Schloss Drachenburg in Königswinter, © Tourismus Siebengebirge GmbH

Ausflüge am Rhein


Unterwegs am wohl schönsten Fluss Deutschlands

Zu Fuß, mit dem Rad, in der Seilbahn oder auch auf dem Rücken eines Esels – den Rhein kann man in NRW auf ganz unterschiedliche Weise entdecken.

„Warum ist es am Rhein so schön?“, fragt ein bekanntes deutsches Volkslied. Mindestens 15 Strophen sind überliefert, das zeigt schon, wie viele unterschiedliche Gründe es gibt. Wir haben zehn Tipps zusammengestellt, wie Du den wohl schönsten deutschen Flusses in NRW aus ganz unterschiedlichen Perspektiven entdecken kannst. Unsere Tipps folgen dem Strom dabei flussabwärts.

1. Immer dem großen Strom nach

Für Radler gibt es eine perfekte Art und Weise den Rhein zu erkunden: Der Rheinradweg, einer der beliebtesten Radwege Deutschlands, führt 1.320 Kilometer immer am Strom entlang, einen nicht unerheblichen Teil davon durch NRW. Von Bad Honnef aus geht es vorbei an den rheinischen Metropolen Bonn, Köln und Düsseldorf bis zu den weiten Auen des Niederrheins – und weil es durchs Flusstal geht, sind auch keine nennenswerten Anstiege zu befürchten.

2. Wanderung durch den Grand Canyon der Romantik

Wer lieber als Wanderer unterwegs ist, kann das Rheintal auf dem 320 Kilometer langen Rheinsteig entdecken, der von Bonn nach Wiesbaden führt. Nach dem Start in der Beethovenstadt geht’s rheinaufwärts durch beeindruckende Natur, vorbei an imposanten Schlössern und Burgen auf den Höhen des Siebengebirges und mittelalterlichen Städtchen am Ufer des Rheins – ein echtes Stück Rheinromantik eben, die Künstler und Schriftsteller schon vor 200 Jahren in ihren Bann gezogen hat.

3. Mit dem Esel auf den Drachenfels

Der Drachenfels in Königswinter gilt als der meistbestiegene Berg der Welt. Von seinem Gipfel aus kann man perfekt den Blick über das Rheintal und das Siebengebirge schweifen lassen. Wer den steilen Anstieg hinauf zur Burgruine scheut, ist in der urigen Zahnradbahn gut aufgehoben, die den Berg ohne Mühen bezwingt. Kinder können sich über eine ganz andere Art des Hinauf-Transports freuen: Auf dem Rücken eines Esels geht es sanft schaukelnd ganz gemächlich bergan.
www.siebengebirge.com

4. Durch Bonn zu Kunst und Musik

Ganz im Zeichen des berühmtesten Sohnes der Stadt steht Bonn jedes Jahr im September beim Beethovenfest. Wer den Musikgenuss mit einem Museumsbesuch verbinden möchte, kann dies sogar mit dem Fahrrad tun: Auf einer 12 Kilometer langen Museumsroute geht es durch die Stadt, entlang der Museumsmeile, an der unter anderem die Bundeskunsthalle und das Haus der Geschichte liegen, und zum Abschluss zur Rheinpromenade.

5. Biergarten auf dem Wasser

Das Feierabendbierchen auf dem Wasser genießen – das geht auf einigen Bootshäusern im Süden von Köln. Mitten auf dem Rhein zwischen tuckernden Schubverbänden und schnatternden Enten liegen die schwimmenden Biergärten und bieten Besuchern Erholung und echte Nähe zum berühmten Fluss– abseits der trubeligen Asphaltstraßen der Metropole.
www.suertherbootshaus.de | www.rhein-roxy.de

6. Mit der Seilbahn über den Rhein schweben

Das Köln-Panorama mit dem Dom kennt jeder, der schon mal in der Rheinmetropole war. Einen ganz besonderen Ausblick bietet Europas erste Seilschwebebahn, die über einen Fluss führt. Ganz gemütlich kann man hier über den Fluss schaukeln und den Ausblick aus der Vogelperspektive genießen.
www.koelner-seilbahn.de

7. Über den Rhein raften

Nicht nur auf einem gemächlich schippernden Ausflugsschiff, sondern auch mit eigener Muskelkraft kann man auf dem Rhein auf Entdeckungstour gehen. Möglich machen’s Raftingtouren über den schönsten deutschen Fluss. Weil der Rhein kein Wildwasser ist, sind die Fahrten auch für Anfänger geeignet. Nur wenn Schiffe vorbeifahren, kann’s ein bisschen schaukeln.
www.river-rafting.de

8. Blick aus 240 Metern Höhe genießen

Einen besseren Ausblick in die Ferne gibt es am Rhein wohl nirgendwo: 240,5 Meter ist der Rheinturm in Düsseldorf hoch – auf 168 Metern gibt es eine Aussichtsebene, von der aus man über die Weite des Flusses bis ins Bergische Land und nach Köln schauen kann. Bei gutem Wetter ist am Horizont sogar der Kölner Dom zu sehen. Und wer will, kann in Deutschlands höchster Bar noch einen Cocktail schlürfen oder auf der größten Dezimaluhr der Welt nachschauen, wie spät es ist.
www.duesseldorf.de

9. Historisches neu entdecken

Einst großer industrieller Umschlagplatz und „Kornkammer des Ruhrgebiets“, heute Szeneviertel von Duisburg: Der Innenhafen ist ein Musterbeispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Besucher finden inzwischen Kneipen, Restaurants und Museen in den früheren Speichern. Maßgeblich beteiligt am Wandel war der britische Stararchitekt Lord Norman Foster, der unter anderem auch den Reichstag in Berlin umgestaltet und ihm seine charakteristische Glaskuppel aufgesetzt hat.
www.innenhafen-duisburg.de

10. Durch die Natur streifen

Eine der letzten Auenlandschaften Deutschlands findet sich auf der Bislicher Insel bei Xanten. Viele seltene Tiere und Pflanzen haben hier einen Lebensraum gefunden und sowohl zu Fuß als auch per Rad lässt sich das Gebiet auf vorgegebenen Wegen erschließen. Unweit entfernt hält sogar eine Fahrradfähre.
www.metropoleruhr.de

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