Die Gebäude im Düsseldorfer Medienhafen sind neue Landmarken am Rheinufer, © Oliver Franke / Tourismus NRW e.V.

Besondere Architektur


Häfen im Wandel: Sehenswerte Beispiele für moderne Städteplanung

Die einstigen Güterumschlagsplätze sind gelungene Beispiele einer zukunftsweisenden architektonischen Städteplanung, die eine besondere Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit schafft.

Früher bestimmten große Containerschiffe das Bild in den die Häfen von Köln, Düsseldorf, Münster und Duisburg. Heute sind die einstigen Güterumschlagsplätze gelungene Beispiele einer zukunftsweisenden architektonischen Städteplanung, die eine besondere Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit schafft. So geht es vom Büro in den spektakulären „Kranhäusern“ und dem ehemaligen Kornspeicher des historischen Hafenquartiers in Köln in der Mittagspause oder nach Feierabend direkt auf die Flaniermeile mit Galerien, Showrooms und Restaurants direkt am Rheinufer. Auch die angesagten Bars und Restaurants, modernen Clubs und gemütlichen Cafés im Düsseldorfer Medienhafen sind ein beliebter Treffpunkt nicht nur für Journalisten und Politiker aus dem nahen Landtagsgebäude. Gerade auch Architekturliebhaber sind begeistert von der außergewöhnlichen Mischung aus denkmalgeschützten Industriebauten und ungewöhnlichen Gebäuden von internationalen Stararchitekten wie Frank O. Gehry oder David Chipperfield.

Lebenskunst und Industriecharme am Kreativkai

Zur angesagten Ausgehmeile mit Clubs und Lounges hat sich auch der ehemalige Stadthafen Münster entwickelt. In den historischen Speicherhallen wurden moderne Büros eingerichtet, in denen sich Werbeagenturen, Architekturbüros und Verlage niedergelassen haben. Auch die Kunsthalle Münster mit insgesamt 30 angeschlossenen Ateliers wurde in den Kreativkai integriert, so dass sich den Besuchern ein spannender Mix aus Industriecharme, moderner Architektur, Kunst und Lebenskunst bietet. Denn natürlich laden auf der Flaniermeile am Ufer des Dortmund-Ems-Kanals am Abend Clubs und Lounges mit Livemusik zum Chillen ein.


Ein Musterbeispiel für den Industriewandel im Ruhrgebiet ist auch der Innenhafen in Duisburg. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park wurde das Wasser in die Stadt zurückgeholt. Der Londoner Architekt Norman Foster, hierzulande vor allem durch die Reichstagskuppel in Berlin berühmt geworden, schuf einen besonderen Raum mit Büros, Wohnungen, Museen, Parks und allerhand Freizeitmöglichkeiten.

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