Der Hochofen im Landschaftspark Duisburg-Nord ist begehbar, © Thomas Berns

Zechen, Berg- und Hüttenwerke


Erlebe die Arbeitswelten Deiner Vorfahren

Die heute stillgelegten Zechen, Berg- und Hüttenwerke Nordrhein-Westfalens erzählen spannende Geschichten aus den Arbeitswelten vergangener Tage. Besichtige Gruben und Bergwerke oder absolviere ein "Kohlediplom"!

Hüttenwerker erzählen aus ihrem Leben: Landschaftspark Duisburg-Nord

Wo früher die Öfen in einem der größten Hüttenwerke des Ruhrgebiets brannten, finden Besucher heute einen Landschaftspark mit vielen Freizeitangeboten wie Radfahren, Tauchen oder Klettern. Bei Führungen über das stillgelegte Hüttengelände können Besucher jedoch auch einen Blick in die Vergangenheit werfen. Ehemalige Hüttenwerker erzählen den Besuchern von den harten Arbeitsbedingungen und bei nächtlichen Fackelführungen leuchten die Industriegebäude noch einmal so feurig wie vor drei Jahrzehnten. Bei Exklusivführungen haben Besucher außerdem die Möglichkeit, unbekanntes Terrain zu betreten. Dann öffnen die Hüttenguides sonst verschlossene Türen zu alten Werkhallen und zur Schaltzentrale.
www.landschaftspark.de | www.landschaftspark.de/specials

Auf dem Denkmalpfad der Zeche Zollverein

Als eines der imposantesten Industriedenkmäler gehört die Zeche Zollverein heute zum Unesco-Welterbe. Die einst größte Steinkohlezeche der Welt führt ihre Besucher heute über den Denkmalpfad durch Zeche und Kokerei. Auf verschiedenen Führungen bekommen die Teilnehmer einen Einblick in die Zeit, in der die Anlage noch aktiv war. Entlang riesiger stillstehender Maschinen führen ausgebildete Guides, die früher teils selbst auf der Zeche gearbeitet haben, durch die Übertageanlagen und entführen die Besucher mit authentischen „Püttgeschichten“ in die Welt von damals.
www.zollverein.de

Entdecke zwei Dortmunder Zechen

Zwei weitere industriekulturelle Highlights sind die ehemaligen Zechen in Dortmund: Die Zeche Zollern gilt als Prunkstück der Industriekultur, sieht sie auf den ersten Blick doch mehr nach einem hochherrschaftlichen Haus als nach einer Zeche aus. Ein geführter Rundgang über ihre Tagesanlagen zeigt jedoch: Hier hat in der Vergangenheit so mancher Bergmann bis an seine körperlichen Grenzen malocht. Bei den nächtlichen Führungen über das Gelände der Kokerei Hansa steht die Ästhetik im Mittelpunkt: Beim Panoramablick aus dem Kohlenturm fallen bizarre Schatten an die Wände des illuminierten Industriedenkmals und geheimnisvolle Geräusche verleihen alten Maschinen und Gebäuden ein neues Gesicht.

Bergbaumuseum Ibbenbüren: Wer hat das Zeug zum Kohlediplom?

Eines der letzten verbliebenen aktiven Steinkohlebergwerke Deutschlands verleiht auch an Hobby-Bergmänner und -frauen das „Kohlediplom“. Im ans Bergwerk angeschlossenen Ibbenbürener Bergbaumuseum können Besucher bei Spielen wie Brikettstapeln und Eierkohleschaufeln beweisen, dass sie das Zeug zum Kohlearbeiter haben und werden für ihre Mühen mit dem Kohlediplom belohnt. Zuvor erhalten die Teilnehmer bei einer Führung durch das Museum Einblicke in 200 Jahre Bergwerksgeschichte und in die oft gefahrvolle Arbeit eines Bergmanns mit Bohrhammer und Co.  
www.tourismus-ibbenbueren.de

Sauerland: Auf den Spuren der Erzbergmänner

Wer bei Bergwerken nur ans Ruhrgebiet denkt, sollte einen Ausflug ins Sauerland unternehmen. Denn auch hier ist die Erde ganz schön durchlöchert, jedoch gruben die Bergleute hier nicht nach Kohle, sondern hofften, möglichst viele Erze abzubauen. Zahlreiche mittlerweile stillgelegte Erzbergwerke können heute besichtigt werden und erzählen Geschichten aus harten Arbeiterleben und einem oftmals gefährlichen Arbeitsalltag. Eine Übersicht der verschiedenen Besucherbergwerke und Museumsstollen gibt es unter: www.sauerland.com

Die Eifel von unten: Grube Wohlfahrt und Grube Günnsersdorf

Der Erzbergbau hat auch in der Eifel eine lange Tradition: Bereits vor mehr als 2.000 Jahren wurde hier nach Erzen geschürft um Metalle zu gewinnen. In der Grube Wohlfahrt in Rescheid und in der Grube Günnersdorf in Mechernich können Besucher sich auf die Spuren von echten Bergmännern begeben. Sicher mit Helmen ausgestattet folgen die Teilnehmer der Grubenführungen dem Guide, der sie in die Tiefen des Bergwerks führt und spannende Geschichten über die harte Arbeit der früheren Bergleute zu erzählen weiß.
www.grubewohlfahrt.de | www.bergbaumuseum-mechernich.de

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