Leben ist doch recht kurz: Man sollte es genießen.

www.hugenpoet.de

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